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G.I.B.-Newsletter Nr. 405

"In dieser Zeit begann Goethe, auch beide Arme wild zu schwenken, wenn er spazieren ging - womit er besorgte Blicke seiner Nachbarn auf sich zog. Wie er einem Freund erläuterte, habe er entdeckt, dass dieses übertriebene Schwingen der Arme ein Relikt des vierbeinigen Tieres sei - und damit einer der Beweise dafür, dass Tiere und Menschen einen gemeinsamen Vorfahren hätten. ´Denn so geh ich naturgemäßer`, sagte er und kümmerte sich nicht darum, dass die Weimarer Gesellschaft sein seltsames Verhalten für unfein halten könnte." (Andrea Wulf: Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur)
Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
405
G.I.B.-Newsletter Nr. 405
"In dieser Zeit begann Goethe, auch beide Arme wild zu schwenken, wenn er spazieren ging - womit er besorgte Blicke seiner Nachbarn auf sich zog. Wie er einem Freund erläuterte, habe er entdeckt, dass dieses übertriebene Schwingen der Arme ein Relikt des vierbeinigen Tieres sei - und damit einer der Beweise dafür, dass Tiere und Menschen einen gemeinsamen Vorfahren hätten. ´Denn so geh ich naturgemäßer`, sagte er und kümmerte sich nicht darum, dass die Weimarer Gesellschaft sein seltsames Verhalten für unfein halten könnte." (Andrea Wulf: Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur)
Neues aus der G.I.B.


Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss": Neue Beispiele guter Praxis aus Essen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis

Praxisbeispiele zeigen, wie der Übergang Schule-Beruf in den Regionen des Landes gestaltet wird. Die Kommunalen Koordinierungsstellen in Essen und im Rheinisch-Bergischen Kreis haben neue Aktivitäten und Angebote entwickelt. Das Format "Tag der Studienorientierung" der Kommunalen Koordinierungstelle Rheinisch-Bergischer Kreis richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen der Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs. Am "Tag der dualen Ausbildung" in Essen werden rund 1.200 Jugendliche von Auszubildenden in Vorträgen über verschiedene Ausbildungsberufe informiert. Diese und viele weitere Praxisbeispiele finden Sie hier.




Neue Fortbildung vom 23.04. bis 10.09.2020 in Bottrop: IQ Train-the-Trainer-Grundlagen Interkulturelle Kompetenz

Ziel der fünf Module umfassenden Fortbildung ist es, Mitarbeitende aus Jobcentern und Arbeitsagenturen zu interkulturellen Trainerinnen und Trainern auszubilden, damit diese anschließend im Tandem eigene interkulturelle Kompetenztrainings in der jeweiligen Organisation durchführen können. Weitere Informationen und Anmeldung hier.




Neue Fortbildung vom 23.04. - 30.10.2020 in Essen: "Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung"

Die Basisqualifizierung für Mitarbeitende in der Bildungsberatung und Beratung zur beruflichen Entwicklung stärkt die Beratungskompetenzen und vermittelt fachlich-inhaltliches Wissen. Es besteht die Möglichkeit, ein Abschlusszertifikat zu erwerben. Die Zertifizierung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn, Institut für Erziehungswissenschaften. Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Eine Informationsveranstaltung am 17.03.2020 unterstützt Sie bei Ihrer Entscheidung zur Teilnahme an der Fortbildung "Bildungsberatung & Kompetenzentwicklung". Weitere Informationen und Anmeldung hier.




G.I.B.-Info 4_19: Heute noch fit, morgen schon krank?

Belegschaften sind zunehmend vielfältiger, die Beschäftigten haben unterschiedliche Arbeitserfahrungen, Berufslaufbahnen oder Qualifikationen und immer häufiger kommen im Betrieb Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und Kultur zusammen. Es stellt sich daher die Frage, ob diese Vielfalt Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten und für die Sicherheit und Prävention im Betrieb hat. Haben beispielsweise Beschäftigte mit Migrationshintergrund den gleichen Zugang zu Gesundheitsmaßnahmen wie alle anderen? Sind sie besonderen Belastungen ausgesetzt? Mit diesen Fragen hat sich das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA.nrw) in den letzten zwei Jahren intensiv beschäftigt. Mehr dazu im G.I.B.-Info 4_19.

