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G.I.B.-Newsletter Nr. 467

Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
G.I.B.-Newsletter Nr. 467
Neues aus der G.I.B.


Beratungspool zum Projekt "Gemeinsam.Stark.VorOrt": Beratungsanbieter*innen gesucht (fortlaufend bis zum 31.12.2023)

Die G.I.B. sucht Berater*innen und Prozessbegleiter*innen zum Aufbau eines Beratungspools im Projekt "Gemeinsam.Stark.VorOrt" als Angebot für die Kommunalen Koordinierungsstellen im Rahmen von KAoA. Alle Antragsunterlagen finden Sie hier.




G.I.B-Info 3_22: Handwerkerinnen

Mehr Frauen in Handwerk und Technik? Ist das tatsächlich immer noch Thema? Denn das war es doch schon vor 30 Jahren. Damals gab es Projekte für "Mädchen in Männerberufen“ und Förderprogramme wie etwa "Frauen in gewerblich-technische Berufe" und viele Initiativen mehr. Dennoch bleibt es ein Thema, wenn man auf die Fakten schaut. Wie sich diese darstellen, welche aktuellen Strategien es gibt, warum alles so schwer und langwierig ist und wo es perspektivisch langgehen sollte, darum geht es im Folgenden.

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Herbstveranstaltung vom 15.09.2022 in Bottrop Videodokumentation "Zusammen im Quartier"

Im Rahmen der fachlichen Begleitung des Förderprogramms "Zusammen im Quartier - Kinder stärken - Zukunft sichern" hat am 15.09.2022 eine Herbstveranstaltung in der Lohnhalle der ehem. Zeche Arenberg-Fortsetzung stattgefunden. Auf der seit über zwei Jahren ersten Präsenz-Veranstaltung stand vor allem eins im Vordergrund: Persönlicher, fachlicher Austausch, und zwar sowohl zwischen den gut 100 geförderten Projektträgern als auch mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Kurzvideo "Zusammen im Quartier"




Online-Veranstaltung am 17.11.2022: Veranstaltungsreihe "Sozialplanung trifft... Umweltgerechtigkeit"

Die Veranstaltung wird am Donnerstag, den 17.11.2022 in der Zeit von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr digital statfinden. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen das Thema in einem Dreischritt Landesebene - Wissenschaft - Praxis beleuchten. Mehr dazu erfahren Sie hier.



Jugend und Beruf


BA: Bilanz des Ausbildungsmarkts im Beratungsjahr 2021/2022

Nach zwei schwierigen, von pandemiebedingten Einschränkungen geprägten, Jahren hat sich 2021/22 die Entwicklung zum Bewerbermarkt fortgesetzt. Noch nie seit der Wiedervereinigung waren die Chancen auf eine Ausbildungsstelle so gut. Allerdings haben die Besetzungsprobleme für die Unternehmen zugenommen.

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Bilanz auf dem NRW-Ausbildungsmarkt 2022: Trendumkehr am Ausbildungsmarkt nimmt Konturen an

Der Ausbildungsmarkt dreht sich zunehmend vom Stellen- zum Bewerberinnen- und Bewerber-Markt. Die Bilanz zum Ende des Berufsberatungsjahres zeigt: Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz waren für Bewerberinnen und Bewerber so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Aktuell läuft die Nachvermittlung, meldet die Regionaldirektion NRW der BA.




Abschluss oft erst nach Umwegen: Weniger als die Hälfte der Jugendlichen beginnt direkt nach der Schule mit Ausbildung oder Studium

Eine Auswertung von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) durch die Universität Göttingen und die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass selbst vier Jahre nach Verlassen der Schule weniger als die Hälfte (43 Prozent) der jungen Erwachsenen einen ersten Abschluss erworben hat. Für jeden siebten Jugendlichen ist die Situation sogar noch deutlich schwieriger. 15 Prozent haben nach vier Jahren noch nicht einmal den Einstieg geschafft oder sie haben eine Ausbildung nach kurzer Zeit wieder abgebrochen. (Quelle: qualiboxx.de)




BIBB-Präsident Esser: "Berufliche Bildung muss attraktiver, flexibler und inklusiver werden!"

