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G.I.B.-Newsletter Nr. 452

Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
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452
G.I.B.-Newsletter Nr. 452

Neues aus der G.I.B.


Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss": NRW fördert Pilotprojekt zur Vermittlung unternehmerischer Schlüsselkompetenzen in Schulen

Damit Kinder und Jugendliche als berufliche Perspektive auch die Gründung eines Unternehmens ins Auge fassen, fördert Nordrhein-Westfalen nun ein Pilotprojekt an sechs Schulen in allen Regierungsbezirken des Landes: In der „Business Rallye“ können Schüler*innen in mindestens 14 Unterrichtsstunden eine Geschäftsidee entwickeln, ein Geschäftsmodell erarbeiten, kleine lokale Vertriebsaktionen planen und ihre Ideen in einem Pitch präsentieren. Das Wirtschafts- und Innovationsministerium fördert das Pilotprojekt gemeinsam mit dem Schul- und Bildungsministerium mit rund 100.000 Euro. Es wird im Kontext der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf" erprobt und vom Zentrum für ökonomische Bildung der Universität Siegen wissenschaftlich begleitet. Lesen Sie hier die Pressemeldung zum Start des Projekts auf den Seiten der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.




Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss": Neue Beispiele guter Praxis aus Bonn und dem Kreis Warendorf

Praxisbeispiele zeigen, wie der Übergang Schule-Beruf in den Regionen von NRW gestaltet wird. Im Kreis Warendorf stellt die Kommunale Koordinierungsstelle eine Wanderausstellung bereit, um Jugendliche zu Berufen der Gesundheits- und Pflegebranche zu informieren. In Bonn gelingt die koordinierte Übergangsgestaltung im Rahmen des Programms "Eintopf" für Schüler*innen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf. [mehr lesen]




Besser durch die Krise kommen

Unternehmen mit Tarifbindung und Betriebsrat sind in vielerlei Hinsicht in der Krise im Vorteil. Dies zeigen aktuelle Befragungsergebnisse, die das gewerkschaftsnahe Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung ausgewertet hat. Mehr dazu auf https://www.gute-arbeitswelt.nrw



Jugend und Beruf


Ausbildungszahlen auf Rekordniveau: Interesse an der neuen Pflegeausbildung in Nordrhein-Westfalen steigt weiter

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zeigt sich sehr erfreut über die aktuellen Ausbildungszahlen in der generalistischen Pflegeausbildung. 17.413 Menschen haben im Jahr 2021 in Nordrhein-Westfalen die Ausbildung zur Pflegefachkraft aufgenommen.




Durchstarten: Erfolgsgeschichten der Integration in Ausbildung und Arbeit

Am Montag, 7. März 2022, ist die Social-Media-Kampagne zur Landesinitiative "Durchstarten in Ausbildung und Arbeit" gestartet. Die fünfteilige Videoreihe veranschaulicht am Beispiel fünf junger Geflüchteter, wie die Landesinitiative Menschen mit Duldung und Gestattung konkret bei der Integration in Gesellschaft und Arbeit unterstützt.




Servicestelle Jugendberufsagenturen veröffentlicht Deutschlandkarte

Alle 353 Jugendberufsagenturen (JBA) auf einen Blick: Die Servicestelle Jugendberufsagenturen hat erstmals eine bundesweite Übersicht veröffentlicht.




Schülerpraktika: Aktionswochen im März und April

Die Partner im Ausbildungskonsens Nordrhein-Westfalen rufen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dazu auf, in einem zweiwöchigen Aktionszeitraum vom 28. März bis 8. April 2022 vermehrt Praktikumsplätze für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Sekundarstufe I anzubieten. Gleichzeitig appellieren sie an alle Schülerinnen und Schüler, die in der Vorabgangsklasse kein Praktikum absolvieren konnten, dies in diesem Jahr nachzuholen.




Neue Chance für Qualifizierungsbausteine? Schwierigkeiten, Lösungsansätze und Zukunftsaussichten eines 19 Jahre alten Instruments

Die Weichen für den Einsatz von Qualifizierungsbausteinen in der Berufsausbildungsvorbereitung wurden mit der Aufnahme in das Berufsbildungsgesetz im Jahr 2003 gestellt. In der Praxis gilt das Instrument zur niedrigschwelligen Vermittlung beruflicher Kompetenzen und Handlungsfähigkeit als durchaus attraktiv. Doch während in den ersten zwei Jahren viele Bausteine entwickelt und veröffentlicht wurden, wurde es danach fast bedeutungslos. Heike Zinnen von der Fachstelle überaus beschreibt Schwierigkeiten und Lösungsansätze bei der Umsetzung von "Qualibausteinen" - und wie das Instrument ganz aktuell zu einem breit einsetzbaren Türöffner für Jugendliche beim Übergang in die Ausbildung genutzt werden könnte.




