
Die Teilzeitberufsausbildung ist einer der neuen Wege zur Fachkräftesicherung, weil über sie verborgene und nicht genutzte Potenziale einer spezifischen Zielgruppe für den Ausbildungsmarkt aktiviert werden können. Dass diese Potenziale vorhanden sind und zahlenmäßig nicht außer Acht gelassen werden dürfen, belegt die Studie "Teilzeitberufsausbildung: Inanspruchnahme, Potenziale, Strukturen".
Das Thema Teilzeitberufsausbildung wird zunehmend in den Medien aufgegriffen - nicht zuletzt vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels. Jetzt berichtete "ZDF heute" über diese Möglichkeit, Ausbildung und Familie zu vereinbaren.
Eine Teilzeitausbildung kann für Unternehmen eine erfolgsversprechende Lösung sein, jungen Eltern einen Ausbildungsplatz anzubieten oder ein bereits bestehendes Ausbildungsverhältnis fortzuführen. Für die Chancen einer Ausbildung in Teilzeit wirbt nun die NRW Regionalagentur MEO mit Unternehmensbeispielen aus der Region.
Seit dem Berichtsjahr 2007 wird im Rahmen der Berufsbildungsstatistik u. a. auch das Merkmal Teilzeitberufsausbildungsverhältnisse erfasst. Diese machen bisher einen sehr geringen Anteil aller Neuabschlüsse aus. Für das Berichtsjahr 2009 wurden 0,1 % aller Neuabschlüsse bzw. 795 Neuabschlüsse (2008: 786) gemeldet; in keinem Bundesland ist dieser Anteil größer als 0,5 %.
Für pädagogische Mitarbeiter/-innen bei Bildungsträgern ist der Kontakt mit und die Beratung von Unternehmen oft ungewohnt. Ziel der Fortbildung am 5. Mai 2011 ist es, einen Einstieg in die Unternehmens- und Ausbildungsplatzakquise für Mitarbeiter/-innen in TEP-Projekten zu geben.