Und sonst?
- Im zweiten Quartal 2011 gab es 974.000 offene Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt, zeigt eine Arbeitgeberbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das sind rund 190.000 mehr als im zweiten Quartal 2010, aber auch etwa 80.000 Stellen weniger als im ersten Quartal 2011.
- Der deutsche Mittelstand will weiter Personal aufbauen. Auf Basis einer Umfrage, der mehr als 20.000 Unternehmensantworten zugrunde liegen, erwartet der DIHK, dass kleine und mittlere Betriebe in den nächsten Monaten bis zu 300.000 Jobs schaffen werden. Stünden genug Fachkräfte zur Verfügung, könnten es noch mehr sein.
- Der Kongress kommunaler Wirtschaftsförderung NRW 2011 am 6.7.2011 in der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Bonn ist mit mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf positive Resonanz gestoßen. Das aktuelle Thema des Kongresses "Mittelstand und Fachkräfte: Arbeitsfelder der Zukunft" ist in Nordrhein-Westfalen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen von großer Bedeutung. Der Städtetag bietet Materialien zur Tagung , u.a. den Impulsvortrag "Aktuelle Anforderungen des Mittelstandes an den Standort und Region" von Prof. Wallau, Institut für Mittelstandsforschung, Bonn.
- Die Zahl der Personen, die dem Arbeitsmarkt potenziell zur Verfügung stehen, wird bis 2025 um fast 3,5 Millionen sinken. Selbst bei einer steigenden Erwerbsquote der Frauen und der Älteren sowie einer jährlichen Nettozuwanderung von 100.000 Personen wird sie von heute 44,8 auf 41,3 Millionen zurückgehen und dann nur noch knapp über der Zahl der heute Erwerbstätigen liegen (40,8 Millionen). Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
- Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) stellt eine Fallstudie zu Angeboten von Ausländerbehörden für hoch qualifizierte Zuwanderer vor und gibt fünf Praxis-Tipps für eine stärkere Ausrichtung der Behörde am Kunden.
- Die Jugendarbeitslosigkeit in den 27 Mitgliedsstaaten der EU hat gegenwärtig eine Rekordhöhe von durchschnittlich 20,8 Prozent erreicht. Vor zehn Jahren lag sie in der EU-15 bei 17,4 Prozent. Jugendarbeitslosigkeit ist seit Mitte der 1970er Jahre ein zentrales Problem der Politik vieler Industriestaaten. Lediglich in drei der 27 EU-Staaten liegt der Wert im einstelligen Bereich: in Deutschland, Österreich und den Niederlanden.
- Das Gründerpanel des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn gibt Auskunft darüber, was aus den Gründungsplänen von Besuchern von Gründungsmessen wird. Danach haben 42 % der Gründungsinteressierten rund ein Jahr nach der Erstbefragung ihre Pläne umgesetzt, 28 % verfolgen sie noch weiter und 30 % haben sie aufgegeben. Das IfM Bonn hat in einer aktuellen Studie untersucht, welche spezifischen Faktoren für den Abbruch und das Hinausschieben eines Gründungsvorhabens verantwortlich sind.
- Mit einem Schnelltest können jetzt Unternehmen ihre Stärken und Schwächen selbst analysieren und erste Schritte für mehr Innovationskraft einleiten. Der branchenunabhängige „Quick Check Innovation“ für Kleinst-, Klein- und mittelständische Unternehmen wurde im Rahmen des Projektes „Innovationfähigkeit von KMU in einer alternden Gesellschaft stärken“ gemeinsam vom Institut Arbeit und Technik (IAT / FH Gelsenkirchen) und der Agentur Mark GmbH entwickelt.
- Mehr Einsatz für die Mitarbeiter, mehr Feedback und öfter mal ein Lob für gute Arbeit - das wünschen sich Beschäftigte von ihrer Führungskraft. Dieser Einsatz lohnt sich für die Betriebe, bestätigt der Fehlzeiten-Report 2011, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) in Kooperation mit der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik Berlin publiziert wird.
- Am 22. September 2011 findet in Bochum das Fachforum 'Flexible Arbeitsstrukturen - Herausforderung für die Unternehmenspraxis' statt mit einem unternehmensübergreifenden, praxisorientierten Austausch und der Diskussion neuer Lösungsansätze. Das Fachforum richtet sich an männliche und weibliche Führungskräfte sowie Personalverantwortliche. Veranstaltet wird das Fachforum vom Zentrum Frau in Beruf und Technik (ZFBT) in Kooperation mit BP Europa SE und RevierA GmbH – Agentur für Kommunikation. Finanziell gefördert wird das Forum durch das Land NRW und die Europäische Union sowie die Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet.
- Die berufundfamilie gGmbH wurde 1998 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet, um alle Aktivitäten der Stiftung im gleichnamigen Themenfeld zu bündeln. Auf ihren Internetseiten bietet die gGmbH u.a. aktuelle Informationen zum "Eltern-Kind-Arbeitszimmer: Praxisorientierte Unterstützung für Arbeitgeber."
- Das BIBB-Internetportal für Ausbilderinnen und Ausbilder foraus.de präsentiert mit "Systematisch ausbilden in Arbeitsprozessen" einen neuen Themenschwerpunkt. Ausbildung soll an Arbeitsaufgaben erfolgen. Für die systematische Ausbildung müssen geeignete Aufgaben ausgewählt und zu Lernaufgaben aufbereitet werden.
- Die Handwerkskammern empfehlen allen Ausbildungsbetrieben, berufliche Vorqualifikationen bewusst wahrzunehmen und - wo immer sinnvoll - in Absprache mit den zuständigen Stellen (Lehrlingsrollen) auf eine Berufsausbildung anzurechnen. Das neue WHKT-Positionspapier steht im Internet .
- Dr. Joachim Gerd Ulrich (BIBB) weist in „jugendsozialarbeit aktuell“ darauf hin, dass gerade die Gruppe der jungen Menschen mit sozialen Benachteiligungen und fehlender Ausbildungsreife den Kern einer „stillen Reserve“ zur Linderung des Fachkräftenachwuchses bilden. Um diese „Reserve“ zu nutzen, bedarf es zukünftig einer intensiveren Begleitung und Betreuung – sowohl in der Aktivierung und Ausbildungsvorbereitung als auch in der Durchführung der Ausbildung selbst.
- Ab sofort ist die 41. Ausgabe des grünen Klassikers „Studien- & Berufswahl“ erhältlich – komplett aktualisiert, mit verbesserter Leserführung, in neuem Format und ganz in Farbe.
- Für die Berufsorientierung junger Frauen und Mädchen hat das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen die Broschüre „Berufe in Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz – Ein Wegweiser für Mädchen und Frauen“ neu aufgelegt.
- Das Bundeskabinett hat am 3. August 2011 den Ersten Staatenberichts der Bundesrepublik Deutschland zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention beschlossen.

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