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G.I.B.-Newsletter Nr. 414

Der Musikberuf ist einer der gefährlichsten. Der Cellist riskiert eine Arthrose des Daumensattelgelenks. Die Fagottistin hat ein Risiko für einen Tinnitus, weil die Posaunen hinter ihr sitzen. Die Bratschistin hat chronische Schulterbeschwerden, weil sie im engen Orchestergraben ihren Bogen nie mit voller Länge ausstreichen kann. Alle leiden untern Lärm, schlechtem Licht, unter den Kollegen… (Die Zeit, 28. Mai 2020: Madrigale und Masken von Wolfram Goertz)
Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
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D-46238 Bottrop
414
G.I.B.-Newsletter Nr. 414
Der Musikberuf ist einer der gefährlichsten. Der Cellist riskiert eine Arthrose des Daumensattelgelenks. Die Fagottistin hat ein Risiko für einen Tinnitus, weil die Posaunen hinter ihr sitzen. Die Bratschistin hat chronische Schulterbeschwerden, weil sie im engen Orchestergraben ihren Bogen nie mit voller Länge ausstreichen kann. Alle leiden untern Lärm, schlechtem Licht, unter den Kollegen… (Die Zeit, 28. Mai 2020: Madrigale und Masken von Wolfram Goertz)
Neues aus der G.I.B.


G.I.B.-Info 2_20: Elektrotechnikdienstleister ehm GmbH entwickelt mit einer Potentialberatung spezielles Ausbildungskonzept

Für Auszubildende und Arbeitskräfte attraktiv zu sein ist von besonderer Bedeutung in Zeiten des Fachkräftemangels. Die Wittener Elektrotechnik-Firma ehm optimiert ihr Ausbildungskonzept mithilfe einer vom Land geförderten Potentialberatung. Ein spezieller Akademie-Tag pro Woche soll die Auszubildenden fit für den Einsatz auf den Baustellen machen. Mehr dazu im G.I.B.-Info 2_20. Sie möchten das arbeits- und sozialpolitische Fachmagazin G.I.B.-Info regelmäßig lesen? Schließen Sie hier ein Print- oder Online-Abo ab.

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Berufliche Orientierung im Rahmen von KAoA: Schul- und Unterrichtsbetrieb in Corona-Zeiten und zum Schuljahresstart 2020/2021

Das Ministerium für Schule und Bildung erläutert in einer aktuellen Schulmail die zentralen Handlungsfelder für das kommende Schuljahr. Die Berufliche Orientierung soll nach den Vorgaben der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) im Schuljahr 2020/21 wieder verpflichtend umgesetzt werden.

Zur konkreten Umsetzung der einzelnen Standardelemente wird noch eine separate Schulmail erstellt. Bis dahin finden sich in den "Informationen zu KAoA" wesentliche Hinweise, zum Beispiel zu Bedingungen der Durchführung der trägergestützten Berufsfelderkundungen und Praxiskurse oder zum Nachholen von Standardelementen.




Förderprogramm Werkstattjahr in Corona-Zeiten: Nah dranbleiben trotz physischer Distanz

Jugendliche im ESF-Förderprogramm Werkstattjahr werden auch in Zeiten der Corona-Pandemie unterstützt. Die kontaktreduzierte Umsetzung stellt an die Träger einige Herausforderungen. Das Kolping-Bildungswerk in Leverkusen hat ein gutes Lösungspaket gefunden und umgesetzt. Telefon, Email, Messenger-Dienste und Arbeitsmappen unterstützen die präsenzlose Begleitung der Jugendlichen im Übergang Schule-Beruf und erleichtern die Rückkehr im Schichtbetrieb.




IQ Webinar am 16.07.2020: Flucht und Folgen von Flucht

Ziel des 2,5 stündigen IQ Webinars ist es, Flucht und die Erfahrungen, die damit verbunden sein können zu reflektieren. Das Webinar gibt einen Überblick über Fluchtbewegungen weltweit sowie die Asylentwicklungen in Deutschland und regt zur Reflexion zum Umgang mit geflüchteten Menschen an. Weitere Informationen und Anmeldung hier.



Jugend und Beruf


"Bildung in Deutschland 2020"

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und rheinland-pfälzische Bildungsministerin, Dr. Stefanie Hubig, haben gemeinsam mit dem Sprecher der Autorengruppe, Prof. Dr. Maaz (DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation) den Bericht "Bildung in Deutschland 2020" vorgestellt. Der nunmehr achte Bildungsbericht beschreibt die Gesamtentwicklung des deutschen Bildungswesens. Schwerpunkt des aktuellen Berichts ist "Bildung in einer digitalisierten Welt". Einer der Befunde: "Trotz des langjährigen Trends zu höherer Bildung bleiben junge Menschen wieder häufiger ohne Abschluss."




