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G.I.B.-Newsletter Nr. 434

Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
434
G.I.B.-Newsletter Nr. 434

Neues aus der G.I.B.


Online-Fortbildung an sechs Terminen vom 21.05. - 30.06.2021: Organisationsprozesse wirkungsvoll online gestalten

Durch die Onlinefortbildung "Onlineberatung für KMU" sollen Unternehmensberater und -beraterinnen befähigt werden, beteiligungsorientierte Beratungsprozesse in KMU, online bzw. in Kombination mit Präsenzberatung durchzuführen. Weitere Informationen und Anmeldung hier.




IQ-Online-Workshop am 27.05.2021: Interkulturelle Öffnung in Organisationen

Das G.I.B. IQ Projekt bietet Ihnen am 27.05.2021 einen kostenlosen Online-Workshop zum Thema "Interkulturelle Öffnung in kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie in der Arbeits- und Kommunalverwaltung in NRW" an. Weitere Informationen und Anmeldung hier.




Online-Fortbildung am 08.09. und 10.09.2021: Potentialberatung NRW - Grundlagen und Erfahrungsaustausch zum Förderinstrument

Inhalt der am 08.09.2021 beginnenden Fortbildung (F-21056) ist die Einführung in das Förderinstrument Potentialberatung. Dies beinhaltet die Darstellung der Förderziele und -konditionen, der Antragstellung und Abrechnung sowie die Präsentation eines Praxisbeispiels. Weitere Informationen finden Sie hier!




G.I.B.-Info 1_21: Armutsbekämpfung im Gemeinwohlinteresse

Vor fünf Jahren hat sich die 57.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählende Stadt Stolberg, gelegen in der Städteregion Aachen, für die Etablierung einer strategischen Sozialplanung entschieden. Neben der Erstellung eines Sozialberichts und des Leitbilds „Soziale Kupferstadt 2030“ entwickelten die Verantwortlichen ein integriertes Handlungskonzept mit dem Ziel, Armut zu bekämpfen und die Lebensverhältnisse in besonders belasteten Quartieren deutlich zu verbessern. Fachlich begleitet wurde die Einführung einer strategischen Sozialplanung von der damaligen Fachstelle für sozialraumorientierte Armutsbekämpfung des Landes Nordrhein-Westfalen, von der einige Beraterinnen und Berater heute in der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung arbeiten. Jetzt, nur wenige Jahre später, zeigt sich: Das Konzept funktioniert. Mehr dazu im G.I.B.-Info 1_21.

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Jugend und Beruf


NRW: Pakt für Informatik bereitet Schülerinnen und Schüler auf die digitalen Anforderungen der Arbeitswelt vor

Das Programmieren einer App, digitale Fertigungsmethoden oder der Einsatz von Virtual Reality: Im Pakt für Informatik arbeiten Unternehmen und Schulen außerhalb des Unterrichts praxisnah zusammen, um die Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Informatik und Digitalisierung zu unterstützen. In insgesamt fünf Netzwerken in ganz Nordrhein-Westfalen erwerben die Fachkräfte von morgen so bereits frühzeitig IT-Kenntnisse. Das Pilotvorhaben haben heute Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Schulministerin Yvonne Gebauer vorgestellt.




MINT Nachwuchsbarometer 2021: Zu viele Ausbildungsabbrüche im MINT-Bereich

Jedes fünfte MINT-Ausbildungsverhältnis in Deutschland wird abgebrochen. Dies geht aus dem neuen MINT Nachwuchsbarometer hervor, das jährlich die Situation der technisch-naturwissenschaftlichen Bildung in Deutschland untersucht. Zurückzuführen ist die hohe Abbruchquote teils auf eine fehlende Passung, teils auf eine fachliche Überforderung im Ausbildungsberuf. Zudem wurden im Jahr 2020 mit 160.000 Ausbildungsverträgen im MINT-Bereich rund 21.000 Ausbildungsverträge weniger abgeschlossen als im Vorjahr.