Zum Abschluss des zweitägigen BIBB-Kongresses "Future Skills - Fortschritt denken" in Bonn erklärte der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Friedrich Hubert Esser: "Die Vorträge und Diskussionen auf dem BIBB-Kongress haben deutlich gezeigt: Die berufliche Bildung spielt eine zentrale Rolle, um die aktuellen Krisen zu meistern und den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. Ohne berufliche Bildung und ohne Fachkräfte werden wir die Transformationsziele in Deutschland nicht erreichen. Damit die berufliche Bildung diese Rolle nachhaltig erfüllen kann, muss sie gestärkt werden und sich weiterentwickeln: Sie muss attraktiver, flexibler und inklusiver werden!“




Ausbildungspersonal und technischer Wandel

Im Zuge des technischen Wandels besitzt das betriebliche Ausbildungspersonal eine wichtige Schlüsselrolle, da es den Auszubildenden das technische Know-how und soziale Kompetenzen vermittelt. Ein Bericht des Bundesinstitiuts für Berufsbildung (BIBB) untersucht die Rolle des betrieblichen Ausbildungspersonals bei digitalen Veränderungsprozessen.




WZB-Mitteilungen: "Jugend"

Jung sein 2022 - das heißt Erwachsenwerden in einer Welt vielfältiger Krisen. Wie und wovon werde ich leben? Was ist mein Beitrag zum Gemeinwesen? Wie wird meine Stimme gehört? Die WZB-Mitteilungen des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) haben dieser Lebensphase ein Heft gewidmet, mit Analysen zur Situation junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt, in der Gesellschaft, in der Politik.



Wege in Arbeit


BA: Die Entwicklung des Arbeitsmarkts im Oktober 2022

Im Zuge der Herbstbelebung ist die Arbeitslosigkeit im Oktober 2022 gegenüber dem Vormonat gesunken, und zwar um 43.000 auf 2.442.000. Saisonbereinigt hat die Zahl der Arbeitslosen um 8.000 zugenommen. Verglichen mit dem Oktober des vorigen Jahres ist die Arbeitslosenzahl um 65.000 höher.

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BA: Die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts im Kontext Mindestlohn

In Zusammenhang mit der Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro zum 1. Oktober 2022 werden in der Öffentlichkeit die möglichen positiven oder negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt diskutiert. Von besonderem Interesse sind dabei mögliche Auswirkungen auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit.

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NRW-Arbeitsmarkt: Nur leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit

Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen ist in NRW im Oktober um 0,3 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenquote lag im Oktober bei 7 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf über 7,3 Millionen Menschen im August - so viel wie zuvor noch nie in NRW, meldet die Regionaldirektion NRW der BA.




BAMF-Halbjahresbericht: Potenziale von Asylantragstellenden

Die sogenannten "SoKo"-Daten („Soziale Komponente“) werden während der Asylerstantragstellung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auf Basis von Selbstauskünften erhoben. Sie geben einen ersten Überblick über die Qualifikationsstruktur und die vorherige Berufstätigkeit der Schutzsuchenden. In diesem Bericht werden volljährige Asylerstantragstellende des ersten Halbjahres 2022 betrachtet.




Stellungnahme des IAB zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Einführung eines Bürgergeldes

Mit dem Bürgergeld-Gesetz nimmt die Bundesregierung wesentliche Veränderungen bei der Ausgestaltung der Grundsicherung für Arbeitsuchende vor und initiiert eine Abkehr von Elementen der arbeitsmarktpolitischen Aktivierung und eine Stärkung von partizipativen und auf Kooperation beruhenden Elementen in der Beziehung zwischen Jobcentern und Leistungsbeziehenden. Das IAB geht in seiner Stellungnahme auf Basis wissenschaftlicher Befunde auf die Pläne zur Gestaltung des Eingliederungsprozesses und der Leistungsminderungen, zur Leistungshöhe sowie zum Zugang zu Grundsicherungsleistungen, zur Abschaffung des Vermittlungsvorrangs, zur Stärkung von Weiterbildungsanreizen, zur vorzeitigen Entfristung des Instruments "Teilhabe am Arbeitsmarkt" (§ 16i SGB II) sowie zur Einführung einer ganzheitlichen Betreuung in § 16k SGB II ein.

