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Berufsrückkehr: Brücken bauen in den Beruf

Brücken bauen in den Beruf - Wiedereinstieg in den Beruf von Eltern

Wiedereinstieg nach einer Familienphase ist für die meisten  Mütter und Väter heute ein selbstverständliches Ziel;  240.000 überwiegend gut qualifizierte Frauen umfasst das aktuelle Arbeitskräftepotential in NRW. Die Unterbrechungszeiten werden kürzer, die Einstellungen ändern sich: Nur noch 22 % der 18 - 30 Jährigen befürworten die traditionelle Arbeitsteilung. Frauen wollen eine eigenständige Existenzsicherung. Das neue Unterhaltsrecht verstärkt diesen Trend. Eine schnellere Berufsrückkehr und ein Einstieg stößt jedoch immer noch auf hindernde Rahmenbedingungen und Probleme: Sei es der geschlechtsspezifisch geteilte Arbeitsmarkt, seien es Branchen mit Niedriglöhnen und Minijobs, seien es fehlende flexible Kinderbetreuungsangebote passend zu flexibler werdenden Arbeitszeiten.

Das Handlungsprogramm für Berufsrückkehrende: „Brücken bauen in den Beruf“ des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW will mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds einen Beitrag zur Chancengleichheit leisten. Die drei Programmschwerpunkte „Informieren, Fördern, Umdenken“ werden von der G.I.B. fachlich begleitet.

Dabei fördert die G.I.B. den fachlichen Austausch der beteiligten Arbeitsmarktakteure sowie den Transfer über Fachveranstaltungen und Aufbereitung guter Praxisbeispiele; sie unterstützt die Arbeit der Regionalagenturen, regionale Veranstaltungen zur Verbesserung der Frauenerwerbstätigkeit und der Chancengleichheit zu initiieren. Darüber hinaus begutachtet die G.I.B. Projektvorhaben in den Förderlinien des Handlungsprogramms im Auftrag des MAIS NRW.

In der Rubrik „Programminfos“ ist das Handlungsprogramm mit seinem übergreifenden Ansatz dargestellt und Sie finden Informationen zu den einzelnen Förderlinien zur Teilzeitberufsausbildung und zum Bildungsscheck für Berufsrückkehrende. In der Rubrik „Zum Thema“ werden die Tagungen der Werkstattreihe "Brücken bauen in den Beruf" dokumentiert und es werden Arbeitshilfen und Studien zur Frauenerwerbstätigkeit, zur Berufsrückkehr und zu „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ eingestellt. Konkrete Projektbeispiele zum Thema sind in der Rubrik „Beispiele“ angegeben.

Kontakte: Regionalagenturen

Nachrichten
09.12.2011
Gute Arbeit für Frauen statt prekärer Beschäftigung

Immer mehr, auch gut qualifizierte Frauen arbeiten in prekären Arbeitsverhältnissen, die von Niedriglohn, Befristung, ungewollter Teilzeit oder Minijobs geprägt sind und hohe Armutsrisiken bergen. Das Lohnhallengespräch im Rahmen des ESF-geförderten Handlungsprogramms „Brücken bauen in den Beruf“ beschäftigte sich mit aktuellen Entwicklungstrends und stellte Handlungsmöglichkeiten zur Diskussion.

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07.12.2011
Situation der Frauen auf dem Arbeitsmarkt

Wer sich mit den Potentialen der Frauenerwerbstätigkeit für zukünftige Fachkräftebedarfe beschäftigt, braucht aktuelle Zahlen. Diese liefert der neue Sonderbericht der Reihe Arbeitsmarktreport NRW.

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29.12.2010
Ausweitung von TEP in 2011

Mut zur Teilzeitberufsausbildung machen und den Betrieben zeigen, wie diese Ausbildungsform erfolgreich umgesetzt werden kann, möchte Arbeitsminister Guntram Schneider. Mit dem Programm „TEP" bietet die Landesregierung dazu ein passgenaues Angebot. Im Ausbildungsjahr 2011/2012 stehen mit 540 Plätzen noch mehr Teilnehmendenplätze als in den Vorjahren zur Verfügung.

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