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Soziale Kontakte steigern Motivation älterer Beschäftigte

Je positiver der soziale Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen, desto größer die Motivation und Empathie insbesondere älterer Beschäftigter. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Arbeits- und Organisationspsychologie der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) unter der Leitung von Dr. Ulrike Fasbender.

Der Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen prägt den Arbeitsalltag und hat großen Einfluss auf die Motivation und das eigene Verhalten. Das Wissenschaftlerteam hat dabei festgestellt, dass die Effekte positiver sozialer Interaktionen auf die Motivation älterer Beschäftigter besonders hoch sind. Erklärt wird dies mit der relativ überschaubaren Zeitspanne der eigenen beruflichen Zukunft und einem abnehmenden Interesse an Wachstum und Weiterentwicklung. Sozial-emotional bedeutsame Erfahrungen werden dagegen umso wichtiger.

Die gute Nachricht für Unternehmen, die Gelegenheiten für qualitativ-hochwertigen Kontakt zwischen Kolleginnen und Kollegen schaffen möchten: Nicht die Quantität, sondern die Qualität der Interaktionen ist entscheidend. Mentoringprogramme, Trainings und andere Gelegenheiten zum Netzwerken sind einfache Maßnahmen, um positiven Austausch zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Altersgruppen zu fördern.

Artikel: Ulrike Fasbender, Anne Burmeister und Mo Wang: Motivated to be socially mindful: Explaining age differences in the effect of employees’ contact quality with coworkers on their coworker support.

Themenseite Vielfalt in der Arbeitswelt

Pressemitteilung Justus-Liebig-Universität Gießen

Quelle: LIA NRW