Übergang Schule-Beruf: Bundesweites Portal für Jugendberufsagenturen online

Die beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eingerichtete Servicestelle Jugendberufsagenturen veröffentlicht mit dem neu eingerichteten Portal www.servicestelle-jba.de ein neues Unterstützungsangebot für die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit am Übergang Schule-Beruf. Das Portal richtet sich an Fach- und Führungskräfte in Jugendberufsagenturen oder anders benannten Arbeitsbündnissen. Das Angebot umfasst Berichte und Empfehlungen aus der Praxis, wissenschaftliche Beiträge sowie einen bundesweiten Überblick über die Entwicklung von Jugendberufsagenturen. Damit unterstützt die Servicestelle die fachliche Arbeit von Jugendberufsagenturen unmittelbar. [mehr lesen]




Bundeskabinett beschließt Berufsbildungsbericht 2021

Das Bundeskabinett hat den Berufsbildungsbericht beschlossen. Der Bericht zeigt die Ausbildungsbilanz für das Jahr 2020. Dazu erklärt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: "Der Berufsbildungsbericht für das Jahr 2020 zeigt, dass die Corona-Pandemie den Ausbildungsmarkt vor große Herausforderungen gestellt hat. 2020 gingen sowohl das Ausbildungsangebot der Betriebe als auch die Nachfrage junger Menschen nach einer Ausbildung nahezu parallel zurück. Die Folge: Der Ausbildungsmarkt ist im Gesamten geschrumpft."




"Ausbilden ist das Gebot der Stunde!": BIBB veröffentlicht Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2021

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat seinen Datenreport 2021 veröffentlicht. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Deutschland und ergänzt den Berufsbildungsbericht der Bundesregierung, der heute vom Bundeskabinett verabschiedet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlicht worden ist.




Yes! - Young Economic Summit: Pflege 2030 - Wie dem Nachwuchsmangel begegnen?

Sandra Leumann von der Forschungsgruppe Arbeit und Fürsorge erarbeitet mit Schülerinnen und Schülern des Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Leverkusen das Thema "Pflege 2030 - Wie kann dem Nachwuchsmangel in Pflegeberufen begegnet werden?"




14 Prozent mehr Hebammen-Schülerinnen und -schüler im Schuljahr 2019/2020 als im Vorjahr

Hebammen kämpfen während der Corona-Pandemie mit erschwerten Arbeitsbedingungen. Hinzu kommt der seit Jahren anhaltende Fachkräftemangel. Dieser liegt allerdings nicht im fehlenden Interesse begründet: Im Schuljahr 2019/2020 befanden sich bundesweit 3 057 Schülerinnen und sechs Schüler auf dem Weg zum Hebammen- beziehungsweise Entbindungspfleger-Beruf, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Hebammentags mitteilt. Das waren rund 14 % mehr als im Schuljahr davor.




BIBB startet Pflege-Panel: Erhebungen zur Stimmungslage in den neuen Pflegeausbildungen nach Pflegeberufegesetz

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) veröffentlicht aus Anlass des Internationalen Tags der Pflege erste Erhebungen zur Stimmungslage in den neuen Pflegeausbildungen nach Pflegeberufegesetz (PflBG).




Dreiteiliges BIBB-Online-Seminar zur Neuordnung der handwerklichen Elektroberufe (2021) durchgeführt. Neue handwerkliche Elektroberufe finden bundesweit großes Interesse

Die Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrpläne für die ab 01. August 2021 in Kraft tretenden handwerklichen Elektroberufe wurden Anfang April veröffentlicht. Ende April/Anfang Mai wurde im Rahmen der BIBB- Veranstaltungsreihe "Digitalisierung der Arbeits- und Berufewelt - Umsetzungsbeispiele aus der Praxis" ein dreiteiliges Online-Seminar zur Einführung der Berufe realisiert. Breite Unterstützung kam dabei von am Neuordnungsverfahren beteiligten Expertinnen und Experten aus Praxis und Berufsschulen.