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Jugend und Beruf


Bildungspolitisches Grundsatzpapier des Landkreistages Nordrhein-Westfalen zu den Berufskollegs

In den "Eckpunkten zur Stärkung und Weiterentwicklung der Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen" des Landkreistages Nordrhein-Westfalen heißt es: "Für die Kreise haben alle Bildungswege den gleichen Wert, so auch die schulisch-berufliche und die akademisch-berufliche Ausbildung. Die Kreise erwarten daher, dass Landesregierung und Landtag die Berufskollegs gegenüber Fachhochschulen und Universitäten gleichberechtigt fördern. Sie erwarten, dass das Land die Schülerinnen und Schüler aktiv dazu motiviert, sich über die vielfältigen Bildungswege der Berufskollegs zu informieren und diese als Startpunkt für eine finanziell auskömmliche und inhaltlich erfüllende Berufstätigkeit zu beschreiten. Das vorliegende Positionspapier soll dazu beitragen, dass die berufliche Bildung in den Berufskollegs, insbesondere im kreisangehörigen Raum, in der schul- und bildungspolitischen Diskussion im Land Nordrhein-Westfalen zukünftig einen höheren Stellenwert einnimmt."




Berufsausbildung junger Menschen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus

Junge Geflüchtete, die noch schulpflichtig sind und keine ausreichenden Sprachkenntnisse für die Teilnahme am Unterricht in einer Regelklasse haben, besuchen in Nordrhein-Westfalen die Internationalen Förderklassen an Berufskollegs. In einer einjährigen Ausbildungsvorbereitung können sie hier einen Abschluss erwerben, der mit dem Hauptschulabschluss vergleichbar ist. Wenn aber am Ende dieser Ausbildungsvorbereitung eine Entscheidung über ihren rechtmäßigen Aufenthalt noch nicht gefallen ist, gibt es oft keine Anschlussperspektive für sie. Vor diesem Hintergrund entstand in der Jugendberufshilfe Düsseldorf (JBH) bereits im Jahr 2012 die Idee, die erkennbaren Potentiale der jungen Leute zu fördern und ihnen eine Möglichkeit zu bieten, einen anerkannten Berufsabschluss zu erwerben. (Quelle: www.ueberaus.de)




Ausbildung von Geflüchteten wird immer attraktiver: Netzwerk veröffentlicht Umfrageergebnisse

Der Trend zur Ausbildung von Geflüchteten setzt sich fort. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des bundesweiten Netzwerks "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" unter seinen Mitgliedsbetrieben hervor.

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Neue Publikation gibt Anregungen: So werden Azubis mit Fluchthintergrund fit für die Prüfung

Immer mehr Betriebe bilden Geflüchtete aus – und für viele dieser angehenden Fachkräfte stehen demnächst Zwischen- oder Abschlussprüfungen an. Wie man sie dabei am besten unterstützen kann, zeigt ein neuer Ratgeber des Netzwerks "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" auf.

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Berufe mit Fachkräftemangel: Zahl neuer Azubis mit ausländischer Staatsangehörigkeit von 2008 bis 2018 mehr als verdreifacht

In vielen handwerklichen Berufsgruppen geht die Zahl der Neu-Auszubildenden weniger stark zurück als im Durchschnitt aller Ausbildungsberufe. Das zeigt eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts (Destatis) anlässlich des am 1. März 2020 in Kraft tretenden Fachkräfteeinwanderungsgesetzes. Insgesamt ist die Gesamtzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den Jahren 2008 bis 2018 um 14,1 % von 607 600 auf 521 900 gesunken. Die Zahl der Neuverträge von Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit verdoppelte sich in diesen zehn Jahren nahezu von 31 100 auf 61 000.