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Bürgergeld-Reform: Deutliche Mehrheit der Jobcenter befürwortet die Entfristung des Förderinstruments "Teilhabe am Arbeitsmarkt"

Mit der Einführung des Bürgergelds soll die derzeit noch bis Ende 2024 befristete Förderung "Teilhabe am Arbeitsmarkt" fest im Instrumentenkasten der Grundsicherung für Arbeitsuchende verankert werden. Damit stünde dauerhaft ein Instrument zur Verfügung, das sich an besonders arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose richtet. Die Geschäftsführungen der Jobcenter begrüßen diesen Schritt ganz überwiegend, wie eine Online-Befragung des IAB zeigt. Besonders bemerkenswert: Sie erhoffen sich von diesem Instrument keineswegs nur eine Stärkung der sozialen Teilhabe, sondern auch eine Verbesserung der Arbeitsmarktintegration.




Netzwerke-ABC-Konferenz in Berlin: Wie sich Jobcenter auf das Bürgergeld vorbereiten

Workshops zu Selbstreflexion und Achtsamkeit standen auf dem Programm. Doch das geplante Bürgergeld wurde zum Topthema der Konferenz. Die Servicestelle SGB II befragte deshalb Teilnehmende: Wie bereiten Sie sich in Ihrem Jobcenter auf das Bürgergeld vor?



Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


Regio.NRW - Transformation: eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen ist ein Land der regionalen Vielfalt. Jede Region ist von ihren eigenen Stärken, Herausforderungen und Potenzialen gekennzeichnet. Damit diese Stärken und Potenziale zur Geltung kommen, wird NRW von der Europäischen Union (EU) im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Im Zuge des aktuellen EFRE-Förderprogramms startet der Aufruf "Regio.NRW -Transformation". Der Projektaufruf ist ein Instrument, um die Regionen beim Ausbau und der Weiterentwicklung ihrer Stärken zu unterstützen. Mit dem Aufruf sollen Vorhaben gefördert werden, die einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, regionale Transformationsprozesse mit Blick auf die spezifischen Profile der Regionen erfolgreich zu gestalten.




Stellenindex der BA: Personalbedarf lässt weiter spürbar nach

Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X), ein saisonbereinigter Indikator für die Arbeitskräftenachfrage in Deutschland, sinkt von September auf Oktober 2022 um 3 auf 128 Punkte. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten lässt der Personalbedarf damit weiter spürbar nach. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt der Stellenindex nur noch einen Punkt im Plus. Zur Kurzinfo Quelle: BA, 3. November 2022




Betriebe müssen umdenken: BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprognose bis zum Jahr 2040

Die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt in Deutschland stehen durch Knappheiten an Ressourcen vor einem tiefgreifenden Umbruch. Dies ist ein zentrales Ergebnis der siebten Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen bis zum Jahr 2040, das nun in der Reihe "BIBB Report" erschienen ist. Der Arbeits- und Fachkräfteengpass nimmt aufgrund der demografischen Entwicklung weiter zu. Nicht nur hier sind deutsche Unternehmen zum Umdenken gezwungen: Die Knappheit an Rohstoffen erfordert effizientere Produktionsweisen und eine steigende Arbeitsproduktivität. (Quelle: qualiboxx.de)




IAB: Geförderte Umschulungen für Personen ohne Berufsabschluss im Rechtskreis SGB III - Kenntnis, Teilnahmebereitschaft und Attraktivitätskriterien

Erklärtes Ziel der Politik ist es, dass mehr Geringqualifizierte einen Berufsabschluss erwerben. Daher soll die Teilnahme an geförderten berufsabschlussbezogenen Weiterbildungen attraktiver werden. Der Gesetzentwurf zur Einführung eines Bürgergeldes sieht vor, die aktuelle Weiterbildungsprämie von insgesamt 2.500 Euro bei einem erfolgreichen Abschluss zu entfristen und zudem ein monatliches Weiterbildungsgeld von 150 Euro einzuführen. Das IAB hat Personen ohne Berufsabschluss, die im April 2022 Arbeitslosengeld bezogen haben, im Juni 2022 zu einer Online-Befragung zu der Förderoption eingeladen.




