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G.I.B.-Newsletter Nr. 461

Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
461
G.I.B.-Newsletter Nr. 461

Neues aus der G.I.B.


Monitoring Grundsicherung für Arbeitsuchende: Aktualisierung der Datenplattform SGB II. Daten zum 4. Quartal 2021

Wie hoch ist die Unterbeschäftigungsquote SGB II in Gütersloh? Wie viele der Arbeitslosen im SGB II haben keinen Berufsabschluss? Ist das bei männlichen Leistungsbeziehenden anders als bei weiblichen? Oder in Nordrhein-Westfalen anders als im Bund? [mehr lesen]




Noch Restplätze frei! IQ Seminar Diversity und Antidiskriminierung am 17.08.2022

Die G.I.B. bietet im Rahmen des IQ Projekts "Interkulturelle Kompetenzentwicklung und interkulturelle Öffnung in JC und Bereichen der Arbeitsverwaltung" das o.g. Seminar für Mitarbeiter*innen von Jobcentern, Arbeitsagenturen, kommunalen Einrichtungen und kleinen und mittelständischen Unternehmen in NRW an. Weitere Informationen und Anmeldung hier.




G.I.B.-Info 2_22: Gedanken zu einer transformatorischen Arbeitsmarktpolitik

Prof. Dr. Matthias Knuth ist seit 2016 Research Fellow am Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen (IAQ). In einer kürzlich veröffentlichten Studie beschreibt er seine Vorstellungen von einer "transformatorischen Arbeitsmarktpolitik". Die G.I.B. sprach mit ihm über aktuelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und ihre politischen Herausforderungen. Mehr dazu im G.I.B.-Info 2_22.

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Jugend und Beruf


Neue Wege zum Berufsabschluss - Erfolgreiche Externenprüfungen in der Pflegefachassistenzausbildung gestartet

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat im Caritas Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit Rheine/Emsdetten die ersten 20 Pflegehelferinnen und Pflegehelfer persönlich beglückwünscht, die erfolgreich die sogenannte Externenprüfung zur Pflegefachassistenz abgelegt haben. Die Externenprüfung ermöglicht geeigneten Interessentinnen und Interessenten, zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden, ohne vorher die Ausbildung durchlaufen zu haben. Minister Laumann: Nordrhein-Westfalen ist bundesweit Vorreiter bei der Anerkennung von Leistung und Praxiserfahrung.




Pflegeberufe: Neues Faktenblatt der Initiative Klischeefrei

Pflegeberufe gehören zu den Berufen, die besonders vom Fachkräftemangel betroffen sind. Im Pflegebereich sind außerdem nach wie vor überwiegend Frauen beschäftigt: Der Männeranteil lag im Jahr 2020 bei 19,4 Prozent und hat sich in den letzten Jahren leicht positiv entwickelt.




Betriebliche Berufsausbildung: Setzt sich die Krise im dritten Jahr der Pandemie fort?

Wie in einem Brennglas hat die Pandemie die Probleme der betrieblichen Berufsausbildung aufgezeigt und verstärkt: Das Angebot an Ausbildungsstellen nimmt ab, vor allem aber entscheiden sich immer weniger junge Menschen dafür, sich überhaupt für eine berufliche Ausbildung zu bewerben. Zwar dürfte sich das Ausbildungsplatzangebot im laufenden Jahr erholen, doch liegt es weiter deutlich unterhalb des Vorkrisenniveaus. Das bestätigt auch die aktuelle Halbjahresbilanz der Bundesagentur für Arbeit. Welche Maßnahmen können getroffen werden, um wieder mehr junge Leute für Ausbildungsberufe zu gewinnen? Wie lässt sich die berufliche Bildung in Deutschland modernisieren und attraktiver gestalten? Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.