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Wege in Arbeit


Eingliederungsvereinbarungen zwischen Arbeitslosen und Jobcentern: IAB für flexibleren Einsatz als bisher

In der Grundsicherung für Arbeitsuchende ("Hartz IV") sind die Jobcenter gesetzlich verpflichtet, mit allen erwerbsfähigen Arbeitslosengeld-II-Empfängern eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen. Diese regelt, welche Bemühungen Arbeitslose erbringen sollen und mit welchen Leistungen das Jobcenter die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit unterstützt. "In ihrer gegenwärtigen Form sind Eingliederungsvereinbarungen aus Sicht der Vermittlungsfachkräfte nicht jederzeit und nicht für alle erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gleichermaßen sinnvoll", geht jedoch aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

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Trotz Rekordniveau bei der Erwerbsbeteiligung Älterer: Mehr Arbeitslosigkeit bei Älteren

Die Erwerbsbeteiligung Älterer nimmt kontinuierlich zu und liegt auf Rekordniveau. Gleichzeitig hat sich die Anzahl älterer Arbeitsloser zwischen 60 und 65 Jahren von ca. 90.000 (2009) auf fast 220.000 Personen (2018) mehr als verdoppelt. Zudem beträgt der Anteil Älterer unter den Langzeitarbeitslosen inzwischen über 40 Prozent, und die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu bleiben, ist ab dem 50. Lebensjahr besonders hoch. Das zeigt der aktuelle Altersübergangsreport aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

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Langfristige Folgen von Demografie und Strukturwandel für den Arbeitsmarkt

Zwei IAB-Forschungsberichte beleuchten die langfristigen Folgen von Demografie und Strukturwandel für den Arbeitsmarkt.

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NRWege Leuchttürme: DAAD und Land fördern zwölf Hochschulprojekte zur Integration von geflüchteten Studierenden in den Arbeitsmarkt

Die Landesregierung und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) unterstützen die nordrhein-westfälischen Hochschulen bei der Integration von Geflüchteten und der damit verbundenen Internationalisierung. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft investiert bis 2022 insgesamt 26 Millionen Euro in NRWege-Programme.

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Großes Potential der beruflichen Bildung für die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten

Das duale System der beruflichen Bildung in Deutschland leistet einen entscheidenden Beitrag zur Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt und trägt dazu bei, den Fachkräftebedarf zu decken. Insbesondere im Handwerk sind die Potentiale groß.




Jobcenter: Optionskommunen vermitteln Arbeitslose seltener in Beschäftigung

Ein Beitrag im "ifo Schnelldienst" 2/2020 des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. trägt den Ttiel: "Jobcenter: Optionskommunen vermitteln Arbeitslose seltener in Beschäftigung".  Darin heißt es: "Unsere Analysen zeigen, dass Optionskommunen gegenüber gemeinsamen Einrichtungen bei ansonsten gleichen Voraussetzungen 10% weniger Arbeitslose in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln. Hingegen weisen sie mehr Personen ´Ein-Euro-Jobs` zu, die jedoch wenig geeignet sind, die Übergangschancen in den ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen."




Jobcenter im Großstadtvergleich: Eingliederungsmittel und deren Ausschöpfung 2019

Das "Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe" bietet "einen kurzen Blick auf die Mittelzuteilung und Ausgaben für Leistungen zur ´Eingliederung gemäß SGB II´ im vergangenen Haushaltsjahr 2019 in den 13 Großstädten (einschl. Region Hannover) mit einer ´gemeinsamen Einrichtung` (gE) von Kommune und Agentur für Arbeit zur Durchführung der ´Grundsicherung für Arbeitsuchende` (SGB II - Hartz IV), mit einem (oder in Berlin 12) Jobcenter gE."



Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


Aufstiegs-BAföG: "Ein weiteres Zeichen für die berufliche Weiterbildung"

Der Bundestag hat die Novelle des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) beschlossen. "Die berufliche Karriereleiter zu erklimmen, muss eine selbstverständliche Perspektive sein", sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek.




Beratung für Berufsanerkennung ausländischer Fachkräfte wird verbessert: Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung in Bonn eröffnet

Am 17. Februar eröffneten Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und BA-Vorstandsmitglied Daniel Terzenbach in Bonn die neue Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA).

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Anerkennungsverfahren: Förderung von Qualifizierungskosten

Für Anerkennungsinteressierte mit einem Bescheid über teilweise Gleichwertigkeit bzw. mit Auflagen von Ausgleichsmaßnahmen wird ein neues Förderinstrument erprobt. Eine Förderung für Kosten für Maßnahmen im Rahmen von Anerkennungsverfahren kann beantragt werden: https://www.anerkennung-in-deutschland.de. Für die Beratung nutzen Sie gern die IQ NRW Anerkennungsberatung: https://www.iq-netzwerk-nrw.de.




