Mehr als jeder zweite der zwischen 2005 und 2007 in Nordrhein-Westfalen neu geschaffenen Arbeitsplätze ist in einem kleinen oder mittleren Unternehmen entstanden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war die Beschäftigtenzahl solcher Unternehmen an Rhein und Ruhr im Jahr 2007 um 280 000 Personen oder 10,6 Prozent höher als im Jahr 2005. Die Zahl der Beschäftigten in den Großunternehmen stieg dagegen im selben Zeitraum um etwa 150 000 Personen (+6,3 Prozent). Insgesamt waren in NRW im Jahr 2007 rund 2,9 Millionen Personen in einem kleinen oder mittleren Unternehmen tätig.
Die Ergebnisse einer neuen Studie von IT.NRW zeigen, dass von den kleinen und mittleren Unternehmen im Zeitraum von 2005 bis 2007 starke Beschäftigungseffekte ausgingen und diese Unternehmen damit eine große Bedeutung für die Stabilität des nordrhein-westfälischen Arbeitsmarktes haben. Zu den kleinen und mittleren Unternehmen zählen gemäß den Vorgaben der EU-Kommission Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von unter 50 Millionen Euro.
Diese und weitere Fakten stammen aus der Studie „Zur Bedeutung kleiner und mittlerer Unternehmen für das Wirtschaftswachstum in Nordrhein-Westfalen“, die der Landesbetrieb Information und Technik jetzt in der Reihe „Statistik Kompakt“ publiziert hat. Anhand von Schätzungen konnte in dieser Studie erstmals anhand von Daten der amtlichen Statistik die konjunkturelle Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen in Nordrhein-Westfalen beleuchtet werden. Die Publikation steht hier zum kostenlosen Download bereit.
Quelle: IT.NRW, 13. Mai 2011
IT.NRW: Studie zur konjunkturellen Bedeutung von kleinen und mittleren Unternehmen
16.05.2011
Die Ergebnisse einer neuen Studie von IT.NRW zeigen, dass von den kleinen und mittleren Unternehmen im Zeitraum von 2005 bis 2007 starke Beschäftigungseffekte ausgingen und diese Unternehmen damit eine große Bedeutung für die Stabilität des nordrhein-westfälischen Arbeitsmarktes haben.

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