DGB: Jede*r Vierte unter 35 Jahren ohne Abitur hat keinen Berufsabschluss. Immer weniger junge Menschen finden einen Ausbildungsplatz

Jede*r vierte*r junge Erwachsene unter 35 Jahren mit Hauptschulabschluss oder mittlerer Reife ist ohne Berufsabschluss. Insgesamt 16 Prozent der Abgänger*innen aus allen allgemeinbildenden Schulen erlangen keinen formalen Berufsabschluss in diesem Alter. Das hat langfristige Konsequenzen: wer bis dahin keinen Abschluss hat, hat hohe Hürden zu überwinden, einen Berufsabschluss nachzuholen.




BIBB-Präsident Esser: "Berufliche Bildung muss zwingend attraktiver werden". Neues Ausbildungsjahr startet mit 14 neuen und modernisierten Berufen

Mit dem offiziellen Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 1. August gehen 14 neue beziehungsweise modernisierte duale Ausbildungsberufe an den Start.




Neuer Videoclip: Unterstützte Ausbildung

Es gibt für Betriebe und Auszubildende vielfältige Möglichkeiten der Unterstützung vor oder während einer Ausbildung. Im dritten Clip der Videoreihe "Ausbildung inklusiv gestalten" zeigt die BIBB-Fachstelle überaus am Beispiel zweier Initiativen, wie Maßnahmen individuell angepasst werden können.




Ausbildung in der Pflege 2021: 5 % mehr neue Ausbildungsverträge als im Vorjahr

Seit zwei Jahren ist in Deutschland die Ausbildung im neuen Beruf der Pflegefachfrau beziehungsweise des Pflegefachmanns möglich. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben im Jahr 2021 rund 56 300 Auszubildende eine Ausbildung zu diesem Beruf begonnen (Stichtag 31.12.2021). Damit wurden 5 % mehr Ausbildungen begonnen als 2020. Damals hatten sich 53 600 Auszubildende für diesen Beruf entschieden.




Viele Unternehmen suchen noch "ihre" Auszubildenden

Zum Start des Ausbildungsjahres am 1. August suchen noch viele Unternehmen „ihre“ Auszubildenden. Ausbilderinnen und Ausbilder meldeten bis Ende Juli in NRW 107.088 Stellen - 4.467 mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die sich für eine duale Berufsausbildung interessierten, ging hingegen zurück.




BWP: Berufsbildungssystem und seine Flexibilisierung

Das Berufsbildungssystem in Deutschland zeichnet sich durch ein hohes Maß an Standardisierung aus. Damit verbunden ist eine hohe Transparenz und Verbindlichkeit von Berufsbildern und -zertifikaten im Bildungs- und Beschäftigungssystem. Sie tragen mit dazu bei, individuelle Berufsbiografien zu strukturieren. Diese Vorzüge stehen in einem Spannungsverhältnis zu Forderungen nach mehr Flexibilität des Systems.




Lernen, so wie ich es will: Das InnoVET-Projekt "SPERLE" möchte das Personalisierte Lernen mit digitalen Medien in der beruflichen Bildung etablieren

Der einzelne Mensch steht im Mittelpunkt und entscheidet, was, wann und wie er lernt: Das InnoVET-Projekt "SPERLE" möchte das Personalisierte Lernen mit digitalen Medien in der beruflichen Bildung etablieren. Dafür braucht es nicht weniger als eine kleine Revolution.




Unternehmen und Schulen: "Es gibt viele Kompetenzen außerhalb des Lehrplans"

Angela Papenburg ist Geschäftsführerin der GP Günter Papenburg AG in Halle (Saale) und Vorsitzende Wirtschaft im Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT. Im Interview mit Faktor A spricht sie über zeitgemäße Berufsorientierung und wie Unternehmen und Schulen dabei effektiver zusammenarbeiten können.




Bundesministerin für Bildung und Forschung: "Die Auszubildenden von heute sind die Macher von morgen"

Am 1. August startete das Ausbildungsjahr 2022/23. Die duale Ausbildung bedeutet nicht nur die Chance auf einen vielseitigen Berufsweg, sondern sichert auch die dringend benötigten Fachkräfte.