Der Krise zum Trotz: Handwerk sucht dringend Auszubildende

Das Thema der dualen Ausbildung und der Fachkräftegewinnung rückt im Handwerk wieder deutlich in den Mittelpunkt, nachdem es von Coronathemen zurückgedrängt war. Auf die nächsten Wochen kommt es an, damit Schulentlassene eine betriebliche Ausbildung als  zielführenden Übergang von der Schule in den Beruf finden.

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Ende 2019 gab es 0,2 Prozent mehr Auszubildende in Nordrhein-Westfalen

Ende 2019 befanden sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 299 721 junge Menschen in einer dualen Ausbildung, schreibt der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW).




BIBB-Studie: Auswirkungen der "Corona-Krise" auf die duale Berufsausbildung

Welchen Einfluss haben die Corona-bedingten wirtschaftlichen Entwicklungen auf den Ausbildungsmarkt? Dieser Frage geht das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einer neuen Studie anhand einer Szenarien-Analyse nach und stellt Risiken, Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten vor. Die Ergebnisse wurden jetzt als Preprint veröffentlicht.




Neu: Berufswahlpass NRW - Sprach-kompakt

Der Berufswahlpass NRW - Sprach-kompakt ist da. Der BWP NRW wurde überarbeitet und in eine sprachreduzierte sowie kulturfaire Fassung übertragen. Das entwickelte Begleitmaterial für Lehrkräfte liefert Tipps und Anregungen, wie einzelne Themen im Unterricht aufgegriffen werden können. Die in der jetzigen Pilotversion noch nicht vorliegenden Kapitel erscheinen im nächsten Schuljahr. (Quelle: berufsorientierung-nrw.de)




Enquete-Kommission Berufliche Bildung: Schulische Berufsausbildung im Fokus

In ihrer 23. Sitzung hat die Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" in öffentlicher Anhörung - online - das Thema schulische Berufsausbildungen mit Blick auf die Sozial- und Pflegeberufe diskutiert. "Die schulische Ausbildung nimmt einen erheblichen Anteil in der beruflichen Ausbildung insgesamt ein und gewinnt an Bedeutung in Corona-Zeiten", sagte der Vorsitzende Stefan Kaufmann (CDU) einleitend.

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Künftiges Einkommen und Studienwahl

Zwischen Männern und Frauen gibt es deutliche Einkommensunterschiede, selbst unter Akademiker*innen. Hätte es einen Einfluss auf die Studienfachwahl, wenn Schüler*innen zuvor Informationen über das zu erwartende Einkommen nach Studienabschluss erhielten? Wie empfänglich sind die Schüler*innen dafür, und welche geschlechtsspezifischen Unterschiede kommen zum Tragen?

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Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur Interventionsstudie Potenzialanalyse (ISPA)

Potenzialanalysen für Schülerinnen und Schüler haben sich bundesweit als ein Element der Berufsorientierung etabliert. Jetzt liegt der Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur Interventionsstudie Potenzialanalyse (ISPA) vor.




Immersives Lernen in der Ausbildung mit Virtual Reality-Lernszenarien

Virtual Reality gewinnt immer größere Bedeutung - auch in der Aus- und Weiterbildung. Denn damit lassen sich spannende Lernszenarien gestalten, die mit einem hohen Immersionsgrad verbunden sind. Außerdem eignen sie sich auch dazu, an Maschinen zu lernen, die zum Beispiel aufgrund der hohen Anschaffungskosten in den Berufsschulen und ausbildenden Betrieben überhaupt nicht verfügbar sind. (Quelle: www.foraus.de)



Wege in Arbeit


"NRW-Weg" bei Inklusion wird fortgesetzt

Zwei zukunftsweisende Vereinbarungen verbessern in Nordrhein-Westfalen die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben sowie die Qualitätssicherung und Gewaltprävention in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Getragen werden die Vereinbarungen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen, der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, der deutschen Rentenversicherung Westfalen, Rheinland und Bund sowie den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe sowie von verschiedenen Interessenvertretungen für Menschen mit Behinderung.

