Um diese „Reserve“ zu nutzen, bedarf es zukünftig einer intensiveren Begleitung und Betreuung – sowohl in der Aktivierung und Ausbildungsvorbereitung als auch in der Durchführung der Ausbildung selbst.
Inwieweit die Wirtschaft aber zukünftig dazu bereit ist, wieder verstärkt durch die Förderung benachteiligter junger Menschen auch ihrer sozialen Verantwortung nachzukommen oder ob sie ihren Bedarf an Fachkräftenachwuchs lieber durch Akquise ausbildungsreifer junger Menschen aus dem europäischen Ausland decken will, bleibt abzuwarten. Im zweiten Fall würde das Soziale unserer Markwirtschaft weiter an Bedeutung verlieren.
Der leicht gekürzte Artikel:
jsaaktuell10111.pdf
Der vollständige Artikel:
jsaaktuell10111Langversion.pdf
Quelle: Ulrich/BIBB, zitiert nach "Katholische Jugendsozialarbeit NRW"
Entwicklung der Ausbildungschancen benachteiligter Jugendlicher vor dem Hintergrund des prognostizierten Fachkräftemangels
05.09.2011
Dr. Joachim Gerd Ulrich (BIBB) weist in einer Ausgabe von „jugendsozialarbeit aktuell“ darauf hin, dass gerade die Gruppe der jungen Menschen mit sozialen Benachteiligungen und fehlender Ausbildungsreife den Kern einer „stillen Reserve“ zur Linderung des Fachkräftenachwuchses bilden.

Nach oben