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Brücken in die Eigenständigkeit: Neues Bundesprogramm zur Prävention von Wohnungslosigkeit initiiert

Das neue Bundesprogramm "JUGEND STÄRKEN: Brücken in die Eigenständigkeit" (JUST BEst) soll junge Menschen unterstützen, die von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit bedroht sind. Es soll die Persönlichkeit junger Menschen stärken, ihnen eine selbstständige Lebensführung ermöglichen und sie in gesicherte Wohnverhältnisse bringen. Finanziert wird es aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Bis zum 14. Februar 2022 können interessierte Kommunen am Interessenbekundungsverfahren teilnehmen.

Antragsberechtigt für das Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sind die öffentlichen Träger der örtlichen Jugendhilfe (Jugendämter), die die Programmarbeit planen, steuern und koordinieren sollen. Dabei arbeiten sie eng mit freien Jugendhilfeträgern, Jobcentern, Agenturen für Arbeit und weiteren Kooperationspartnern zusammen.

"JUGEND STÄRKEN: Brücken in die Eigenständigkeit" richtet sich an junge Menschen im Alter  von 14 bis einschließlich 26 Jahren. Im Rahmen der Förderung sollen vor allem junge Menschen, die die stationäre Jugendhilfe verlassen (sogenannte "Care Leaver"), zu einer eigenständigen Lebensführung befähigt und in stabilen Wohnverhältnissen untergebracht werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die aufsuchende Jugendsozialarbeit, eine niedrigschwellige Beratung, der Einsatz von Case Management und die Erprobung neuer Wohnformen.

BMFSFJ: Interessenbekundungsverfahren für Kommunen gestartet
Das Programm wird am 11. Januar 2022 bei einer Informationsveranstaltung vorgestellt. Einzelheiten dazu werden ab dem 4. Januar 2022 auf der Programmwebsite veröffentlicht.

Quelle: www. qualiboxx.de, Dezember 2021