Netzwerke und Projekte zur Förderung von Teilzeitberufsausbildung
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Seit 2001 werden in unterschiedlichen Bundesländern auf Initiative von Bildungsträgern, kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, Kammern und den Beauftragten für Chancengleichheit sowie Berufsberatungen der Agenturen für Arbeit Angebote zur Teilzeitberufsausbildung für junge Mütter entwickelt und durchgeführt.
Zum fachlichen Austausch wurde im Jahre 2003 auf Initiative von RE/init e.V. (Recklinghausen) das bundesweite „Netzwerk Teilzeitberufsausbildung“ gegründet. Seit 2008 sind in 14 NRW-Regionen lokale und regionale Bündnisse und Initiativen entstanden, die von Vertretungen aus Kammern, Regionalagenturen. Jobcentern, Agenturen für Arbeit, Gewerkschaften, Gleichstellungsstellen, Berufschulen und Bildungsträgern gebildet werden und z.T. im Rahmen der fachlichen Begleitung zum Handlungsprogramm "Brücken bauen in den Beruf" von der G.I.B. unterstützt werden.
Aufgabe dieser Netzwerke ist der Erfahrungsaustausch zur Förderung von Teilzeitberufsausbildung, ferner die Herausgabe von Informationsflyern und die Öffentlichkeitsarbeit zum Thema. Es werden Informations- und Fachveranstaltungen durchgeführt, gute Praxis aufgezeigt und Multiplikatoren/innen informiert.
In NRW werden in allen Regionen vom Land geförderte Projekte zur Vorbereitung auf die Aufnahme einer Teilzeitberufsausbildung durchgeführt. Inhalte dieser Projekte sind: Profiling, sozialpädagogische Begleitung, Unterstützung bei der Organisation von Kinderbetreuung, Stützunterricht, betriebliche Praktika, Berufsorientierung und Akquise von Unternehmen, die Teilzeitausbildung anbieten wollen sowie die Begleitung während der Ausbildung.

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