Berufsbildung: Auswirkungen der Corona-Pandemie

Für die Berufsbildung führt die Corona-Pandemie zu weitreichenden Änderungen, die nicht nur die Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt, sondern viele weitere Themen, wie u.a. das Lernen und Prüfen auf Distanz oder auch einzelne Berufe in besonderer Weise betreffen. Wie in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen sind durch die Krise Problemlagen besonders deutlich hervorgetreten und hat der Druck bei der Suche nach schnellen Lösungen viel Dynamik ausgelöst. Was davon wird bleiben und die Berufsbildung nachhaltig prägen? Mehr dazu in der Aktuellen BIBB-Fachzeitschrift "BWP - Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis".



Wege in Arbeit


Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2019 in fast allen kreisfreien Städten und Kreisen NRWs gestiegen

Die Zahl der Erwerbstätigen am Arbeitsort in Nordrhein-Westfalen war im Jahr 2019 mit gut 9,6 Millionen um 1,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor.




BA: Interaktives Angebot zu Langzeitarbeitslosigkeit

Wie hat sich der Bestand an Langzeitarbeitslosen in den letzten 10 Jahren entwickelt? Wieviel Prozent der Arbeitslosen mit akademischen Berufsabschluss sind langzeitarbeitslos? Wie sieht der Anteil Langzeitarbeitsloser an allen Arbeitslosen im regionalen Ländervergleich aus? Diese und weitere Fragen zum Themenschwerpunkt Langzeitarbeitslosigkeit lassen sich mit wenigen Klicks mit Hilfe einer neuen interaktiven Visualisierung „Langzeitarbeitslosigkeit“ der Bundesagentur für Arbeit  beantworten.

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Teilhabebericht der Bundesregierung: Soziale Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen verbessert sich

Inklusion kommt voran. Das zeigen die positiven Ergebnisse des Dritten Teilhabeberichts. Die Arbeitslosenquote von Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung ist von 2015 bis 2019 um 13 Prozent gesunken. Der Bericht zeigt jedoch auch Nachholbedarf bei der Inklusion auf. So ist die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen nach wie vor eingeschränkt.




Hochrechnung begonnener sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse

In der Beschäftigungsstatistik werden seit vielen Jahren hochgerechnete Ergebnisse für den Bestand an sozialversicherungspflichtig und geringfügig entlohnten Beschäftigten zur Verfügung gestellt. Damit erfüllt die Statistik der Bundesagentur für Arbeit den Wunsch von Nutzerinnen und Nutzern, zeitnahe statistische Ergebnisse über die Beschäftigung in Deutschland anzubieten. Das Datenangebot wurde ab dem 29.04.2021 um hochgerechnete Ergebnisse der begonnenen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse (ohne Ausbildungsverhältnisse) erweitert.




NRW: Fast zwei Drittel aller Mütter mit minderjährigen Kindern waren 2019 erwerbstätig

Im Jahr 2019 waren in Nordrhein-Westfalen rund 1,12 Millionen Mütter mit Kindern unter 18 Jahren erwerbstätig. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen des Mikrozensus mitteilt, lag die Erwerbstätigenquote von Müttern mit minderjährigen Kindern bei 64,2 Prozent und war damit um 4,3 Prozentpunkte höher als noch vor zehn Jahren (2009: 59,9 Prozent).




Arbeitsmarkt: "Ungleichheit hat sich verschärft"

Zwei Frauen kämpfen im Kommunalen Jobcenter des Main-Kinzig-Kreises für die Frauen. Die Vorstandsvorsitzende Beate Langhammer setzt sich für Homeoffice und agile Prozesse ein. Yasmin Schilling achtet als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) darauf, dass benachteiligte Frauen gut durch die Corona-Pandemie kommen. Ein Doppelinterview zur Lage und zu Lösungen für Frauen.