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25 Projekte für den Inklusionspreis NRW nominiert. Minister Laumann: Wir zeigen, wie Inklusion in Nordrhein-Westfalen bereits gelebt wird

Von Bad Oeynhausen im Norden bis Bad Münstereifel im Süden: 25 Projekte aus ganz Nordrhein-Westfalen sind im Rennen um den Inklusionspreis NRW 2020 einen wichtigen Schritt weitergekommen. Sozialminister Karl-Josef Laumann hat jetzt die für den diesjährigen Preis unter dem Motto "Teilhabe durch Digitalisierung" nominierten Projekte vorgestellt.

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Werkstätten für Menschen mit Behinderungen erhalten in der Corona-Krise zielgerichtete Hilfen

Viele Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten arbeiten, sind in den letzten Wochen durch die Folgen der Corona-Pandemie in finanzielle Bedrängnis geraten. Denn ihr Arbeitsentgelt hängt von den Einnahmen ab, die die Werkstatt erwirtschaftet. Das Bundeskabinett hat deshalb wichtige Änderungen in der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung beschlossen. Deren Ziel ist es, die Entgelteinbußen von Werkstattbeschäftigten zumindest teilweise zu kompensieren. (Quelle: BMAS)




Inklusionsbetriebe in Deutschland 2020: Verzeichnis veröffentlicht

REHADAT, das zentrale unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung, hat das Verzeichnis der Inklusionsbetriebe in Deutschland veröffentlicht. Zu den Datenquellen zählen etwa die Listen der Integrationsämter, Hinweise der Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if), Berichte in Fachveröffentlichungen und Meldungen der Firmen bei REHADAT.




Geflüchtete Frauen am Arbeitsmarkt: NRW-Wohlfahrtsverbände fordern in ihrem neuesten Arbeitslosenreport eine gezielte und gleichberechtigte Förderung

Sie dürfen uneingeschränkt arbeiten, weil ihr Asylantrag anerkannt ist. Sie sind oft hoch motiviert. Sie würden gerne arbeiten und viele bringen durchaus beachtliche Berufserfahrung mit. Dennoch stehen geflüchtete Frauen vor erheblichen Barrieren, die ihnen den langen Weg auf den deutschen Arbeitsmarkt erschweren. Das muss sich ändern, fordert die Landesarbeitsgemeinschaft der nordrhein-westfälischen Wohlfahrtsverbände (Freie Wohlfahrtspflege NRW) in ihrem neuesten Arbeitslosenreport.



Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


Microsoft-Studie: Arbeiten mit KI braucht qualifizierte Mitarbeiter

Erfolgreiche Unternehmen setzen zunehmend auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Doch wer in Zukunft bestehen will, darf nicht nur in Algorithmen investieren - sondern muss auch die KI-basierte Weiterbildung der Mitarbeiter im Blick haben. Das zeigt eine neue Studie von Microsoft. (Quelle: https://www.welt.de)




Böckler-Konferenz für Aufsichtsräte: Wege zu einer sozial gerechten Nachhaltigkeit

Wie kann die soziale und ökologische Transformation der Wirtschaft gelingen und welche Rolle spielt die Mitbestimmung dabei? Darüber wurde bei der diesjährigen Böckler Konferenz für Aufsichtsräte diskutiert - wegen Corona erstmals per Livestream. (Quelle: boeckler.de)




Bundestag bringt Neuregelung der EU-Entsenderichtlinie auf den Weg: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort

Der Bundestag hat in zweiter/dritter Lesung das Gesetz zur Umsetzung der geänderten Richtlinie über die Entsendung von Arbeitnehmern im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen beschlossen. Die geänderte Entsenderichtlinie soll einerseits die Arbeitsbedingungen entsandter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbessern, andererseits die Wirtschaft vor Lohndumping und so entstehender unfairer Konkurrenz schützen. (Quelle: BMAS)




BAuA: Lichtexposition bei Krankenpflegekräften in Schichtarbeit erforscht

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat zusammen mit dem Public Health England (PHE) die persönliche Lichtexposition bei schichtarbeitenden Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern untersucht. Schichtarbeit wird mit einer Reihe von Krankheiten in Verbindung gebracht, da sie die Synchronisation circadianer physiologischer Vorgänge im menschlichen Körper mit dem natürlichen 24-Stunden-Tag-Nacht-Rhythmus stört. Die BAuA hat die Forschungsergebnisse nun im Bericht "Lichtexposition aus natürlichen und künstlichen Quellen im Hinblick auf circadiane Wirkungen bei schichtarbeitenden Krankenpflegekräften" veröffentlicht. (Quelle: BAuA)




Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten begrüßt Einrichtung und Aufstockung des Pflegebonus

