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G.I.B.-Newsletter Nr. 307

Der Bart des alten Mannes wackelte förmlich vor Weisheit. (Joseph Conrad: Der Pflanzer von Malata)
Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
307
G.I.B.-Newsletter Nr. 307
Der Bart des alten Mannes wackelte förmlich vor Weisheit. (Joseph Conrad: Der Pflanzer von Malata)
Neues aus der G.I.B.


G.I.B.-Info 2/2015: Flüchtlinge und Arbeitsmarkt in NRW

Im G.I.B.-Info 2/2015 zu lesen: Ein Interview mit Claudius Voigt von der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V. (GGUA Flüchtlingshilfe) in Münster zur allgemeinen Situation der Flüchtlinge und auch der Immigranten aus Südosteuropa in NRW sowie zum Projekt Q, einem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie durch das Programm soziale Beratung und Betreuung von Flüchtlingen des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten Fortbildungs- und Qualifizierungs-Angebot der GGUA, das sich an die in diesem Arbeitsfeld Beratenden richtet.

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Jahresbericht 2014 erschienen: "Erwerbslosenberatungsstellen in NRW"

Seit Januar 2011 fördert das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Erwerbslosenberatungsstellen, in denen erwerbslose Personen eine trägerunabhängige und qualitätsgesicherte Beratung und Begleitung erhalten.




G.I.B. Arbeitsmarktreport 1. Quartal 2015 überarbeitet

Der vierteljährig veröffentlichte G.I.B. Arbeitsmarktreport wurde überarbeitet und erscheint zum ersten Quartal 2015 in der neuen Form.




Inklusion im Jobcenter - neue Studie der G.I.B. erschienen. Ergebnisse einer Befragung in den Jobcentern in kommunaler Trägerschaft in NRW

Im Rahmen des Aktionsplans "Eine Gesellschaft für alle - NRW Inklusiv" verfolgt die Landesregierung auch das Ziel der Verbesserung der Integration von Menschen mit Behinderungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Ein Schwerpunkt ist hier die Vermittlung von schwerbehinderten Menschen im Rechtskreis SGB II zu verbessern.




In Zahlen: Jugend in Arbeit plus - Jahresbericht 2014

Der Jahresbericht "Jugend in Arbeit plus" in Zahlen ist erschienen.




Grundlagenseminar Potentialberatung: Noch freie Plätze für das Seminar am 11.06.2015

Neben der Einführung in das Förderinstrument Potentialberatung mit seinen Förderzielen und der Vorstellung von Einsatzmöglichkeiten in konkreten Beratungsprojekten stehen die aktuellen Förderkonditionen sowie der formale Weg der Antragstellung über ein Beratungsgespräch und einen Beratungsscheck im Mittelpunkt der Veranstaltung.




NRW. Land der fairen Arbeit: Fachstelle zur sozialraumorientierten Armutsbekämpfung (FSA)

Nordrhein-Westfalen bekommt eine Einrichtung, die Kommunen und Kreise gezielt bei der Armutsbekämpfung unterstützt. "Wir wollen den Kommunen dabei helfen, Armut und Armutsursachen vor Ort zu erkennen und passgenaue Angebote zur Vorbeugung und Bekämpfung von Armut zu entwickeln", sagte Sozialminister Guntram Schneider in Gelsenkirchen bei der Eröffnung der Fachstelle zur sozialraumorientierten Armutsbekämpfung. Mehr dazu auf www.landderfairenarbeit.nrw.de



Arbeitsmarktpolitischer Pressespiegel


Arbeit weltweit: Immer weniger Menschen haben einen festen Job

"Nur ein Viertel der Arbeitskräfte weltweit ist angestellt und bezieht ein festes Gehalt", berichtet "Spiegel Online". "Die Internationale Arbeitsorganisation warnt vor zunehmender Unsicherheit, auch in Deutschland."




Microjobs: Heer der "Crowdworker" wächst

"Microjobs für die Massen - die Digitalisierung krempelt die Arbeitswelt kräftig um. Das birgt Chancen, aber auch Risiken", schreibt die "Rhein-Neckar-Zeitung".




OECD: Deutschland ist Vorbild bei Bildung und Beschäftigung. Negativ aber: Die hohe Zahl an befristeten Arbeitsverträgen

"Wenn es um eine berufsnahe Ausbildung geht, könne man von Ländern wie Deutschland eine Menge lernen, heißt es bei der OECD. Nicht überall in Europa ist die Lage für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt so gut. Es gibt aber auch in Deutschland einen Haken", so "Focus Online": "Ein negatives Bild zeichnet sich in Deutschland hinsichtlich der befristeten Arbeitsverträge ab."




Wirtschaftsweiser hält Mindestlohn für erfolgreich

"Fünf Monate nach Einführung des Mindestlohnes spricht der Würzburger Ökonom Peter Bofinger von einer Erfolgsgeschichte", ist auf "Zeit Online" zu lesen.




Jeder vierte neue Arbeitslose bekommt nur Hartz IV

"Fast jeder vierte Beschäftigte, der arbeitslos wird, erhält statt Arbeitslosengeld lediglich die Grundsicherung Hartz IV. Dies geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Frage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Brigitte Pothmer her, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag."




