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G.I.B.-Newsletter Nr. 416

Er … rief den Kellner. »Womit kann ich dienen?« fragte der. »Antworten Sie mir auf eine Frage.« »Bitteschön.« »Soll ich hingehen oder nicht?« »Wohin meinen der Herr?« »Sie sollen nicht fragen. Sie sollen antworten. Soll ich hingehen oder nicht?« Der Kellner kratzte sich unsichtbar hinter den Ohren. Dann trat er von einem Plattfuß auf den andern und meinte verlegen: »Das beste wird sein, Sie gehen nicht hin. Sicher ist sicher, mein Herr.« Fabian nickte. »Gut. Ich werde hingehen. Zahlen.« »Aber ich habe Ihnen doch abgeraten?« »Deshalb geh ich ja hin! Bitte zahlen.« »Wenn ich zugeraten hätte, wären Sie nicht gegangen?« »Dann auch. Bitte zahlen!« »Das versteh ich nicht«, erklärte der Kellner ärgerlich. »Warum haben Sie mich dann überhaupt gefragt?« »Wenn ich das wüßte, antwortete Fabian.« (Erich Kästner: Fabian. Die Geschichte eines Moralisten)
Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
416
G.I.B.-Newsletter Nr. 416
Er … rief den Kellner. »Womit kann ich dienen?« fragte der. »Antworten Sie mir auf eine Frage.« »Bitteschön.« »Soll ich hingehen oder nicht?« »Wohin meinen der Herr?« »Sie sollen nicht fragen. Sie sollen antworten. Soll ich hingehen oder nicht?« Der Kellner kratzte sich unsichtbar hinter den Ohren. Dann trat er von einem Plattfuß auf den andern und meinte verlegen: »Das beste wird sein, Sie gehen nicht hin. Sicher ist sicher, mein Herr.« Fabian nickte. »Gut. Ich werde hingehen. Zahlen.« »Aber ich habe Ihnen doch abgeraten?« »Deshalb geh ich ja hin! Bitte zahlen.« »Wenn ich zugeraten hätte, wären Sie nicht gegangen?« »Dann auch. Bitte zahlen!« »Das versteh ich nicht«, erklärte der Kellner ärgerlich. »Warum haben Sie mich dann überhaupt gefragt?« »Wenn ich das wüßte, antwortete Fabian.« (Erich Kästner: Fabian. Die Geschichte eines Moralisten)
Neues aus der G.I.B.


Neues G.I.B.-Projekt: Studienintegrierende Ausbildung in NRW (SiA-NRW)

Insbesondere vom Strukturwandel betroffene Regionen benötigen attraktive Bildungsangebote, um jungen leistungsstarken Menschen eine berufliche Zukunftsperspektive zu bieten. Das Projekt "Studienintegrierende Ausbildung" der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH plant die Erprobung eines neuen Bildungsmodells in Nordrhein-Westfalen, das die Verzahnung der beruflichen und akademischen Bildungslaufbahn sowie der Lernorte Betrieb, Berufskolleg und Hochschule zum Ziel hat.

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G.I.B.-Info 2_20: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Interview mit Dr. Peter Krauss-Hoffmann, LIA.nrw

Vielfalt wertzuschätzen und zu fördern kann sich positiv auf das Betriebsklima und die Wettbewerbschancen einer Firma auswirken. Wir sprachen mit Dr. Peter Krauss-Hoffmann vom Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw) über die Chancen und Herausforderungen einer vielfältigen Belegschaft für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Mehr dazu im G.I.B.-Info 2_20.

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Gute Arbeitswelt NRW: Verbot von Werkverträgen in der Fleischindustrie ist möglich

Ein vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten bestätigt, dass ein Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischindustrie möglich ist. Der Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rechtfertige diesen Eingriff des Gesetzgebers, so das Gutachten. Mehr dazu auf https://www.gute-arbeitswelt.nrw.




Aufklärungsarbeit gegen Arbeitsausbeutung

In einer gemeinsamen Aktion errichteten das Projekt "Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten" und die Erwerbslosenberatungsstellen von impulse e.V. und Kolping Bildungswerk im Kreis Warendorf am Monatsanfang einen Infostand zum Thema Arbeitsausbeutung auf dem Wochenmarkt in Beckum. Mehr dazu auf der Internetseite https://www.gute-arbeitswelt.nrw.