Wege in Arbeit


NRW: Arbeitslosigkeit steigt wegen statistischer Erfassung ukrainischer Geflüchteter deutlich

In Nordrhein-Westfalen ist im Juli die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen stärker als für die Saison üblich gestiegen. Grund ist unter anderem die Registrierung ukrainischer Geflüchteter. Arbeitslos gemeldet waren im Juli 687.723 Frauen und Männer. Das waren 29.738 Personen oder 4,5 Prozent mehr als einen Monat zuvor. Die Arbeitslosigkeit bleibt damit weiterhin deutlich unter der des Vorjahres - um 39.165 Personen oder 5,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote stieg im Juli um 0,3 Punkte auf 7,0 Prozent.




Blickpunkt Arbeitsmarkt: Die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern 2021

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen ist auf lange Sicht gewachsen. Bei insgesamt steigender Erwerbsbeteiligung haben sich die Unterschiede zwar deutlich verringert, doch es sind weiterhin mehr Männer als Frauen erwerbstätig. Infolge der Corona-Krise wurde das Wachstum bei Frauen wie bei Männern 2020 zunächst gestoppt. Da mehr Frauen in Minijobs tätig sind, sind sie entsprechend stark von den coronabedingten Rückgängen betroffen. Seit dem späten Frühjahr 2021 überschreitet die Beschäftigung wieder das Vorkrisenniveau und erreicht inzwischen sogar Höchststände. Gleichzeitig liegt die Arbeitslosenquote der Frauen weiterhin unter der der Männer. Zum Bericht der BA




Blickpunkt Arbeitsmarkt: Entwicklungen in der Zeitarbeit

Zeitarbeit ist eine feste Größe auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die flexible Beschäftigungsform ermöglicht es Unternehmen, ihren Personalbedarf zügig an Auftragsschwankungen anzupassen und ist daher durch eine überdurchschnittlich hohe Dynamik und Fluktuation gekennzeichnet. Gleichzeitig bietet die Arbeitnehmerüberlassung auch Beschäftigungschancen für Menschen, die aufgrund einer vergleichsweise großen Arbeitsmarktferne bei der Beschäftigungssuche Probleme haben.

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Monitoring zur Bildungs- und Erwerbsmigration: Jahresbericht 2021

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat im Rahmen seiner "Berichtsreihen zu Migration und Integration" den Jahresbericht 2021 "Monitoring zur Bildungs- und Erwerbsmigration: Erteilung von Aufenthaltstiteln an Drittstaatsangehörige" veröffentlicht.




Relaunch REHADAT-Talentplus: Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

Das Portal REHADAT-Talentplus steht nach einer Überarbeitung in neuem, responsiven Layout bereit: Mit praktischen Features und erweiterten Inhalten informiert das Portal Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber darüber, wie sie Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen im eigenen Unternehmen beschäftigen oder ausbilden können.




Bewertung des Erfolgs von Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung

Die Förderstatistik der BA  liefert Erkenntnisse für eine Erfolgsbewertung von Förderungen der beruflichen Weiterbildung. Dazu gehört die Betrachtung sowohl der vorzeitigen Beendigungen einer Förderung als auch der Verbleib der Geförderten nach einer abgeschlossenen Weiterbildung. In den aktualisierten Tabellen wird u.a. dargestellt, wie gut das Aus- und Weiterbildungsziel einer beruflichen Weiterbildung mit Abschluss zu einem nach der Förderung ausgeübten Beruf passt. Basis hierfür sind die beendeten Förderungen der 22 häufigsten Aus- und Weiterbildungsziele nach der Klassifikation der Berufe 2010, die für den Zeitraum von Juli 2020 bis Juni 2021 ermittelt wurden.