BAuA: Betriebliche Wiedereingliederung gemeinsam gestalten

Je intensiver sich Beschäftigte in einer psychischen Krise mit ihrer Situation auseinandersetzen, desto besser gelingt die Rückkehr an den Arbeitsplatz. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt eine qualitative Teilstudie, die das Erleben, Verhalten und Handeln von 32 Personen in erzählgenerierenden Interviews im Return to Work Prozess (RTW) untersuchte. Im baua: Fokus "Psychische Krisen: Biografische Deutungen, Bewältigungsstrategien und der Einfluss auf den Return to Work Prozess" hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Ergebnisse der Studie zusammengefasst.




Gesundheitspreis NRW 2022: Nordrhein-Westfalen sucht innovative Projekte zur Personalgewinnung und -bindung im Gesundheitswesen

Im Rahmen des Wettbewerbs "Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen" werden auch in diesem Jahr wieder herausragende Projekte im Gesundheitswesen Nordrhein-Westfalens gesucht. Das Thema der diesjährigen Ausschreibung zum Landesgesundheitspreis lautet "Fachkräftegewinnung im Gesundheitswesen".




NRW: Mitte 2021 gab es 63,8 Prozent mehr Beschäftigte im Bereich der Gesundheitsdienste als ein Jahr zuvor

Mit 9 310 Beschäftigten waren bei den Kommunen in NRW im Bereich Gesundheitsdienste am 30. Juni 2021 rund 64 Prozent mehr Personen beschäftigt als ein Jahr zuvor (damals: 5 685). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatte die Zahl der Beschäftigten in diesem Produktbereich zehn Jahre zuvor bei 5 205 gelegen.




Studie: Zunehmende psychische Belastung durch die Pandemie auch bei Beschäftigten außerhalb des Gesundheitswesens

Die Sorge, sich bei der Arbeit mit dem Coronavirus anzustecken, hat im Laufe der Pandemie auch bei Beschäftigten außerhalb des Gesundheitswesens psychische Belastungen zunehmen lassen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA).




Studie zu digitalen Assistenzsystemen im Job

"Wearables", digitale Assistenzsysteme wie Handschuhe mit Sensoren oder Datenbrillen, können die Arbeit leichter machen - sie haben aber auch ein großes Potenzial für Arbeitsverdichtung und Rundumüberwachung im Job. Damit neue Techniken nicht missbraucht werden, müssen Betriebsräte mitreden können, ergibt eine aktuelle Studie. Wenn "Wearables" einen aus Beschäftigtensicht klaren Nutzen haben und zugleich verlässliche, transparente Regeln und Grenzen des Einsatzes bestehen, ist das auch entscheidend dafür, dass ihre Einführung akzeptiert wird. Grundsätzlich ist eine Win-Win-Situation möglich, die höhere betriebliche Effizienz und zugleich Entlastung für Beschäftigte bringt – bei mitbestimmter, "guter Aushandlung und sinnvoller Gestaltung" der Einführung, schreiben die Forschenden in einer Publikation der Hans-Böckler-Stiftung.



Armutsbekämpfung und Sozialplanung


„Gemeinsam plant es sich besser?!“ Freie Wohlfahrtspflege und strategische Sozialplanung (Online-Veranstaltung)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Innovative Ansätze in der kommunalen Sozialberichterstattung/Sozialplanung" laden wir Sie herzlich zu einer Digitalveranstaltung mit dem Thema "Gemeinsam plant es sich besser?!" – Freie Wohlfahrtspflege und strategische Sozialplanung am 29. November 2022 ein. Welche Chancen und Möglichkeiten bietet die Einbindung der Freien Wohlfahrtspflege in die kommunalen Sozialplanungsprozesse? Wie können Kommunikations- und Beteiligungsprozesse gestaltet und etabliert werden? Anhand guter Beispiele der Zusammenarbeit von Kommunen/Kreisen mit den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege möchten wir Ihnen Gestaltungsmöglichkeiten, Mehrwert aber auch Herausforderungen auf dem gemeinsamen Weg für beide Seiten aufzeigen und hierüber in den Austausch treten. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.