Die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, Claudia Middendorf, begrüßt die Einrichtung des Pflegebonus für die Beschäftigten in der Altenpflege sowie die Aufstockung durch die nordrhein-westfälische Landesregierung. Sie bittet nun im nächsten Schritt darum, auch den pflegenden Angehörigen und Beschäftigten in der Eingliederungshilfe eine Sonderzahlung zu ermöglichen. (Quelle: Land NRW)




Grenzen der Versorgung im Klinikalltag: Zwischen Ökonomisierung und Berufsethos

Durch die Finanzvorgaben im Krankenhaus stehen die Beschäftigten zunehmend unter Druck. Im Arbeitsalltag bleibt wenig Zeit, sich um die Kranken zu kümmern, wirtschaftliche Ziele stehen bei der pauschalen Fall-Abrechnung im Vordergrund. Für viele widerspricht das ihrem beruflichen Selbstverständnis und ihren Ansprüchen an eine gute Patienten-Versorgung. Diese Konflikte untersucht ein aktueller Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

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Bedingungen in der Gastarbeit: "Manche Arbeiter wissen nicht mal, wer gerade ihr Arbeitgeber ist"

"Zeit Online" schreibt:  "Der Gewerkschafter Szabolcs Sepsi berät Werkvertragsarbeiter von Großschlachtereien wie Tönnies. Wer krank wird, dem drohe eine Mieterhöhung oder die Kündigung, sagt er."




Bertelsmann-Stiftung: Kurzexpertise "Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt"

In einer Kurzexpertise der Bertelsmann-Stiftung ist zu lesen: "Erste Befunde zu den Auswirkungen der Coronakrise auf dem deutschen Arbeitsmarkt deuten darauf hin, dass sich bestehende Ungleichheitsdynamiken in den Einkommen in doppelter Hinsicht verschärfen werden – nicht nur zwischen den Geschlechtern, sondern auch innerhalb der Gruppe der Frauen. Dabei ist eines sicher: Insbesondere Mütter werden das Nachsehen haben. Unsere aktuelle Analyse zeigt, dass es Frauen schon vor der Krise bis zu zwei Drittel ihres Lebenserwerbseinkommens gekostet hat, Mutter zu sein."




Zeitschrift "Gender", aktuelle Ausgabe: "Geschlecht, Arbeit, Organisation - Aktuelle Entwicklungen in der Arbeitswelt"

Erwerbsarbeit und Geschlecht sind zwei der zentralen Strukturgeber moderner Gesellschaften und damit entscheidend für den Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen und deren ungleiche Verteilung. Gegenwärtig wird viel und intensiv über den Wandel von Erwerbsarbeit diskutiert. Wenig wird jedoch darüber gesprochen, was die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeit für die Geschlechterverhältnisse bedeuten, und wie diese wiederum Einfluss auf die Organisation von Arbeit nehmen. Wie steht es also aus geschlechtertheoretischer Perspektive um die Entwicklungen in der Erwerbsarbeit? Ziel des Heftschwerpunkts ist es, die theoretischen und empirischen Auseinandersetzungen zum Verhältnis von Geschlecht, Arbeit und Organisation inhaltlich zu vertiefen. (Quelle: sfs-dortmund.de)



Armutsbekämpfung und Sozialplanung


DJI-Report: Trotz Bildungserfolgen haben junge Migrantinnen und Migranten immer noch viele Nachteile

Mehr als ein Drittel aller Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren in Deutschland hat einen Migrationshintergrund (34 Prozent im Jahr 2017). In vielen westdeutschen Ländern liegt dieser Wert inzwischen bei über 40 Prozent; in manchen Großstädten hat jedes zweite Kind eine Zuwanderungsgeschichte. Mit welchen Herausforderungen ihr Aufwachsen in Deutschland verbunden ist, zeigt der DJI-Kinder- und Jugendmigrationsreport 2020, für den das Deutsche Jugendinstitut (DJI) die Daten amtlicher Statistiken und repräsentativer Surveys ausgewertet hat.




