Netzwerke und Projekte zur Förderung von Teilzeitberufsausbildung
Seit 2001 werden in unterschiedlichen Bundesländern auf Initiative von Bildungsträgern, kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, Kammern und den Beauftragten für Chancengleichheit sowie Berufsberatungen der Agenturen für Arbeit Angebote zur Teilzeitberufsausbildung für junge Mütter entwickelt und durchgeführt.
Zum fachlichen Austausch wurde im Jahre 2003 auf Initiative von RE/init e.V. (Recklinghausen) das bundesweite „Netzwerk Teilzeitberufsausbildung“ gegründet. Inzwischen wurden in mehreren Regionen des Landes NRW regionale bzw. lokale Bündnisse ins Leben gerufen. Im März 2008 etwa wurde im Rahmen des MAGS-Handlungsprogramms "Brücken bauen in den Beruf" ein regionales Bündnis für Teilzeitausbildung für die Region Köln initiiert.
Aufgabe dieser Netzwerke ist der Erfahrungsaustausch zur Förderung von Teilzeitberufsausbildung, die Herausgabe von Informationsflyern und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema. Es werden Informations- und Fachveranstaltungen durchgeführt, gute Praxis aufgezeigt und Multiplikatoren/innen informiert.
In NRW gibt es zurzeit in 11 Regionen vom Land geförderte Projekte zur Vorbereitung auf die Aufnahme einer Teilzeitberufsausbildung. Inhalte dieser Projekte sind: Profiling, sozialpädagogische Begleitung, Unterstützung bei der Organisation von Kinderbetreuung, Stützunterricht, betriebliche Praktika, Berufsorientierung und Akquise von Unternehmen, die Teilzeitausbildung anbieten wollen sowie die Begleitung während der Ausbildung.

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