IAB-Forum: Mit dem Teilhabechancengesetz haben sich die Chancen auf eine marktnahe Förderung tendenziell verbessert

Mit den Instrumenten des Teilhabechancengesetzes sollen die Arbeitsmarktchancen sowie die Teilhabe am Arbeitsmarkt von Langzeitarbeitslosen und Langzeitleistungsbeziehenden verbessert werden. Die Analysen zeigen teils größere Unterschiede in den Charakteristika zwischen geförderten und ungeförderten Betrieben. Dennoch deutet die Evidenz auf einen marktnäheren Einsatz im Vergleich zu Vorgängerprogrammen hin.




Beschäftigungsförderung für Langzeitarbeitslose - ein Beitrag zum Abbau sozialer Ungleichheiten?

"Beschäftigungsförderung für Langzeitarbeitslose - ein Beitrag zum Abbau sozialer Ungleichheiten?" ist der Titel eines Artikels in den neuen WSI-Mitteilungen. Weitere Themen: Inflation, Herausforderungen der sozial-ökologischen Transformation für die Finanzpolitik, industrielle Staatsbürgerrechte, Arbeitslebensversicherung, Tarifbindung, Tarifpolitik.




BMAS-Referentenentwurf: Entwurf eines Zwölften Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze - Einführung eines Bürgergeldes

Aktuell erhalten rund 5,2 Millionen Menschen in Deutschland Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. So wurde vielen Menschen, deren Lebensunterhalt durch die Auswirkungen der Pandemie gefährdet war, ein sicheres Netz geboten. Es hat sich jedoch auch gezeigt, dass eine grundlegende Weiterentwicklung nötig ist, um die soziale Sicherung in Deutschland zukunftsfest aufzustellen, heißt es im Entwurf eines Zwölften Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze - Einführung eines Bürgergeldes (Bürgergeld-Gesetz).




Neues Bürgergeld: Chance gegen verfestigten SGB II-Bezug?

"Ist das neue Bürgergeld eine Chance gegen verfestigten SGB II-Bezug?", fragt das Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen.




DIW: Bürgergeld statt Hartz IV - Langzeitarbeitslose schätzen geplante Reform überwiegend positiv ein

Das DIW Berlin und die Ruhr-Universität Bochum haben Langzeitarbeitslose zu Reformplänen für das Grundsicherungssystem befragt. Demnach finden höhere Regelsätze und bessere Hinzuverdienstmöglichkeiten breite Zustimmung, generelle Sanktionsfreiheit hingegen nicht. Ein weiteres Ergebnis: Die soziale Teilhabe könnte unter anderem durch Förderung des ehrenamtlichen Engagements verbessert werden.



Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


12,9 Millionen Erwerbspersonen erreichen in den nächsten 15 Jahren das gesetzliche Rentenalter

Die Generation der Babyboomer spielt im Zusammenhang mit der Entwicklung des Arbeitskräfteangebots in Deutschland eine große Rolle. In den nächsten 15 Jahren werden die zahlenmäßig stärksten Jahrgänge, geboren zwischen 1957 und 1969, in den Ruhestand gehen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) aus dem Mikrozensus 2021 werden 12,9 Millionen Erwerbspersonen bis 2036 das Renteneintrittsalter überschritten haben. Dies entspricht knapp 30 % der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Erwerbspersonen, bezogen auf das Berichtsjahr 2021.




IAB: Während der Pandemie ist die Suche nach geeignetem Personal für viele Betriebe schwieriger geworden

Für gut vier von zehn Betrieben haben sich die Probleme bei der Besetzung offener Stellen im Jahr 2021 gegenüber 2019 nach eigenen Angaben verschärft. Die Betriebe machen hierfür überwiegend den Rückgang an (geeigneten) Bewerbungen, teils auch pandemiebedingte Einschränkungen im Rekrutierungsprozess verantwortlich. Manche Betriebe mussten daher Überstunden anordnen oder Aufträge reduzieren. Viele Betriebe mussten außerdem häufig Kompromisse eingehen, um Stellen besetzen zu können. Den vollständige Artikel finden Sie im IAB-Forum.




Zehn-Punkte-Plan der BDA zur Stärkung der Erwerbsmigration

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (DBA) hat einen "Zehn-Punkte-Plan der BDA zur Stärkung der Erwererbsmigration" veröffentlicht.