Neue Alterspyramiden in der Statistik der Grundsicherung

Die bisherige Alterspyramide der Statistik der Grundsicherung wurde inhaltlich überarbeitet und graphisch aktualisiert. Die neuen Alterspyramiden fokussieren auf die zentralen Hilfequoten der Grundsicherung - die SGB II-Quote, die ELB-Quote und die NEF-Quote - und ergänzen damit das bestehende Produkt zu den Hilfequoten in der Grundsicherung.

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Entwicklungen in der Grundsicherung seit 2010: Die Corona-Krise hat den positiven Trend vorerst gestoppt

Die positive Arbeitsmarktentwicklung in den Jahren vor der Covid-19-Pandemie hatte sich auch in der Grundsicherung niedergeschlagen. 2019 gab es eine Million weniger erwerbsfähige Bezieher von Grundsicherungsleistungen als noch im Jahr 2010. Die Covid-19-Krise stoppte aber die positive Entwicklung und ließ die Bedürftigkeit wieder etwas ansteigen.

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Arbeitsmarkt: Anpassung der BA-Berichterstattung über die Auswirkungen der Corona-Krise

Das zweite Jahr der Corona-Krise ist angebrochen. Der Einfluss der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt ist weiter deutlich erkennbar. Um einen aussagekräftigen Vergleich mit dem Vorkrisenniveau ziehen zu können, werden die Daten ab April 2021 nicht mehr nur mit den Vorjahreswerten, sondern zusätzlich mit den Werten des Vorvorjahres (d.h. April 2019 bzw. Folgemonate) verglichen.

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FAQ aktualisiert: Bestimmungen der BA zur alternativen Durchführung von Maßnahmen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ihre FAQ (Frequently Asked Questions = Häufig gestellte Fragen) zur Durchführung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in der Corona-Pandemie an wesentlichen Stellen aktualisiert.

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Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


Der Rückgang der Erwerbstätigen

Bis zum Ende dieses Jahrzehnts wird es aufgrund des demografischen Wandels rund vier Millionen Erwerbstätige weniger geben. Wie kann die deutsche Wirtschaft dennoch wachsen? Darüber diskutieren Professor Bert Rürup und IW-Direktor Michael Hüther im Handelsblatt Podcast "Economic Challenges".




9,7 Prozent aller Vollzeit-Erwerbstätigen arbeiteten 2019 mehr als 48 Stunden pro Woche

Schon vor Ausbruch der Pandemie waren überlange Arbeitszeiten bei Beschäftigten in Deutschland keine Seltenheit: Fast jede zehnte in Vollzeit erwerbstätige Person (9,7 %) gab 2019 an, gewöhnlich mehr als 48 Stunden pro Woche zu arbeiten, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.




KOFA-Studie 1/2021: Fachkräfteengpässe in Unternehmen - Fachkräftemangel und Nachwuchsqualifizierung im Handwerk

Die KOFA-Studie 1/2021 analysiert den Fachkräftemangel und die Ausbildung von Nachwuchsfachkräften im Handwerk über die letzten zehn Jahre und während der Corona-Pandemie. Aufbauend werden Lösungsansätze für die Fachkräftesicherung im Handwerk identifiziert.




Repräsentative Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung NRW zu Routineaufgaben, Substituierbarkeit und arbeitspolitische Gestaltungsansätze

Routineaufgaben könnten im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung zunehmend durch Maschinen, Roboter oder künstliche Intelligenz ersetzt werden. Anhand der Beschäftigtenbefragung NRW wird die Verbreitung von Routineaufgaben in Nordrhein-Westfalen untersucht. Drei von zehn Beschäftigten erledigen immer oder häufig Routineaufgaben. Sie sind jünger, geringer qualifiziert und nehmen seltener an beruflichen Bildungsmaßnahmen teil. Häufige Routinetätigkeiten bei schwerer körperlicher Arbeit deuten zugleich auf entlastende, gesundheitsförderliche Potenziale von Automatisierung hin. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der arbeitspolitischen Gestaltung des digitalen Wandels, der die Menschen aktiv einbezieht, Qualifizierung fördert und menschengerechte Aufgabenentstehen lässt.