Digitales Lernen in der Ausbildung: Unterstützung und Partner benötigt

Der Einsatz digitaler Lehr- und Lernmethoden in der betrieblichen Ausbildung hat seit 2019 deutlich zugenommen. Unternehmen sehen insbesondere für den Lernerfolg Vorteile. Um auch Nachzügler für das Lernen mit digitalen Medien zu gewinnen, sind grundlegende Beratung zur Digitalisierung, Umsetzungspartner und Erfahrungsaustausch hilfreich.




Immersives Lernen: Didaktische Lernszenarien für den Einsatz von VR- und AR-Technologie

Der Einsatz moderner Hard- und Software eröffnet neue Perspektiven in der Wissens- und Kompetenzvermittlung. Sobald Lernen "immersiv" - d.h. unter Rückgriff auf virtuelle Realität (VR) oder erweiterte Realität (AR) - geschieht, kann dies für die berufliche Aus- und Weiterbildung besonders vorteilhaft sein.




Kompetenzanforderungen in der Beruflichen Bildung im Kontext von Transformation und digitalem Wandel

"Kompetenzanforderungen in der Beruflichen Bildung im Kontext von Transformation und digitalem Wandel" - so lautet der Titel eines Aufsatzes  in einer aktuellen Publikation der Friedrich-Ebert-Stiftung: "Die Zukunft beginnt um kurz vor acht. Bildung und Bildungsstandards im 21. Jahrhundert".




Zahl der Studienberechtigten 2021 um 3,5 % gestiegen

Im Jahr 2021 haben rund 395 000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das nach vorläufigen Ergebnissen 3,5 % mehr Studienberechtigte als im Vorjahr (13 200).



Wege in Arbeit


IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitslosigkeit sinkt deutlich, Beschäftigung steigt weiter

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Februar kräftig gestiegen. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liegt bei 104,4 Punkten und damit deutlich im positiven Bereich. Der Zeitraum der dem Barometer zugrundeliegenden Befragung endete Mitte Februar, daher sind mögliche Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine noch nicht abgebildet.

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Broschüre "Frauen am Arbeitsmarkt in NRW": Zahl der voll- und der teilzeitbeschäftigten Frauen legte während der Pandemie zu

Die Zahl der voll- und der teilzeitbeschäftigten Frauen legte während der Pandemie zu. Statistisch sind Frauen auf den ersten Blick am Arbeitsmarkt besser durch die zurückliegenden zwei Jahre Pandemie gekommen als die Männer. Einen umfangreichen Faktencheck bietet die Broschüre "Frauen am Arbeitsmarkt in NRW", die die Bundesagentur für Arbeit zum Weltfrauentag am 8. März veröffentlicht hat. Siehe Pressemeldung BA/Regionaldirektion NRW.




Vereinbarkeit von Beruf und Pflege soll gestärkt werden. Neues Landesprogramm für Nordrhein-Westfalen gestartet

Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann sowie Vertreterinnen und Vertreter der Träger der Pflegeversicherung NRW, der AOK Rheinland/Hamburg, von Unternehmer NRW und dem Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) NRW haben heute den Startschuss für das neue Landesprogramm zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gegeben. Ziel der gemeinsamen Initiative ist, eine Berufstätigkeit mit der Pflege von Angehörigen besser miteinander vereinbar zu machen.




Absicherung bei Arbeitslosigkeit in der Pandemie - wachsende Bedeutung der Grundsicherung/Hartz IV

"Absicherung bei Arbeitslosigkeit in der Pandemie - wachsende Bedeutung der Grundsicherung/Hartz IV" - das ist "Thema des Monats März" auf https://www.sozialpolitik-aktuell.de, einer Internetseite des Instituts für Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen (IAQ).




