Bernward Brink
Bernward Brink wurde 1951 im westfälisch-ländlichen Metelen nahe der holländischen Grenze geboren und wuchs in einer Familie mit 11 Kindern auf, von denen die drei jüngsten das Abitur machen durften.
Neben englisch, französisch und niederländisch gehört daher auch plattdeutsch zu den Sprachen, in denen er sich verständlich machen kann.
Das Studium von Soziologie, Pädagogik und Psychologie an der Westf. Wilhelms Universität zu Münster beendete er als Diplompädagoge.
Nach dem Zivildienst wurde er 1980 Leiter einer Einrichtung der Erwachsenenbildung, die sich aufgrund der wachsenden Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen verstärkt arbeitsmarktpolitischen Aufgaben zuwandte.
1988 in Bottrop zunächst für den Aufbau des Fortbildungsbereichs der G.I.B. engagiert, wurde er 1990 mit der Leitung der "Zentralen Aufgaben" und dann 1992 mit der Geschäftsführung der G.I.B. beauftragt.
Sein Faible für die Gestaltung von Arbeitsbeziehungen zwischen Menschen in Organisationen veranlasste ihn, Anfang der 90er Jahre eine weitere Qualifikation als Supervisor (DGSv) zu erwerben.
In der G.I.B. neben der konkreten Projektentwicklung die Kompetenz zu stärken, Programme des Landes (mit-) zu gestalten, unter Beteiligung der Regionen umzusetzen und einer Wirkungsmessung zu unterziehen, das ist sein wichtigstes Ziel. Dazu gehört seiner Meinung nach auch die Fortentwicklung von Instrumenten zur Qualitätssicherung im eigenen Hause.
Der Blick über die Grenzen und der Transfer innovativer Praxis der Beschäftigungsförderung aus anderen (Bundes-) Ländern liegt ihm dabei besonders am Herzen.
In seiner Freizeit kümmert er sich gerne um Projekte zur regionalen Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung im Rahmen der technischen Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern.
Bernward Brink: "Als Münsterländer, der im Herzen des Ruhrgebiets arbeitet, habe ich erlebt, wie Strukturwandel sich manchmal kaum wahrnehmbar und quälend langsam, dann aber auch in atemraubenden Sprüngen vollziehen kann."

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