Job oder Familie - Im Zwiespalt

"Viele Frauen arbeiten in Teilzeit, um Familie und Beruf zu vereinbaren. Doch das kommt sie teuer zu stehen - wenn es um ihre Rente geht. Was Forscher errechnet haben", steht im "Tagesspiegel".




Wiedereinstieg in den Beruf nach langer Krankheit

Arbeitnehmer haben Anspruch auf betriebliche Wiedereingliederung, wenn sie innerhalb von zwölf Monaten länger als sechs Wochen arbeitsunfähig erkrankt sind. Doch oft sieht die Realität anders aus: "Unsere Erfahrung zeigt, dass die Möglichkeit, sich bei der Wiedereingliederung unterstützen zu lassen, von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu wenig genutzt wird", fasst Kathrin Böing, Bereichsleiterin Versorgungsmanagement bei TÜV Rheinland, ihre Erfahrung aus der Betreuung von Unternehmen zusammen. (Quelle: pressebox.de)



Und sonst?


Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial im Jahr 2014: 6 Millionen Menschen wollen (mehr) Arbeit

Im Jahr 2014 wünschten sich nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung rund 6 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 74 Jahren Arbeit oder mehr Arbeitsstunden. Im Vergleich zum Vorjahr sank ihre Zahl um 336 000 Personen (minus 5,3 %). Trotz der günstigen Entwicklung am Arbeitsmarkt bleibt somit weiterhin ein erhebliches Potenzial an Arbeitskräften ungenutzt. (Quelle: Statistisches Bundesamt)




IAQ plädiert für andere Arbeitsmarktpolitik für Langzeitarbeitslose: Qualifizierung wird wichtiger

Die Arbeitsmarktpolitik muss stärker zur Qualifizierung von Arbeitslosen beitragen, fordert Prof. Dr. Gerhard Bosch vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE): "Einfache Tätigkeiten sind kaum noch gefragt und Arbeitslose ohne Berufsausbildung haben kaum Integrationschancen." Bislang werden jedoch vorrangig arbeitsmarktnahe und weiterbildungsgeeignete An- und Ungelernte vermittelt.

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Arbeitszeit von Frauen: ein Drittel Erwerbsarbeit, zwei Drittel unbezahlte Arbeit

Erwachsene verbrachten 2012/2013 durchschnittlich rund 24,5 Stunden je Woche mit unbezahlter Arbeit und rund 20,5 Stunden mit Erwerbsarbeit. Nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) aus der Zeitverwendungserhebung 2012/2013 arbeiteten Frauen mit rund 45,5 Stunden insgesamt 1 Stunde mehr als Männer. Dabei leisteten Frauen zwei Drittel ihrer Arbeit unbezahlt, Männer weniger als die Hälfte. (Quelle: Statistisches Bundesamt)




Arbeits- und Gesundheitsschutz erreicht atypisch Beschäftigte oft nicht

Der Arbeitsschutz hat mit den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt nicht Schritt gehalten: Bei atypisch Beschäftigten wie Werkvertragsbeschäftigten, Minijobbern oder Leiharbeitern greifen viele Instrumente oft nicht, ergibt eine neue Analyse in den "WSI-Mitteilungen".

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Branchentarifverträge gelten für rund 50 Prozent der Beschäftigten

Im Jahr 2014 arbeiteten rund 50 Prozent der Beschäftigten in Betrieben, für die ein Branchentarifvertrag galt. Das zeigen die Daten des IAB-Betriebspanels, einer jährlichen Befragung von mehr als 15.000 Betrieben durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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Studie: Immer mehr Schwerbehinderte ohne Arbeit

Für schwerbehinderte Menschen sind die Risiken am Arbeitsmarkt besonders hoch. Sie sind häufiger arbeitslos und besonders von Langzeitarbeitslosigkeit und Hartz-IV-Bedürftigkeit bedroht. In 2014 wurden 68.000 schwerbehinderte Menschen von der Arbeitslosenversicherung betreut, aber 112.000 vom Hartz-IV-System. Insbesondere im Hartz IV-System ist der Anteil älterer, schwerbehinderter Menschen in den letzten Jahren angestiegen - trotz relativ günstiger Arbeitsmarktlage und erhöhtem Fachkräftebedarf. Mehr Informationen: arbeitsmarkt aktuell 5/2015 (Quelle: DGB)




Studie: Lange Asylverfahren erschweren Flüchtlingen in Deutschland die Jobsuche

Millionen von Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. Viele kommen nach Deutschland auf der Suche nach Sicherheit und Arbeit. Doch eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt: In keinem anderen EU-Land ist der Bearbeitungsstau von Asylanträgen so groß wie hier. Dies erschwert Flüchtlingen eine Integration in den Arbeitsmarkt erheblich.

