Arbeitsmarktpolitischer Pressespiegel
- Ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde könnte einen Beitrag zum Abbau der öffentlichen Defizite leisten. Laut einer Studie des Schweizer Forschungsunternehmens Prognos, so die Online-Ausgabe der Rheinischen Post, würden die staatlichen Haushalte um mehr als sieben Milliarden Euro im Jahr entlastet.
- "Langzeitarbeitslose sollen als Bürgerarbeiter gemeinnützige Jobs übernehmen. Wegen finanzieller Bedenken verzichten Kommunen aber auf die Helfer", schreibt die Süddeutsche Zeitung, "Leiharbeit soll nun das Problem lösen."
- "Fordern ja, fördern nein: Der Bund hat die Mittel für die Qualifizierung von Hartz-IV-Beziehern drastisch gekürzt. Arbeitsagentur und Wissenschaftler schlagen Alarm: Hunderttausende müssten auf eine Jobperspektive verzichten", ist in der Süddeutschen Zeitung zu lesen.
- "Das Einkommen von Spitzenverdienern steigt stärker als das von Geringverdienern. Auch Deutschland ist von dieser Entwicklung betroffen", schreibt die Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Die OECD benennt neben der Teilzeitbeschäftigung auch das stärkere Wachstum der Kapitaleinkünfte als Ursache."

Nach oben