Konferenz gegen Armut am 14. Dezember 2022 (Hybridveranstaltung)

Steigende Energie- und Lebensmittelpreise bringen immer mehr Menschen in unserem Land an die Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten. Besonders Menschen  mit geringem Einkommen stehen zunehmend vor existenziellen Problemen. Was kann die Landespolitik in dieser schwierigen Situation tun? Landessozialminister Karl-Josef Laumann lädt am 14. Dezember 2022 für die Zeit zwischen 9 Uhr und 13.30 Uhr zu einer "Konferenz gegen Armut" ein, um gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die aktuellen Probleme zu analysieren, Lösungsansätze zu diskutieren und gute Beispiele vorzustellen. Die Veranstaltung wird hybrid durchgeführt. Das heißt, Sie können der Veranstaltung vor Ort im Ruhr-Turm in Essen oder aktiv digital beiwohnen. Oder Sie können die Veranstaltung als Zuschauer im Livestream verfolgen. Über Ihr Interesse beziehungsweise Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden folgen in Kürze.




Expertin: Armut ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen

Kinderarmut ist in Deutschland ein gesamtgesellschaftliches, strukturelles Problem, und nicht selbstverschuldet, waren sich die Sachverständigen in einem öffentlichen Expertengespräch der Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder (Kinderkommission, Kiko) am 12. Oktober 2022 zum Thema "Kinderarmut und strukturelle Faktoren" einig. Armut habe beträchtliche Auswirkungen auf Gesundheit und Entwicklungschancen der Heranwachsenden. Nötig seien: eine verbesserte Wissensgrundlage über Kinderarmut, ein Ausbau der finanziellen Hilfe, hochwertige Bildungsangebote und ein Zusammenwirken aller Akteure aus einem Guss.




Armutswochen 2022 bis 14.11.2022: Erreichbar - bezahlbar - machbar: Wohnraum schaffen für Armutsbetroffene

Für die Armutswochen 2022 haben sich der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein (SkF), der SKM Bundesverband (SKM) und der Deutsche Caritasverband (DCV) zusammengeschlossen. Mit vereinter Kraft machen sie auf die Situation Betroffener aufmerksam, präsentieren bestehende Lösungen und platzieren politische Forderungen.




Erwerbslosenverein Tacheles e.V. und Paritätischer Wohlfahrtsverband starten Aufklärungs- und Unterstützungskampagne für Betroffene hoher Energiekosten

Angesichts stark steigender Energiekosten starten Tacheles e.V. und der Paritätische Wohlfahrtsverband heute die bundesweite Kampagne "Energie-Hilfe", mit der Menschen über ihre Rechte auf behördliche Übernahme von Energiekosten aufgeklärt werden sollen. Im Zentrum der Kampagne steht die Webseite www.energie-hilfe.org, die Betroffene hoher Energiekosten umfangreich über ihre sozialrechtlichen Ansprüche informiert und Musteranträge zur Verfügung stellt.



Themenübergreifend


September 2022: Erwerbstätigkeit in Deutschland auf historischem Höchststand

Die Erwerbstätigenzahl lag saisonbereinigt geringfügig unter dem Vormonat, aber unbereinigt 0,3 % über dem bisherigen Höchststand von November 2019, meldet das Statistische Bundesamt.