Einstiegsseminar zur Gründung von Inklusionsbetrieben am 25.08.2020

Am Dienstag, den 25.08.2020 veranstaltet die G.I.B. ein Einstiegsseminar zur Gründung von Inklusionsbetrieben. Interessierte können sich umfassend darüber informieren, wie sie selbst ein Inklusionsunternehmen oder eine Inklusionsabteilung gründen. Anmeldungen zur Veranstaltung sind hier möglich.




Seminar am 29.09.2020: Qualifizierungsberatung in Unternehmen - Betriebliches Lernen wirksam gestalten

Die Fortbildung stärkt Wissen und Kompetenzen für Qualifizierungsberatung in Unternehmen. Im Mittelpunkt steht die Gestaltung betrieblicher Lernprozesse auf der Grundlage einer Qualifizierungsbedarfsanalyse. Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.



Jugend und Beruf


Partner machen sich gemeinsam stark für die Ausbildung

Trotz Corona-Krise jungen Menschen gute Perspektiven bieten: NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, Anja Weber, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds NRW, Torsten Withake, Leiter der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und Christian Woltering, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands haben sich in Ibbenbüren im Kreis Steinfurt informiert, wie benachteiligte Jugendliche durch die gezielte Unterstützung eines Bildungsträgers auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung begleitet werden. (Quelle: BA)




Endspurt am Ausbildungsmarkt durch Pandemie verspätet - noch viele Chancen. NRW-Ausbildungsatlas soeben erschienen

Soeben erschienen ist der sechste NRW-Ausbildungsatlas der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit. Auf über 60 Landkarten analysiert der Atlas Chancen, Möglichkeiten und Herausforderungen am vielfältigen Lehrstellenmarkt im größten deutschen Bundesland.




Position der Auszubildenden in der Pflege stärken: Ombudsstelle Pflegeausbildung in Nordrhein-Westfalen

Die voraussichtlich mehr als 19.000 Auszubildenden, die alleine in diesem Jahr mit der neuen generalistischen Pflegeausbildung in Nordrhein-Westfalen starten, bekommen eine Ombudsstelle, die bei Konflikten zwischen Auszubildenden und den Ausbildungseinrichtungen vermitteln soll. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat Brigitte von Germeten-Ortmann bei einem Treffen im Ministerium zur Aufnahme ihrer Tätigkeit als erster Ombudsfrau in der generalistischen Pflegeausbildung gratuliert.




Bewerbungsvideos selbst erstellen

Sowohl Ausbildungsbetriebe als auch Schülerinnen und Schüler, die sich auf einen Ausbildungsplatz bewerben, nutzen immer häufiger das Videoformat für den Bewerbungsprozess. Aber wie wird ein gelungenes Bewerbungsvideo erstellt? Antwort gibt https://www.foraus.de, das Portal für Ausbilderinnen und Ausbilder im Betrieb.




Berufsorientierung im Unterricht: Jetzt auch digital. Handbuch für Lehrkräfte

Das Projekt "Berufliche Orientierung wirksam begleiten" bietet neue Hilfen für die virtuelle Berufsorientierung in der gymnasialen Oberstufe an. Kern ist ein Handbuch für Lehrkräfte, zu dem bis zu 50 Module beziehungsweise Unterrichtseinheiten gehören. Diese wurden im Zuge der Corona-Krise überarbeitet und für den Unterricht aus der Ferne erweitert. So sind jetzt Anregungen für die Berufsorientierung im Unterricht per Videokonferenz Teil des Angebots. (Quelle: BA)




Digitale Tools für Lernsituationen und Prüfungen

Berufliche Kompetenzen von Auszubildenden mit digitalen Tools fördern und messen - das ist das Ziel der Initiative ASCOT+ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Hier Informationen zu drei Projekten.




Studieren in Europa - digital und vernetzt!