Strukturwandel im Baugewerbe: Mit Frauenpower gegen den Fachkräftemangel

In "Faktor A", dem Arbeitgebermagazin der Bundesagentur für Arbeit ist zu lesen: "In kaum einem anderen Wirtschaftszweig sind so wenig Frauen beschäftigt wie im Baugewerbe. Dabei können sie ein Teil der Lösung in Sachen Fachkräftemangel sein. Die Hagedorn Unternehmensgruppe aus Gütersloh setzt sich aktiv für mehr Frauen auf dem Bau ein."




Azubi-Onboarding in der hybriden Arbeitswelt

"Zwei Tage im Büro und drei Tage im Homeoffice ist mittlerweile Arbeitsalltag in vielen Unternehmen. Wie aber kann man Nachwuchskräfte erfolgreich an Bord holen, wenn die Ansprechpartner:innen nicht jeden Tag vor Ort sind?", fragt "Faktor A", das Arbeitgebermagazin der BA und antwortet: "Preboarding, neue digitale Formate und viel Beziehungsarbeit sind der Schlüssel zum Erfolg."




Gesetzlicher Mindestlohn und Saisonbeschäftigung. Studie im Auftrag der Mindestlohnkommission

Seit 2015 gibt es den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland. Dessen Folgen für Saisonbeschäftigung untersuchte Prognos im Auftrag der Mindestlohnkommission.




Berufliche Weiterbildung während Kurzarbeit

Betriebe, die Weiterbildungen während Kurzarbeit durchführen, werden mit Erstattungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen und den Lehrgangskosten unterstützt (§ 106a SGB III). Ziel ist es, in den Betrieben die Phasen der Kurzarbeit sinnvoll zu nutzen. In der Statistik über Kurzarbeit können mit der Veröffentlichung Juli erstmals Informationen über berufliche Weiterbildung während Kurzarbeit bereitgestellt werden.

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Chancen, Herausforderungen und Potenziale von digital gestützter Weiterbildung in der Altenpflege - Empirische Befunde aus dem Projekt ADAPT

Im Projekt ADAPT wird ein digitales, KI-gestütztes Weiterbildungsunterstützungssystem für die berufliche Pflege entwickelt, mit dessen Hilfe die Teilnahme an betrieblichen Bildungsmaßnahmen gesteigert und deren Erfolg verbessert werden sollen. Im vorliegenden Beitrag wird mit eiem Mixed-Methods-Design analysiert, unter welchen betrieblichen Bedingungen und Strukturen (digital gestützte) Fort- und Weiterbildungen in stationären Einrichtungen der Altenhilfe stattfinden und inwiefern diese das Teilnahmeverhalten von Pflegenden beeinflussen.




BAuA: Arbeitsschutz in Kleinst- und Kleinbetrieben während der Pandemie und in der Zukunft

Auswertungen der Daten der 16. Welle der Betriebsbefragung "Betriebe in der COVID-19 Krise" zeigen, dass bei der Umsetzung pandemiespezifischer Arbeitsschutzmaßnahmen sowie bei der Einstellung zur zukünftigen Bedeutung und Organisation des Arbeitsschutzes zum Teil deutliche Unterschiede zwischen Kleinst- und Kleinbetrieben (KKU) und größeren Betrieben bestehen. Darüber hinaus wird aber auch die Heterogenität der KKU deutlich.




IW-Kurzbericht zur infas-Teilhabestudie: Hohe betriebliche Unterstützung für Menschen mit Behinderungen

Barrierefreie Arbeitsplätze sowie organisatorische und personelle Unterstützung von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz sind eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche betriebliche Inklusion. Dass dies häufig in den Unternehmen gelingt, zeigt der kürzlich veröffentlichte Abschlussbericht der Bundesregierung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. KMU mit Nachholbedarf.




Jede zehnte Beschäftigte übernimmt private Pflegeverantwortung

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat ein Faktenblatt zu Erwerbstätigen mit Pflegeaufgaben im privaten Umfeld veröffentlicht.