Knapper Wohnraum, weniger IT-Ausstattung, häufiger alleinstehend - warum die Corona-Krise Menschen in der Grundsicherung hart trifft

Sie haben selten eine große Wohnung, geschweige denn ein Haus mit Garten, häufig keinen Partner, und nicht immer ein Auto oder einen PC mit Internetanschluss. Menschen, die von der Grundsicherung leben, fehlt es vielfach an Dingen, die für andere selbstverständlich sind. Die Einschränkungen durch den Corona-Shutdown haben sie daher besonders betroffen. Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum. (Quelle: IAB)




Arm und reich: IW Köln mit Internetseite zur Einkommensverteilung in Deutschland

"Die Spreizung der Einkommen hat sich in Deutschland zwar auf lange Sicht vergrößert. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich der Trend aber nicht mehr fortgesetzt. Wie sich die Corona-Krise auf die Verteilung von Einkommen und Vermögen auswirken wird, ist derzeit noch ungewiss", schreibt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) auf seiner Internetseite https://www.arm-und-reich.de.




Wohnungslos in der Corona-Krise: "Die Ersatzfamilie bricht weg"

"Die Anthropologin Luisa Schneider begleitet obdachlose Menschen in ihrem Alltag. In Corona-Zeiten beobachtet sie neben wachsender Not auch Positives. Doch was kommt nach der Krise?", fragt die "Süddeutsche Zeitung".




COVID-19: Schwere Krankheitsverläufe bei Langzeitarbeitslosen besonders häufig

Auch in Deutschland haben arbeitslose Menschen offenbar ein größeres Risiko, wegen einer COVID-19-Erkrankung im Krankhaus behandelt werden zu müssen. Darauf deutet eine Analyse der AOK Rheinland/Hamburg und des Instituts für Medizinische So­ziologie des Universitätsklinikums Düsseldorf hin. "Dass Armut und Gesundheit zusammenhängen, wissen wir seit langem. Wenn nun ins­besondere Langzeitarbeitslose ein höheres Risiko haben, mit COVID-19 im Kranken­haus behandelt zu werden, könnte es daher daran liegen, dass sie oft gesundheitlich vorbe­las­tet sind", wird Nico Dragano vom Universitätsklinikum Düsseldorf in einer Mitteilung der AOK zitiert.



Unsere Link-Tipps


"Gesetzesänderung muss her": Minister Laumann im ZDF-Interview zu den Arbeitsbedingungen und Geschäftsmodellen der Fleischindustrie

https://www.gute-arbeitswelt.nrw

Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, kritisiert in einem Interview mit dem ZDF heute journal erneut die Arbeitsbedingungen und Geschäftsmodelle der Fleischindustrie. Er fordert eine rasche Gesetzesänderung, denn die jüngsten Corona-Ausbrüche in Nordrhein-Westfalen hätten gezeigt, dass die Bedingungen auf den Schlachthöfen so nicht bleiben können.




Behinderung, Arbeit, Teilhabe: REHADAT-ICF-Lotse im neuen Design online

https://www.rehadat-icf.de/de

Das Portal REHADAT-ICF-Lotse wurde überarbeitet und ist nun online: in neuem Layout, mit erweiterten Inhalten und für mobile Endgeräte optimiert. Nutzerinnen und Nutzer können dort Informationen zu den Themen Behinderung, Arbeit und Teilhabe mithilfe der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) finden. (s. auch Pressemitteilung REHADAT)




Cedefop: Umfrage zu COVID-19 und Beratung

https://www.surveymonkey.com

Cedefop - das  Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung - führt in Kooperation mit ILO, OECD, UNESCO, European Training Foundation eine weltweite Umfrage zu COVID-19 und Beratung durch. Sie befasst sich mit folgende Bereiche und Zielgruppen: Schule, Berufsbildung, Hochschule, Erwachsenenbildung, Beschäftigte, Arbeitslose, Ältere, Risikojugendliche, Andere – z.B. Menschen mit Handicap. Es ist erstrebenswert, dass Einschätzungen möglichst vieler Beratungsorganisationen in Deutschland in die Studie einfließen. Das Ausfüllen dauert etwa 25 Minuten.  Viele Fragen sind multiple choice. Die Abgabefrist ist der 30. Juni 2020.




Corona-Blog: Auswirkungen und Fragen (Azubi-Edition)

https://www.azubis.de

Die Corona-Pandemie versetzt so einige Unternehmen in die Zwangspause und immer mehr Azubis fragen sich daher, wie es nun weitergeht. Wie man nun auch weiterhin den Überblick über Themen wie Berufsschule, Prüfungen, Betriebsphasen und Schutzmaßnahmen behält, erfahren Auszubildende hier.



Impressum

Herausgeber: Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH
Newsletter-Redaktion: Carsten Duif,
https://www.gib.nrw.de/ueber-uns/das-team/carsten-duif, Paul Pantel, paul.pantel@vodafonemail.de

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Telefax: 02041 767 - 299

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Geschäftsführer: Karl-Heinz Hagedorn
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