Wie Minister Schneider in der Diskussion mit den 60 Beschäftigten in Bottrop deutlich machte, wird das Thema Fachkräftesicherung in den nächsten Jahren von zentraler Bedeutung für das NRW-Arbeitsministerium sein. „Wir haben in unserem Land das Potenzial an Fachkräften, das wir brauchen – aber es muss mobilisiert, entwickelt und genutzt werden“, erklärte Minister Schneider. Dabei trage neben Arbeitgebern und Arbeitnehmern auch der Staat eine große Verantwortung, vor allem für Menschen, die vor der Entscheidung für eine berufliche Erstausbildung stehen sowie für Beschäftigte in Betrieben, die sich einen beruflichen Aufstieg vornehmen. Aber auch Jugendliche ohne Berufsabschluss, Studien- und Ausbildungsabbrecher, Berufsrückkehrende, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderungen sind Potenziale für die Unternehmen. Der Geschäftsführer der G.I.B., Bernward Brink, wies darauf hin, dass die G.I.B. die Aktivitäten des Landes zur Fachkräftesicherung mit großem Engagement unterstützen und die Umsetzung von regional angepassten Projekten begleiten werde. Neben Minister Schneider nahmen an dem Besuch teil Dr. Wilhelm Schäffer, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, und Matthias Machnig, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie des Freistaats Thüringen.
NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider besucht G.I.B.
"Das Potenzial an Fachkräften mobilisieren, entwickeln und nutzen!"
„In Deutschland haben rund 15 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren keinen Berufsabschluss. Klar, dass sie nun als Fachkräfte in den Betrieben fehlen“, betonte Landesarbeitsminister Guntram Schneider beim Besuch der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) am 10. März 2011 in der Zeche Arenberg Fortsetzung.

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