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Migrantinnen gründen: neue Internetseite geht an den Start

Das Projekt "MIGRANTINNEN gründen - Unterstützung der Existenzgründung von Migrantinnen" hat eine neue Internetseite: www.migrantinnengruenden.de. Das Projekt ist Teil der gemeinsamen Initiative "FRAUEN gründen" von Bundesfrauenministerium und Bundeswirtschaftsministerium. Mehr Informationen und Quelle: BMFSFJ




Studie: Pflegebranche tut sich schwer mit Suche nach Fachkräften im Ausland

Selbst wenn es Unternehmen an Fachkräften mangelt, tun sie sich schwer, gezielt Arbeitnehmer aus dem Ausland für sich zu gewinnen. Das zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung am Beispiel der Pflegebranche. "An der Pflegebranche wird deutlich, wie weit Deutschland von einer gezielten und am Arbeitsmarkt orientierten Einwanderungspolitik entfernt ist", sagte Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung." (Quelle: Bertelsmann Stiftung)




NRW: Modellstudiengänge in Pflege- und Gesundheitsberufen sind ein voller Erfolg

Die in Nordrhein-Westfalen modellhaft erprobte Akademisierung von Pflege- und Gesundheitsberufen hat alle an sie gestellten Erwartungen erfüllt. Fünf Jahre nach Einführung von elf Modellstudiengängen in Pflege- und Gesundheitsberufen an sieben Hochschulen in NRW ist dies das abschließende Ergebnis der begleitenden wissenschaftlichen Bewertung, die in Berlin vorgestellt wurde.

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Ausbildungskonsens NRW. Ziel: 3000 zusätzliche Ausbildungsverträge für 2015

Im Spitzengespräch des Ausbildungskonsenses ist folgendes Ergebnis erzielt worden: "Die Mitglieder des Ausbildungskonsenses NRW streben auf der Basis der in den vorliegenden Handlungsplänen beschriebenen Maßnahmen aus den Regionen eine Steigerung der angebotenen Ausbildungsplätze um 3,1 Prozent in NRW mit dem Ziel an, aus diesem Potenzial 3000 zusätzliche Ausbildungsverträge für 2015 zu gewinnen."

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Einstiegsqualifizierung: DIHK-Faltblatt aktualisiert

Wie Unternehmen vom Instrument der Einstiegsqualifizierung (EQ) profitieren können und was sie tun müssen, um eine EQ anzubieten, beschreibt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag in einem Flyer, der jetzt in überarbeiteter Fassung vorliegt.

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NRW: Mehr als 570 000 Schüler besuchen ein Berufskolleg

570 154 Schülerinnen und Schüler besuchen im zurzeit laufenden Schuljahr 2014/15 die 381 Berufskollegs (ohne Förderschulen) in Nordrhein-Westfalen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, sind das 1,4 Prozent weniger als im vergangenen Schuljahr (2013/14: 578 166). (Quelle: IT NRW)




Beschäftigte und Unternehmen in der Sozialwirtschaft: Aufruf zur Interessenbekundung "rückenwind"

Vom 26.05.2015 bis zum 19.06.2015 läuft das erste Interessenbekundungsverfahren für potenzielle Antragstellerinnen und Antragsteller im Rahmen des ESF-Programms "rückenwind - Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft".

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Wirtschaftswissenschaft: Kein Platz für Gute Arbeit

Die Lehrbuch-Ökonomie hat ein sehr einseitiges Verständnis von Arbeit: Beschäftigte tauschen Freizeit gegen Geld zum Kauf von Konsumgütern. Dass Jobs besser oder schlechter, sinnstiftend oder stumpfsinnig sein können, kommt nicht vor. - Damit befasst sich ein Text in der aktuellen Ausgabe der "Böckler Impulse". (Quelle: Hans Böckler Stiftung)




Studie: Effektive Sozialpolitik ist nicht immer populär

"Das Ergebnis: Es gibt keinen Automatismus zwischen einer wirkungsvollen Sozialpolitik - die im besten Fall die soziale Ungleichheit verringert - und der Popularität einer solchen Politik. Eine auf direkte Armutsbekämpfung gerichtete Sozialpolitik erweist sich zwar als effektiv, erfährt aber wenig Unterstützung in der Bevölkerung. Jede Regierung muss einen Weg finden, effektive Politik nicht durch Mangel an öffentlicher politischer Unterstützung untergraben zu lassen." (Quelle: Wissenschaftszentrum Berlin)



Unsere Link-Tipps


DAK- Gesundheitsreport 2015 für NRW. Schwerpunktthema: "Update Doping am Arbeitsplatz"

http://www.dak.de

Rund 223.000 Beschäftigte in NRW haben verschreibungspflichtige Medikamente genutzt, um am Arbeitsplatz leistungsfähiger zu sein oder um Stress abzubauen. Das geht aus dem aktuellen DAK Gesundheitsreport 2015 für NRW  hervor.




psyGA-Check "psychische Gesundheit"

http://psyga.info/check

Ein neuer Online-Check der Initiative Neue Qualität der Arbeit bietet die Möglichkeit der individuellen und übersichtlichen Analyse für Unternehmen.



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Herausgeber: Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH
Newsletter-Redaktion: Manfred Keuler,
http://www.gib.nrw.de/gib/das-team/die-menschen-in-der-g-i-b/mitarbeiter/Keuler, Paul Pantel, paul.pantel@arcor.de

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