Positionspapier: Stiftungsallianz will Pflegeberufe aufwerten

Mehr Akademisierung in der Pflege, die Übertragung heilkundlicher Aufgaben von Ärzten auf Pflegefachkräfte und die Einrichtung einer Bundespflegekammer - das sind zentrale Forderungen der Stiftungsallianz aus Robert Bosch Stiftung, Stiftung Münch und Bertelsmann Stiftung.




IAQ: Auswirkungen von Digitalisierung - Kann Technik die Krankenpflege aufwerten?

Die Digitalisierung hat längst auch in der Krankenpflege Einzug gehalten: Smartphones und Tablets helfen bei der Dokumentation, Vitalparameter werden via Telemonitoring überwacht, erste Prototypen von Robotiksystemen gibt es bereits. Können vernetzte Technologien auch die Arbeit von Krankenpflegefachkräften aufwerten? Die Antwort lautet derzeit: "Nein", wie der aktuelle Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) zeigt.

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IAT: Betriebliche Mitbestimmungspraxis bei Digitalisierungsprozessen in der stationären Altenpflege

"Forschung Aktuell 2/2020" des Instituts Arbeit und Technik (IAT) befasst sich mit der "Betrieblichen Mitbestimmungspraxis bei Digitalisierungsprozessen in der stationären Altenpflege". Dort ist zu lesen: "Digitale Technologien in die Altenpflege zu implementieren setzt strategische Planung, fundierte Kenntnisse über die Eigenschaften der Technologien und eine gezielte Einbindung der Beschäftigten voraus".




Telearbeit: Auf die gute Gestaltung kommt es an

Einen Teil der Arbeit von zuhause aus zu erledigen, kann die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf verbessern und lange Pendelzeiten verringern. Allerdings hat nur rund jeder achte Beschäftigte Telearbeit mit seinem Arbeitgeber vereinbart. Gleichzeitig arbeitet knapp jeder Dritte ohne Vereinbarung gelegentlich von zuhause aus. Dieses ungeregelte Arbeiten von zuhause geht häufig mit hoher Arbeitsbelastung und Überstunden einher. Diese und weitere Ergebnisse enthält der baua: Bericht kompakt "BAuA-Arbeitszeitbefragung: Telearbeit in Deutschland", den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat.

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Mehr Schutz für ent­sand­te Be­schäf­tig­te

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie über die Entsendung von Arbeitnehmern im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen beschlossen. Damit wird das Prinzip "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort" gefördert. (Quelle: BMAS)




Internationaler Report des Wirtschafts- und Soziawissenschaftlichen Instituts (WSI): Min­dest­lohn steigt kräf­tig - fast über­all in Eu­ro­pa

21 EU-Staaten plus Großbritannien haben einen Mindestlohn, 18 von ihnen haben ihn zum Jahresanfang erhöht, im Schnitt um 6 Prozent. Ein existenzsicherndes Niveau ist das in den meisten Ländern aber noch nicht. Damit sich das ändert, hat die Europäische Kommission jetzt zum ersten Mal die Initiative für eine europäische Mindestlohnpolitik ergriffen.

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Mindestlohn ließ Beschäftigte in produktivere Betriebe wechseln

Bei der Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015 wechselte ein Teil der vom Mindestlohn betroffenen Beschäftigten in produktivere Betriebe. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des University College London (UCL) hervor. Die Studie zeigt, welche Mechanismen dazu beitrugen, dass die Löhne der zum Mindestlohn Beschäftigten deutlich stiegen, ohne dass die Beschäftigung zurückging.

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Armutsbekämpfung und Sozialplanung


Armutsrisiko alleinerziehend

In ihrem neu erschienen Buch "Armutsrisiko alleinerziehend: Die Bedeutung von sozialer Komposition und institutionellem Kontext in Deutschland" untersucht Dr. Sabine Hübgen vom Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) die Ursachen für das hohe Armutsrisiko alleinerziehender Mütter in Deutschland. Handelt es sich primär um Selektionseffekte von benachteiligten Frauen ins Alleinerziehen oder werden Frauen durch das Alleinerziehen arm? Welche Rolle spielt dabei der institutionelle Kontext (Arbeitsmarkt- und Familienpolitik)?




