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Umgang mit traumatisierten Ratsuchenden in der Beratung zur beruflichen (Neu-)Orientierung

F 23/083

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber!

In der Beratung zu beruflichen Veränderungsprozessen begegnen Ihnen auch Menschen, die ein
belastendes traumatisierendes Erlebnis durchleiden mussten. Im Gegensatz zu offenkundigen körperlichen Erkrankungen sind die seelischen Belastungen und Erkrankungen nicht sichtbar und oftmals schwer einzuschätzen. Im Umgang mit diesen Ratsuchenden liegen daher eine große Herausforderung und auch eine große Verantwortung.

Ziel der Fortbildung ist es, Berater*innen notwendige Kenntnisse zu vermitteln, um im Beratungskontext traumatisierten Ratsuchenden professionell zu begegnen und ihrer Beratungsaufgabe adäquat nachzukommen. Dazu werden ihnen Grundlagen der Psychotraumatologie an die Hand gegeben, um eine Einordnung der herausfordernden Beratungssituation mit traumatisierten Ratsuchenden vornehmen zu können. Ferner werden Sie Hinweise und Techniken, wie Sie sich selbst vor Überforderung in herausfordernden Beratungssituationen schützen können und Informationen zu Verweisstrukturen und flankierenden Angeboten erhalten.

Die Fortbildung besteht aus zwei Modulen, die mit folgenden Inhalten ausgerichtet werden:

Modul I: Grundlagen der Psychotraumatologie

  • Definition und Ursachen von Traumata
  • Hinweise für das Erkennen von Traumata für psychologische und medizinische Laien
  • Bedeutung von Triggern/Auslösereizen im Beratungsprozess
  • Vermeiden von Retraumatisierung im Rahmen der Beratung
  • Stabilisierende Kommunikation
  • Erkennen von Konflikten und Eskalationspotenzialen im Beratungsgespräch
  • Übertragung, "Ansteckung" oder Weitergabe von Traumata
  • Sekundärtraumatisierungen durch die Beratung und ihre Vorbeugung durch Erkennen eigener Grenzen
  • Psychologische "Erste Hilfe"

Modul II: Traumata im Beratungskontext der Zielgruppe

  • Bedeutung von Traumata für den beruflichen Alltag
  • Erwerbslosigkeit als Trauma
  • Langzeitarbeitslosigkeit als Trauma
  • Psychische und körperliche Erkrankung als Traumata
  • Krieg, Flucht und Migration als mögliche Traumatisierung
  • Geschlechtsspezifische traumatische Erlebnisse und deren Besonderheiten in der Beratung
  • Handlungsmöglichkeiten für Berater*innen in der Beratung zur beruflichen (Neu-)Orientierung im Umgang mit traumatisierten Personen
  • Netzwerke kennenlernen und nutzen
    Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union.

Daten der Veranstaltung

Methoden Wechselnder Medien- und Methodeneinsatz
Zielgruppen Berater*innen, die im Programm „Perspektiven im Erwerbsleben (PiE)“, weitere Berater*innen, die Menschen in beruflichen Veränderungsprozessen unterstützen
Veranstaltungsleitung Elisabeth Tadzidilinoff, G.I.B. NRW
Referent/in Monika Dreiner (Dipl. Psychologin),
Silke von Beesten (Fachpädagogin Psychotraumatologie)
Veranstaltungsort Jugendherberge Köln-Riehl, An der Schanz 14, 50735 Köln
Termin 14.12.2023 10:00 Uhr bis
15.12.2023 16:30 Uhr
Veranstaltungsnummer F 23/083
max. Teilnehmerzahl 15
Anmeldefrist 30.11.2023
Teilnahmebetrag Die Veranstaltung ist kostenlos.

Hinweise für Teilnehmende

Eine Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort finden Sie hier.

Einwilligung zur Verarbeitung von Bild- und Tonaufnahmen
Im Rahmen unserer Veranstaltungen werden ggf. sowohl Bild- als auch Video- sowie reine Sprachaufnahmen erstellt. Die Aufnahmen von Fotografien und die daran anschließende Speicherung erfolgt im Rahmen des berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Durch die Anmeldung zu unserer Veranstaltung stimmen Sie der Aufnahme von Videos bzw. Sprache sowie der Veröffentlichung von Fotografien und Videomaterial gem. unserer Teilnahmebedingungen zu.

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