WHKT-Statistik: Meisterprüfungen - mehr Frauen, aber insgesamt erneut rückläufig

Im Jahr 2020 wurden in Nordrhein-Westfalen 3.152 Meisterprüfungen bestanden. Das sind 15 Prozent weniger als im Jahr 2019 (-545). Betrachtet man den Durchschnitt der letzten zehn Jahre, ist dies ein Minus von 18, im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 20 Jahre sogar ein Minus von 21 Prozent. Indes ist der Anteil der Frauen, die eine Meisterprüfung abgelegt haben, im 20-Jahresvergleich von rund 14 auf rund 20 Prozent angestiegen. Der höchste Wert in dem Zeitraum lag bei 23,3 Prozent im Jahr 2010.

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KOFA fürs Handwerk: Praktische Tipps zum Finden und Binden von Fachkräften und Azubis

Das Handwerk ist als eine der tragenden Säulen der Wirtschaft besonders stark von Fachkräfte-engpässen betroffen. Das "Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung" (KOFA) hat für praktische Tipps zusammengefasst, wie die Nachwuchsgewinnung in Corona-Zeiten gelingt und, wie Unternehmen neue Mitarbeitende finden und bestehende Fachkräfte langfristig an Ihren Betrieb binden können.




Qualifizierung im digitalen Wandel

Die vom Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Hans-Böckler-Stiftung herausgegebene Publikation "Qualifizierung im digitalen Wandel" umfasst "vier Portraits von Betrieben im digitalen Transformations-prozess. Anhand der Ergebnisse aus vier Interviews mit Interessenvertreterinnen und -vertreter werden Beispiele zur positiven Gestaltung von Mitbestimmungsprozessen erläutert und die sozialpartnerschaftli-che Ausgestaltung des digitalen Wandels mit Qualifizierungsprojekten veranschaulicht."




Künstliche Intelligenz braucht Kompetenz und Weiterbildung

Künstliche Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt verlangt vor allem eins: neue Kompetenzen. Gleichzeitig werden die Halbwertszeiten des Wissens immer kürzer. Gefragt sind daher neue und nachhaltige Formen der Kompetenzvermittlung im Kontext von KI. Das BMAS fördert ausgewählte INQA-Lern- und Experimentierräume KI, um die digitale Arbeit im Sinne des Menschen zu erproben und mitzugestalten. Fünf Förderprojekte setzen dabei einen Schwerpunkt auf Kompetenzentwicklung, Weiterbildung und Wissensaufbau in Betrieben. (Quelle: INQA)




Geschäftsmodelle und berufliche Bildung im digitalen Wandel

"Die technologiegetriebene Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle ist für die Zukunft der beruflichen Bildung von großer Bedeutung. Digitale Kompetenzen - wie beispielsweise Digital Literacy, Digitale Interaktion, Kollaboration, Medienkompetenz - sind ein unverzichtbarer Bestandteil der beruflichen Bildung für eine moderne Arbeitswelt, um künftige Fachkräfte für ihre berufliche Tätigkeit zu qualifizieren", ist in einem aktuellen IW-Policy Paper des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) zu lesen.




Ch@nge Ruhr: Zukunftshub für die arbeitsorientierte Gestaltung des digitalen Wandels im Ruhrgebiet

Mit dem Projekt Ch@nge Ruhr will das Land kleine und mittlere Unternehmen im Ruhrgebiet darin stärken, den digitalen Wandel in der Arbeitswelt nachhaltig zu gestalten. "Diese Aufgabe ist nicht allein in der Chefetage, sondern mit den Belegschaften zu lösen", sagte Minister Laumann in seinem Grußwort und lobte den sozialpartnerschaftlichen Ansatz. Die Auftaktveranstaltung präsentierte das Angebot des Zukunftshubs und stellte gute Praxis auch aus ESF-Förderprogrammen vor.