Erklärung zum Kinderzuschlag: Finanzielle Unterstützung für Familien, die sie wirklich brauchen

"Derzeit kursieren in den Sozialen Medien Informationen zum Kinderzuschlag, die vermitteln, dass jede Familie Anspruch auf den Kinderzuschlag hat", schreibt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Um den Kinderzuschlag zu bekommen, müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt sein."




Die Entwicklung der Kinder- und Jugendhilfestatistik

Die Kinder- und Jugendhilfestatistik (KJH) und ihre Entwicklung seit Anfang der neunziger Jahre stehen im Mittelpunkt der Ausgabe 3/2019 des Magazins "KomDat". Denn seit nunmehr 25 Jahren bereitet die Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) Befunde der Statistik auf und macht sie für Fachdiskurse in Wissenschaft und Praxis zugänglich.

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Niemand muss obdachlos sein? Warum das nicht stimmt - und was sich ändern muss

FOCUS-Online-Serie "Leben auf der Straße": Niemand muss obdachlos sein? Warum das nicht stimmt - und was sich ändern muss.




DIW Berlin: Lohnschere in Deutschland schließt sich langsam - Zahl der Geringverdienenden geht zurück

"Bruttostundenlöhne sind zwischen 2013 bis 2018 deutlich gestiegen, Ungleichheit nimmt ab - Daten deuten erstmals auf Schrumpfen des Niedriglohnsektors hin - 2,4 Millionen Anspruchsberechtigte erhalten aber immer noch keinen Mindestlohn - Geplantes Gesetz zur Arbeitszeiterfassung könnte Umgehung des Mindestlohns entgegenwirken" - so lauten die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).




Staatliche Umverteilung: Wer zahlt, wer empfängt

Zu seiner neuen Studie "Die Verteilung von Steuern, Sozialabgaben und Transfereinkommen der privaten Haushalte" schreibt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW): "Wer viel hat, kann viel geben und wer wenig hat, wird unterstützt - in Deutschland gilt das Leistungsfähigkeitsprinzip. Die dafür nötige staatliche Umverteilung funktioniert deutlich besser, als es die öffentliche Diskussion häufig vermuten lässt."



Unsere Link-Tipps


Digital Gender Gap: Das Lagebild zu Gender(un)gleichheiten in der digitalisierten Welt

https://initiatived21.de

Der "Digital Gender Gap" zeigt deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Digitalisierungsgrad auf aber auch in der Arbeitswelt hinsichtlich technischer Ausstattung und Möglichkeiten zum flexiblen Arbeiten. Die Studie gibt Empfehlungen, wie Akteurinnen und Akteure im Bildungsbereich sowie in Unternehmen und Organisationen ihren Teil zu mehr Chancengleichheit in einer digitalisierten Arbeitswelt beitragen können. (Quelle: https://initiatived21.de)




Bedingungsloses Grundeinkommen: viel Zustimmung, aber auch große Ablehnung

https://www.wirtschaftsdienst.eu

"Bedingungsloses Grundeinkommen: viel Zustimmung, aber auch große Ablehnung" lautet der Titel eines Beitrags von Prof. Dr. Jürgen Schupp in "Wirtschaftsdienst. Zeitschrift für Wirtschaftspolitik". Dort ist zu lesen: "Das bedingungslose Grundeinkommen wird schon seit vielen Jahren diskutiert. Es soll Probleme lösen, die durch den demografi schen Wandel, die Digitalisierung und Automation entstehen können. Dabei sind in Hinblick auf die Details ganz unterschiedliche Konzepte Grundlage für die Diskussion. So ist nicht geklärt, welche Höhe ein solches Grundeinkommen haben sollte, welche Sozialleistungen dadurch ersetzt werden können und vor allem, wie es zu fi nanzieren ist. In der Praxis wurde es als Feldexperiment in Finnland durchgeführt. Hier wurde vor allem die Frage gestellt, inwieweit das Grundeinkommen bei Arbeitslosen Arbeitsanreize auslöst oder schwächt."



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Herausgeber: Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH
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