TASKS-VI-Konferenz zur digitalen und ökologischen Transformation des Arbeitsmarkts

Wirtschaft und Arbeitsmarkt befinden sich in einem grundlegenden technologischen und ökologischen Wandel. Sie sind überdies mit den Folgen der Covid-19-Krise konfrontiert. Forschende aus aller Welt und aus verschiedenen Disziplinen diskutierten auf der sechsten TASKS-Konferenz in Nürnberg, wie sich diese Herausforderungen auf  Arbeitsinhalte und Qualifikationsanforderungen sowie auf Beschäftigte und Betriebe auswirken. Sie lieferten wissenschaftliche Analysen zur Zukunft der Arbeit und gaben Empfehlungen für Politik und Praxis. (Quelle: IAB)




IAB: Arbeitslosenversicherung für Selbstständige - Wer kann sich (nicht) versichern?

Die Arbeitslosenversicherung für Selbstständige bietet Gründerinnen und Gründern die Option, sich freiwillig gegen Erwerbsausfall zu versichern. Allerdings haben in den letzten Jahren nur wenige von ihnen diese Möglichkeit genutzt.  Ein Grund dafür könnte sein, dass der Zugang in die Versicherung an Vorversicherungszeiten in der Arbeitslosenversicherung geknüpft ist. Basierend auf den Befragungsdaten des sozio-oekonomische Panels liefert dieser Bericht erstmals Evidenz zum Anteil der Gründerinnen und Gründer, der diese Bedingungen tatsächlich erfüllt.




ifo-Institut: Wie groß ist der Gender Gap? Anspruch und Wirklichkeit der Gleichstellungspolitik

Die Rolle von Frauen in der Gesellschaft hat sich stark gewandelt, und sie nehmen immer mehr am Arbeitsmarkt teil. Trotz dieser positiven Entwicklung unterscheiden sich die Arbeitsmarktergebnisse von Frauen und Männern noch erheblich. Frauen sind im Beruf oft benachteiligt und verdienen im Durchschnitt weniger als Männer. Vor allem sind sie in Führungspositionen in Politik, Wirtschaft und Unternehmen wenig vertreten. Welche Politikmaßnahmen könnten die weiterhin vorhandenen Defizite in der Gleichberechtigung der Geschlechter beseitigen? Zum Aufsatz




BMFSFJ: Kinder, Haushalt, Pflege - wer kümmert sich? Ein Dossier zur gesellschaftlichen Dimension einer privaten Frage

Frauen gehen aufgrund der Übernahmen von Sorgearbeit seltener einer Erwerbsarbeit nach, die sie bis ins Alter finanziell absichern wird. Männer sind weniger an der Sorgearbeit beteiligt, ohne die gesellschaftliches Leben und wirtschaftliches Wachstum gar nicht möglich wären. Warum entwickeln sich die Lebensläufe auseinander? Warum werden Menschen zu "Sorgepersonen" oder zu "Erwerbspersonen"? Welche Faktoren beeinflussen die Verteilung der unbezahlten Sorgearbeit? Und wie lässt sich die Sorge- und Erwerbsarbeit gerechter aufteilen? Dieses Dossier findet Antworten auf diese Fragen. Es fasst die Ergebnisse eines Forschungsberichts zusammen.




REHADAT-Podcast: Teilhabe & Inklusion

In der zweiten Episode von "Teilhabe & Inklusion“ geht es um unsichtbare Erkrankungen und Behinderungen und darum, wie Betroffene im Arbeitskontext mit ihnen umgehen. Menschen, deren Beeinträchtigungen für andere nicht sichtbar sind, können eigenständig darüber entscheiden, ob sie diese im Arbeitsleben offenlegen oder nicht.

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Razzia: Gegen ausbeuterische Leiharbeitsunternehmen

Bei einer groß angelegten Razzia hat die nordrhein-westfälische Landesregierung zusammen mit der niederländischen Regierung und den Kommunen gegen ausbeuterische Leiharbeitsunternehmen durchgegriffen.



Impressum

Herausgeber: Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH
Redaktion: Josef Muth, Paul Pantel
E-Mail: redaktion@gib.nrw.de

G.I.B. - Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
mail@gib.nrw.de

Telefon: 02041 767 - 0
Telefax: 02041 767 - 299

UST-ID Nr: DE 124 240 090
HR: AG Gelsenkirchen: HRB 5185
Geschäftsführer: Torsten Withake
Aufsichtsratsvorsitzender: Stefan Kulozik, MAGS NRW

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