Mehr Beschäftigte in der Alten- und Gesundheitspflege

Die Zahl der Beschäftigten in der Alten- und Gesundheitspflege ist trotz Pandemie weiter gestiegen. Im Oktober, bis zu diesem Monat liegen derzeit Daten vor, gab es in der Gesundheits- und Altenpflege rund 1,77 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Das sind 43.300 mehr als ein Jahr zuvor. Das gesamte Gesundheitswesen gehört zu den wenigen Branchen, die vergangenes Jahr nicht von einem Beschäftigungsrückgang betroffen waren.




Lohnspanne zwischen Ungelernten und leitenden Angestellten sank in NRW im Jahr 2020 zum zweiten Mal seit dreizehn Jahren

Der Lohnunterschied zwischen leitenden Angestellten und ungelernten Kräften in Nordrhein-Westfalen verringerte sich im Jahr 2020 um 938 Euro. In den vergangenen dreizehn Jahren war lediglich im Jahr 2015 - dem Jahr der Mindestlohneinführung - eine Verringerung des Lohnunterschiedes zwischen leitenden Angestellten und ungelernten Kräften zu verzeichnen.




Studie zum Thema "Mobile Arbeit": Rechtsanspruch auf Homeoffice

Forscherinnen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) und des Hugo-Sinzheimer-Instituts (HSI) der Hans-Böckler-Stiftung halten ein Recht auf mobiles Arbeiten in Zukunft für notwendig. In einer neuen Studie erklären die Rechts- und Sozialwissenschaftlerinnen die Gründe und zeigen, wie entsprechende Gesetze ausgestaltet sein müssten.




BAUA-Publikation: Arbeit und Altern 2020

Das neue Fachbuch "Arbeit und Altern 2020" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bietet einen Überblick über wissenschaftliche Erkenntnisse, noch ungeklärte Fragen und praktischen Gestaltungsmodelle aus über 20 Jahren Forschung. Die Inhalte basieren auf Beiträgen einer wissenschaftlichen Tagung  2019.

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Onboarding von Auszubildenden: Von der Vertragsunterschrift bis zum Probezeit-Ende

Von Onboarding spricht man, wenn ein Unternehmen neue Mitarbeitende oder Auszubildende "an Bord holt", also Willkommen heißt und für die weitere Reise vorbereitet. Das Onboarding beinhaltet alle Maßnahmen und Aktivitäten für die Integration und erfolgreiche Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen. Was also können Unternehmen tun, damit es weder vor dem ersten Ausbildungstag, aber auch nicht nach Beginn der Ausbildung einen Ausbildungsabbruch zu verzeichnen gibt? Antwort gibt das "Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung" (KOFA).



Armutsbekämpfung und Sozialplanung


ifo-Forscher für umfassende Reform der Grundsicherung

Die Grundsicherung in Deutschland umfassend zu reformieren, das fordert der ifo-Forscher Andreas Peichl. "Wir haben dazu rund 175 verschiedene Bestimmungen, das versteht keiner mehr. Das muss vereinfacht werden auf fünf", sagte er am Mittwoch in München im ifo-Podcast „Wirtschaft für alle“ anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Studie im Auftrag der Stiftung Grundeinkommen.




Podcast: Wie arm ist Deutschland wirklich?

Ein Podcast der Hans-Böckler-Stiftung über die Debatte im Vorfeld des bald erscheinenden Armuts- und Reichtumsberichts und über eine zunehmende Ungleichheit in Deutschland.