Entwurf eines Gesetzes zur Regelung eines Sanktionsmoratoriums

Mit der Einführung eines Bürgergeldes ist vorgesehen, die vom Bundesverfassungsgericht im Jahr 2019 geforderte Neuregelung der Leistungsminderungen (sogenannte Sanktionen) vorzunehmen. Ein Moratorium soll die geltenden Sanktionsregelungen nun im Hinblick darauf bis zum Jahresende 2022 befristet außer Kraft setzen. Danach soll das Bürgergeld die Mitwirkungspflichten neu regeln. Siehe auch Pressemeldung https://www.der-paritaetische.de




Videokommunikation in der BA: Mit wenigen Klicks zum Beratungsgespräch

Mit der Videokommunikation hat die BA neben der persönlichen oder telefonischen Beratung ein ergänzendes Interaktionsangebot geschaffen. Seit Herbst 2020 fanden über 150.000 Videogespräche statt. Dieses Angebot wird auch nach Ende der Pandemie weiterbestehen.




BIH veröffentlicht Jahresbericht: Behinderung und Beruf in Deutschland

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) hat ihren Jahresbericht 2020/2021 mit einem Überblick über ihre Tätigkeiten veröffentlicht. Im Bericht können Sie z. B. nachlesen, welche Leistungen an Arbeitgeber, schwerbehinderte Menschen, Inklusionsbetriebe oder Integrationsfachdienste geflossen sind. Oder wie die Instrumente zur Sicherung der Beschäftigung umgesetzt worden sind - die Präventionspflichten der Arbeitgeber, das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und der besondere Kündigungsschutz.

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IAB-Forschungsbericht: Die Folgen des Ukraine-Kriegs für Migration und Integration. Eine erste Einschätzung

"Die Folgen des Ukraine-Kriegs für Migration und Integration: Eine erste Einschätzung", lautet der Titel eines aktuellen IAB-Forschungsberichts. Darin heißt es: "Zugleich sollte die Arbeitsmarktintegration durch systematische Sprachförderung, die schnelle Anerkennung beruflicher Abschlüsse, umfassende Bildungs- und Weiterbildungsangebote, die schnelle Aufnahme der Arbeitsvermittlung, die Integration von Kindern in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und die gezielte Förderung der Integration geflüchteter Frauen in Arbeitsmarkt, Bildungssystem und Gesellschaft erleichtert werden."




Gender Pay Gap ist in letzten 30 Jahren fast nur bei Jüngeren gesunken

Der Gender Pay Gap, also die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern, ist in den vergangenen Jahren langsam, aber kontinuierlich bis auf 18 Prozent gesunken. Wie eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt, unterscheidet sich der Rückgang allerdings sehr stark nach dem Alter:




66 % der erwerbstätigen Mütter arbeiten Teilzeit, aber nur 7 % der Väter

Ein großer Teil der erwerbstätigen Mütter steckt beruflich zurück. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, arbeiteten im Jahr 2020 zwei Drittel aller erwerbstätigen Mütter in Teilzeit (65,5 %). Bei Vätern in derselben Situation waren es zuletzt nur 7,1 %. Daran hat sich binnen zehn Jahren wenig verändert: 2010 lag die Teilzeitquote von Vätern bei 5,4 %, die von Müttern bei 64,2 %.




Sorgearbeit in der Covid-19-Pandemie: Väter beteiligten sich stärker als zuvor, den weitaus größeren Teil leisten weiterhin Mütter

Mütter übernahmen auch während der Covid-19-Pandemie den größeren Teil der Sorgearbeit. Allerdings beteiligten sich Väter vor allem zu Beginn der Pandemie stärker an der Kinderbetreuung. Dies fand insbesondere in Haushalten statt, in denen Mütter mehr als 20 Stunden außer Haus tätig waren und keine Möglichkeit hatten, im Homeoffice zu arbeiten. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). - Siehe auch Neue IAB-Infoplattform: Corona und Care - zur Aufteilung der Erwerbs- und Sorgearbeit in den Familien




DIW-Studie: Weniger Sorgearbeit steigert Erwerbsbeteiligung von Frauen

Sorgearbeit und Erwerbsbeteiligung sind zwischen Frauen und Männern in Deutschland sehr ungleich verteilt. In rund 75 Prozent der Paarhaushalte übernimmt der Mann weniger als die Hälfte der Sorgearbeit. Leistet der Mann aber mehr Sorgearbeit, also Hausarbeit und Betreuungsaufgaben, steigt die Erwerbsbeteiligung von Frauen. Der Arbeitsumfang der Frauen nimmt sogar viermal so viel zu, wie er beim Mann abnimmt. Dies ist eines der Kernergebnisse einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die sich auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) seit 2001 stützt.



Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das vierte Quartal 2021: Offene Stellen mit 1,69 Millionen auf einem Allzeithoch

Im vierten Quartal 2021 gab es bundesweit 1,69 Millionen offene Stellen. Dies ist bei der seit 1989 durchgeführten Betriebsbefragung der höchste je gemessene Wert. Gegenüber dem dritten Quartal 2021 stieg die Zahl der offenen Stellen um 303.000 oder rund 22 Prozent, im Vergleich zum vierten Quartal 2020 um 507.000 oder 43 Prozent. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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Altenpflege: Sieben von zehn Stellen können in NRW nicht besetzt werden

In kaum einer Branche sind Mitarbeiter so rar wie in der Altenpflege: Durchschnittlich fehlten zuletzt bundesweit 18.200 Pflegekräfte, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). In Nordrhein-Westfalen sind es 3.350.




Landesregierung fördert bis zu 1.000 weitere praxisintegrierte Qualifizierungen in der Kinderpflege

Die Landesregierung macht bisherigen und künftigen Kitahelferinnen und -helfern sowie weiteren Interessierten das Angebot, eine Qualifikation für die pädagogische Arbeit in Kitas zu erwerben und dauerhaft dort zu arbeiten.




KOFA-Kompakt: Internationale Fachkräfte aus Drittstaaten - zwei Jahre Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Die Auftragsbücher sind in vielen Unternehmen wieder voll, aber geeignete Arbeitskräfte fehlen vielerorts. Im Laufe des Jahres 2021 stieg die Fachkräftelücke von rund 213.000 im Januar auf etwa 465.000 Arbeitskräfte im Dezember. Der Bedarf an Fachkräften wird durch den demografischen Wandel zukünftig voraussichtlich noch weiter zunehmen.




BAMF: Zwei Jahre Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Viele Branchen in Deutschland spüren einen deutlichen Mangel an Fachkräften. Um Unternehmen zu ermöglichen, dringend benötigte Stellen mit qualifizierten Arbeitskräften aus Nicht-EU-Staaten zu besetzen, trat am 1. März 2020 das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) in Kraft. Mit der gemeinsamen Hotline "Arbeiten und Leben in Deutschland" (ALiD) übernimmt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit der Bundesagentur für Arbeit die zentrale Aufgabe, einwanderungsinteressierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu informieren und zu beraten. Wie stark das Angebot nachgefragt ist, zeigen mehr als 100.000 telefonische und schriftliche Beratungen durch das Bundesamt in den vergangenen zwei Jahren.




Gesetzlicher Mindestlohn steigt ab 1. Oktober 2022 auf 12 Euro

as Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Erhöhung des Schutzes durch den gesetzlichen Mindestlohn und zu Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung beschlossen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass der Mindestlohn zum 1. Oktober dieses Jahres auf 12 Euro angehoben wird. Zudem wird die Entgeltgrenze für Minijobs auf 520 Euro erhöht.




Neue Auswertung zu Minijobs in Zeiten von Corona: WSI bietet detaillierte Daten für alle kreisfreien Städte und Landkreise in Deutschland

Ende Juni 2021 gab es bundesweit gut 436.000 geringfügig Beschäftigte weniger als vor Beginn der Pandemie zwei Jahre zuvor. Das zeigt eine neue Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, die auch detaillierte Minijob-Daten für alle 400 kreisfreien Städte und Landkreise in Deutschland liefert.




Beruflichkeit und Kollaboration in der digitalisierten Arbeitswelt

In einer aktuellen Publikation der Hans Böckler Stiftung ist zu lesen: "Wird Beruflichkeit mit der Digitalisierung über weite Strecken überflüssig? Im Gegenteil! Denn die digitale Transformation verlangt vor allem fach- und qualifikationsübergreifende Kollaboration, sogar über Unternehmensgrenzen hinweg. Dafür wird nicht nur eine berufliche Ausbildung, sondern auch berufliche Erfahrung dringend benötigt. Speziell die informellen Fähigkeiten, die in der Berufspraxis erworben werden, sind für Kollaboration unverzichtbar. Dies zeigt dieser Beitrag anhand detaillierter empirischer Untersuchungen der alltäglichen Arbeitspraxis.




