Die EPR ist ein Netzwerk führender Rehabilitationsdienstleister für behinderte Menschen in Europa. Hohe Qualitätsstandards im Bereich der beruflichen Bildung und Ausbildung von Menschen mit Rehabilitationsbedarf und das Ziel, mit Erfahrung und Kompetenz die europäische Sozialpolitik mitzugestalten, kennzeichnen den Anspruch dieses Netzwerkes, das seinen Sitz in Brüssel hat.
Eine der größeren EPR-Mitgliedsorganisationen stellt die Josefs-Gesellschaft gGmbH mit Sitz in Köln dar. Allein drei Häuser der Josefs-Gesellschaft: das Berufsförderungswerk Hamm, das Berufsbildungswerk Josefsheim Bigge und das Berufsbildungswerk Benediktushof in Maria Veen sind neben vielen anderen einschlägigen Aktivitäten auch Träger in der Ausbildungsaktion "100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen". (Das G.I.B.-Info berichtete bereits mehrfach über die in enger Kooperation mit Wirtschaftbetrieben umgesetzte Aktion 100, die aus ESF-Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in NRW gemeinsam finanziert wird).
Grund genug für Andreas Selting, Ausbildungscoach beim Benediktushof Maria Veen, Umsetzungsleistungen und Erfolge der Ausbildungsaktion aus Nordrhein-Westfalen anlässlich der Jahreskonferenz der EPR einem europäischen Publikum vorstellen zu wollen. Gemeinsam mit Richard Osterholt von der G.I.B., der die landesweite fachliche Begleitung dieses Ausbildungsansatzes für das Arbeitsministerium NRW übernommen hat, stand er jetzt im Rahmen des EPR-Workshops „Specialised vocational training for people with disabilities – Supported Apprenticeship“ den Fragen eines interessierten Expertenkreises Rede und Antwort.
Für Jan Spooren, EPR-Generalsekretär ist es nur konsequent, sich mit dem Ausbildungskonzept aus Nordrhein-Westfalen auseinanderzusetzen: „Unsere Mitgliedsorganisationen haben sich dem Ziel einer möglichst arbeitsmarktnahen Ausbildung für die jungen Menschen mit Behinderung verpflichtet. Die Präsentation der Aktion 100 ist ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung diese Ziels und bereichert die Diskussion über mögliche Ansätze und Wege, behinderten Menschen einen nachhaltigen Zugang zum Berufsleben zu ermöglichen.“
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