Einkommensungleichheit stagniert langfristig, sinkt aber während der Corona-Pandemie leicht

"Während Lohnungleichheit seit Einführung des Mindestlohns rückläufig ist, stagniert Einkommensungleichheit auf dem Niveau von 2005. Die Niedrigeinkommensquote stagniert ebenfalls bei rund 16 Prozent; die Quote der von essentiellem Mangel Betroffenen hat sich zwischen 2008 und 2019 auf 2,7 Prozent halbiert", meldet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einem aktuellen Wochenbericht.




Immer mehr Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche mit seelischer Behinderung

Die seelischen und sozialen Probleme von Kindern und Jugendlichen spielen eine zunehmend größere Rolle - nicht erst seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Im Jahr 2019 haben die Träger der Kinder- und Jugendhilfe rund 109 200 Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche mit einer seelischen Behinderung gewährt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Tag der Inklusion am 5. Mai mitteilt, waren das 156 % mehr als noch zehn Jahre zuvor.




Kinder- und Jugendhilfereport Extra 2021

Die Kinder- und Jugendhilfe wird immer wichtiger: Bund, Länder und Kommunen haben im Jahr 2019 rund 55 Milliarden Euro für Betreuungs-, Bildungs- und Freizeitangebote, für gezielte Unterstützung von Familien mit Problemen und für Kinderschutzmaßnahmen ausgegeben. Damit wurden die Investitionen in die Kinder- und Jugendhilfe in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Das zeigt die Extra-Ausgabe des Kinder- und Jugendhilfereports 2021.




Neues Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung

Die Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und Bremen haben vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Zuschlag für ein neues Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung bekommen. Den Aufbau übernimmt das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der UDE gemeinsam mit dem SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen.



Unsere Link-Tipps


Nordrhein-Westfalen erhält eigenes Institut für Digitalisierungsforschung

https://www.land.nrw

Nordrhein-Westfalen erhält ein eigenes Institut für Digitalisierungsforschung: Land fördert Gestaltung der digitalen Transformation mit künftig sechs Millionen Euro pro Jahr. Das Center for Advanced Internet Studies (CAIS) soll Lösungen für digitale Transformation und Teilhabe im Alltag finden.




Status­bericht zum Nationalen Aktionsplan zur UN-Behindertenrechtskonvention

https://www.bmas.de

Mit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) hat in Deutschland der menschenrechtsorientierte Ansatz in Bezug auf die Politik für Menschen mit Behinderungen eine umfassend ausformulierte gesetzliche Grundlage erhalten. Die Bundesregierung hat zur Umsetzung der UN-BRK bereits im Jahr 2011 einen Nationalen Aktionsplan (NAP) initiiert, um die behindertenpolitischen Maßnahmen der Bundesministerien und deren Kooperationspartner zu bündeln. Die Fortschreibung des Nationalen Aktionsplans zeigt, dass eine gute Politik für Menschen mit Behinderungen und die konsequente Umsetzung der UN-BRK wichtige Aufgaben bleiben. Hier wird Deutschland aber nur erfolgreich sein, wenn Politik und Gesellschaft gemeinsam eine umfassende Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe voranbringen.




Protesttag zur Gleichstellung: Digitaler Live-Event für Teilhabe von Menschen mit Behinderung

https://maiprotest.de

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2021. Live Online-Event vom 5. Mai 2021. Siehe auch Pressemeldung https://www.ueberaus.de




Resilienz: Wie Sie die Widerstandsfähigkeit von Betrieb und Beschäftigten erhöhen

https://inqa.de

Seit über einem Jahr ist die Corona-Pandemie eine Herausforderung für alle, für Unternehmen und Beschäftigte. Sich solchen Krisen zu stellen, sie meistern zu können und daraus gestärkt hervorzugehen, bezeichnet man als Resilienz. Welchen Einfluss die Resilienz-Fähigkeit auf Beschäftigte und das gesamte Unternehmen hat, erfahren Sie im Resilienz-Schwerpunkt  der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).



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