Fairwork Ratings für Deutschland

Zum zweiten Mal in Folge hat das Fairwork-Projekt die Arbeitsbedingungen auf 12 der bekanntesten digitalen Plattformen für Fahrdienste, Lebensmittel- und Essenslieferungen sowie für Logistik, Haushalts- und Pflegedienste bewertet. Die gerade veröffentlichte Studie "Fairwork Deutschland Ratings 2021: Arbeitsstandards in der Plattformökonomie" präsentiert die Ergebnisse und vergibt auf Basis von fünf Prinzipien fairer Arbeit jeder digitalen Plattform eine Punktzahl zwischen eins und zehn.(Quelle: Wissenschaftszentrum Berlin/WZB)




Weiterbildungslandschaft trotzt Corona: Landesregierung legt Datenreport Weiterbildung 2020 vor

Trotz äußert schwieriger Rahmenbedingungen im ersten Pandemie-Jahr 2020 haben es die Einrichtungen der gemeinwohlorientieren Weiterbildung in Nordrhein-Westfalschen geschafft, ihr Angebot fortzusetzen. Die Volkshochschulen und die über 300 Bildungseinrichtungen in anderer Trägerschaft setzten dabei stark auf digitale Möglichkeiten.




nfb: Aufsuchende und mobile Beratung

Um für möglichst viele Menschen ein quantitativ ausreichendes und qualitativ hochwertiges Beratungsangebot sicherzustellen, wird der Ausbau aufsuchender und mobiler Beratung als niedrigschwelliges Angebot schon lange in der Fachdiskussion und auch in der Politik gefordert. Das Nationale Forum Beratung (nfb) macht sie nun zum Schwerpunktthema auf seiner Website. Hier sind Grundlagenbeiträge zu finden, etwa zu aufsuchenden Strategien in der Weiterbildungsberatung von "bildungsfernen" Menschen, aber auch eine Reihe von Praxisbeispielen.




BA-Methodenbericht: Erwerbsbiografische Veränderungen beim Beschäftigungswechsel

Der vorliegende Methodenbericht stellt neue Analysemöglichkeiten zu Wechseln zwischen zwei Beschäftigungsverhältnissen vor.



Armutsbekämpfung und Sozialplanung


Förderaufruf "Zusammen im Quartier - Sozialplanung initiieren, weiterentwickeln und stärken" des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen

Mit dem am 24.02.2022 veröffentlichten Förderaufruf wird die Initiierung sowie der Ausbau von Sozialplanungsprozessen in Kommunen in Nordrhein-Westfalen vorangetrieben. Antragsberechtigt sind Kreise, kreisangehörige Kommunen und kreisfreie Städte in Nordrhein-Westfalen.

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Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung wird verlängert

Als Reaktion auf die Corona-Pandemie ist der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung seit März 2020 vereinfacht. Aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der Pandemie hat das Bundeskabinett diese Erleichterungen nun bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Sie umfassen die befristete Einschränkung der Vermögensprüfung und die befristete Anerkennung der tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung.




Drastischer Anstieg der Energiekosten - der Stromspar-Check hilft

Bei stark steigenden Energiepreisen brauchen Arbeitslose und geringverdienende Menschen in Deutschland praktische Unterstützung. Der Stromspar-Check bietet eine kostenlose Energiesparberatung, die schnell und ganz konkret hilft.



Unsere Link-Tipps


Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland

https://www.wsi.de

Wie ist der Stand der Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland? Und wie hat sich der Stand der Gleichstellung entwickelt? Anhand zentraler Indikatoren auf Basis des WSI GenderDatenPortals (www.wsi.de/genderdatenportal) liefert der vorliegende Report eine knappe und zusammenfassende Übersicht über den aktuellen Stand der Geschlechtergleichstellung in Deutschland mit einem Fokus auf den Arbeitsmarkt.




Es kommt auf alle an - Zur Chancengleichheit von Frauen und Männern

https://www.bertelsmann-stiftung.de

"Es kommt auf alle an - Zur Chancengleichheit von Frauen und Männern". Ein Podcast der Bertelsmann Stiftung.




Frauen gründen gerne in den Freien Berufen

https://www.ifm-bonn.org

Fast 53 % aller Existenzgründungen in den Freien Berufen erfolgen durch Frauen. Besonders hoch sind die Gründungszahlen dabei in den Universitätsstädten wie Berlin, Leipzig oder Köln. Zu diesem Ergebnis kam Peter Kranzusch vom Institut für Mittelstandsforschung (IfM Bonn) unter anderem in seinem Vortrag "Gründungen in Freien Berufen - Chancen für Frauen", den er im Rahmen der Webconvention "Frauensache: Gründen" Mitte Februar hielt.



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