DGB-Positionspapier zur Umsetzung der Whistleblower-Richtlinie

Die Bundesregierung hat nun ein Gesetzentwurf beschlossen, womit Arbeitnehmer*innen besser vor Kündigungen und Mobbing geschützt werden sollen, die auf Missstände in Unternehmen oder Behörden hinweisen. Ein umfassender Schutz für hinweisgebende Personen ist in diesem Entwurf aber Fehlanzeige, kritisiert DGB-Vorstand Anja Piel und fordert Nachbesserungen.




BGF-Koordinierungsstelle NRW: Gesund in die betriebliche Zukunft

Am 24. August 2022 startet die interaktive Online-Veranstaltungsreihe "Gesund in die betriebliche Zukunft" der BGF-Koordinierungsstelle NRW und den Trägerinnen und Trägern der Sozialversicherung. Die Veranstaltungsreihe findet in diesem Jahr an fünf weiteren Terminen mit verschiedenen Schwerpunkten zur betrieblichen Gesundheitsförderung statt.



Armutsbekämpfung und Sozialplanung


Relatives Armutsrisiko in Deutschland 2021 bei 15,8 %

Rund 13,0 Millionen Menschen waren 2021 in Deutschland armutsgefährdet. Das entspricht 15,8 % der Bevölkerung Deutschlands. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand von Erstergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2021 mitteilt, lag damit der Anteil der armutsgefährdeten Personen in der Bevölkerung im Vergleich zum Vorjahr auf einem vergleichbaren Niveau. Im Jahr 2020 waren es mit 13,2 Millionen Menschen 16,1 % der Bevölkerung.




Es sind nicht alle Mittelschicht: Wo beginnt Armut, wo Reichtum?

Wo beginnt Armut, wo Reichtum? Weil die gängigen Definitionen immer wieder kritisiert werden, haben Forscherinnen die Grenzen neu vermessen. Ihre empirischen Ergebnisse liegen nahe an den bisher geltenden Schwellen.




Der Paritätische: Wachsende soziale Not von Menschen mit Behinderungen

"Die Armut in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht" - dieser dramatische Befund zählte zu den alarmierenden Ergebnissen des aktuellen Armutsberichts des Paritätischen. Menschen mit Behinderungen sind dabei überproportional von Armut betroffen, wie die Paritätische Forschungsstelle auf der Grundlage von neuen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) nachgewiesen hat. Zu Recht warnt die Aktion Mensch deshalb heute davor, dass die aktuellen Entwicklungen die Situation noch verschärfen werden.




BAG Wohnungslosenhilfe: Bundesweite Kampagne WOHNUNG_LOS!

Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) hat eine Kampagne zum Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Überwindung von Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit gestartet.



Themenübergreifend


Juni 2022: Erwerbstätigkeit in Deutschland steigt weiter an

Die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) betrug nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2022 rund 45,4 Millionen Personen (Originalwert). Gegenüber dem Vormonat stieg die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt um 27 000 Personen (+0,1 %), nachdem sie bereits in den Monaten Januar bis Mai 2022 durchschnittlich um jeweils 52 000 Personen oder 0,1 % zugenommen hatte. Somit wächst die Gesamtzahl der Erwerbstätigen seit dem Scheitelpunkt der dritten Corona-Welle in Deutschland im Frühjahr 2021 weitgehend unbeeinflusst von den weiteren Infektionswellen sowie bisher auch von den Folgen des Kriegs in der Ukraine.




IAB: Qualifikations- und Berufsprojektionen

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat im Rahmen der langfristigen Qualifikations- und Berufsprojektionen (www.QuBe-Projekt.de) eine neue Bevölkerungsprojektion für die Entwicklung bis zum Jahr 2050 erstellt. Erstmals wird neben aktualisierten Bevölkerungskennzahlen auf Bundesebene auch eine Projektion für die 401 Kreise und kreisfreien Städte innerhalb Deutschlands erarbeitet.Die regionale QuBe-Bevölkerungsprojektion hebt sich insbesondere durch die Unterscheidung von Personen mit und ohne deutsche Staatsbürgerschaft von bereits bestehenden Bevölkerungsvorausberechnungen ab. Mit der Unterscheidung hinsichtlich der Herkunft können die erheblichen Unterschiede bei den Geburtenziffern und dem Wanderungsverhalten berücksichtigt werden. Als erste Bevölkerungsvorausberechnung bezieht die Qube-Bevölkerungsprojektion zudem das durch die Corona-Pandemie und den Krieg gegen die Ukraine veränderte Wanderungsgeschehen innerhalb Deutschlands mit ein.




DIFIS: "Atmende Lebensläufe" - mehr Zeit zum richtigen Zeitpunkt

Weg von der männlich konnotierten Norm des dreigeteilten Lebenslaufs ohne Erwerbsunterbrechungen hin zu einer selbstbestimmten und sozialverträglichen Gestaltung des Berufslebens: es gibt gute Gründe für einen Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik. Was würde es brauchen, zeitlich und finanziell, um das für alle Bürger*innen möglich zu machen?




IAQ-Report: Der Einfluss chronischer Erkrankungen auf den Erwerbs- und Einkommensverlauf

Vor dem Hintergrund der Alterung der Erwerbsbevölkerung kommt der Frage der Verlängerung der Lebensarbeitszeit in den kommenden Dekaden eine entscheidende Bedeutung zu. Dabei geht es jedoch nicht allein um die Frage, ob die Erwerbstätigen in Deutschland in Zukunft bis zur Vollendung des 67., 68. oder 70. Lebensjahres arbeiten müssen, sondern auch darum, ob sie überhaupt in der Lage sein werden, bis zum Erreichen der jeweils gültigen Regelaltersgrenze im Erwerbsleben zu verbleiben. In diesem Kontext wird vor allem die Gesundheit als ein entscheidender Faktor für die Erwerbsbeteiligung in der späten Erwerbsphase angesehen.




Informationen zum Thema geflüchtete Kinder, Jugendliche und Familien

Geflüchtete Kinder, Jugendliche und Familien benötigen Unterstützung. Rasche Integration, Qualifizierung von Fachkräften, Informationen für Eltern und vieles mehr können helfen. Das Deutsche Jugendinstitut hat eine Auswahl an Materialien, Veröffentlichungen und Portalen zusammengestellt.




Statistik der Bundesagentur für Arbeit: neue Mediathek

Die Bundesagentur für ASrbeit schreibt: "Ein Überblick über ein Statistik-Thema in wenigen Minuten per Video? Das bietet unsere neue Mediathek. Das aktuell verfügbare Basis-Angebot wird zukünftig Stück für Stück erweitert. Schon jetzt können Sie sich leicht verständlich zum Beispiel über den Unterschied zwischen Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung informieren. Oder Sie sehen und hören sich an, wie die monatliche Arbeitslosenzahl zustande kommt - Sie sind nur einen Klick entfernt…" Zur Mediathek




Veranstaltung: Folgen des ökologischen und digitalen Strukturwandels für den Arbeitsmarkt in NRW

Schon heute erleben wir vielfältige Transformationsprozesse am Arbeitsmarkt: Digitalisierung, Automatisierung, demografischer Wandel und die ökologische Transformation. Das wird in den nächsten Jahren unsere Arbeitswelt grundlegend verändern. Wie wirkt sich das auf die Beschäftigung aus und welche weiteren Konsequenzen ergeben sich hieraus? Das Düsseldorfer Gespräch ist Teil der Thementage "Qualifizierung in der Transformation" der Agenturen für Arbeit in NRW und der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

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Impressum

Herausgeber: Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH
Newsletter-Redaktion:
Josef Muth https://www.gib.nrw.de/ueber-uns/das-team/Muth
Paul Pantel paul.pantel@vodafonemail.de

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