Wissenstransfer mal anders: In einem interaktiven Storytelling-Format können Leserinnen und Leser sich selbst ihre Antworten auf interessante Fragen zum international vernetzten Studium und digitalen Hilfsmitteln erarbeiten. (Quelle: BMBF)



Wege in Arbeit


Arbeitsaufnahme nach Langzeitarbeitslosigkeit: 58 Prozent erreichen nach dem Wiedereinstieg eine relativ stabile Beschäftigungsentwicklung

Im Zeitraum von zweieinhalb Jahren ab Beginn des ersten Arbeitsverhältnisses waren 58 Prozent der zuvor Langzeitarbeitslosen mehr als zwei Jahre und damit mindestens 80 Prozent dieser Zeitspanne beschäftigt. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

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Inklusionsscheck NRW - das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung stärken

Ausrichtung einer inklusiven Veranstaltung unter Corona-Bedingungen, barrierefreie Umgestaltung der Internetseite eines Vereins, Beauftragung von Dolmetschung in Gebärdensprache - der Inklusionsscheck Nordrhein-Westfalen macht's möglich! Die Landesregierung stellt bis Jahresende 600.000 Euro bereit, um das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung zu stärken.




Best-Practices für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen

"REHADAT-talentplus", ein praxisorientiertes, kostenfreies Informationsportal für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen und behinderte Menschen im Arbeitsleben, berichtet über ein Projekt, bei dem die Partner 22 verschiedene Best-Practice-Beispiele für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen erhoben und verglichen haben. Damit sollten mögliche Lösungen einer vollständigen beruflichen Eingliederung der Beteiligten auf der Grundlage der Fähigkeiten und der Selbstbestimmung jeder Person beschrieben werden. Weiterhin wurden 17 Videos erstellt, um diese Beispiele zu präsentieren.




Anteil der Frauen, die von eigener Erwerbstätigkeit leben, auf 68 Prozent gestiegen

Im Jahr 2019 bestritten 74 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in Deutschland ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch ihre eigene Erwerbstätigkeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand von Ergebnissen des Mikrozensus weiter mitteilt, waren das 37,8 Millionen Personen. Unterschiedlich hoch waren die Anteile bei Männern und Frauen: 80 Prozent der Männer und 68 Prozent der Frauen zwischen 18 und 64 Jahren lebten überwiegend von ihrer Erwerbstätigkeit.




Beispiel guter Praxis aus Hessen: Jobcenter-App wird zum innovativen Gemeinschaftsprojekt

In einigen Bereichen des Jobcenter-Alltags ist die Digitalisierung längst angekommen: „Die E-Akte und Videokonferenzen gibt es bereits, aber die Digitalisierung bietet noch viel mehr Möglichkeiten. Das Potenzial bei den Jobcentern ist groß“, so beschreibt Baris Kayar, Mitarbeiter beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI), zumindest sein Empfinden. Um die Digitalisierung in den hessischen kommunalen Jobcentern voranzubringen, initiierte Kayar deswegen kurzerhand das Projekt "Innovation-Lab". Seine Idee: Die Jobcenter-Mitarbeitenden in den Entwicklungsprozess rund um die Digitalisierung mit einzubinden. Denn: In ihren Köpfen stecke großes Innovationspotenzial. Schließlich seien sie es, die tagtäglich mit den Leistungsbeziehenden zusammenarbeiteten.




NRW: Sozialhilfeausgaben nach dem SGB XII erhöhten sich im Jahr 2019 um 7,9 Prozent auf netto 6,6 Miliarden Euro

Die Bruttoausgaben für Leistungen der Sozialhilfe gemäß dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) lagen im Jahr 2019 bei rund 7,1 Milliarden Euro. 6,4 Prozent der Ausgaben entfielen auf den Bereich der Hilfe zum Lebensunterhalt (3. Kapitel SGB XII) und 93,6 Prozent auf Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII. Die größte Ausgabeposition darunter war die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen (6. Kapitel SGB XII), auf die 73,2 Prozent der gesamten Nettoausgaben entfielen.

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Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


Landesregierung Nordrhein-Westfalen stellt 35 Millionen Euro für Weiterbildungseinrichtungen zur Bewältigung der Corona-Krise bereit

Im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der direkten und indirekten Folgen der Corona-Krise hält die Landesregierung ihr Wort, die Einrichtungen mit der durch die Corona-Pandemie verursachten Finanzlücke nicht alleine zu lassen.

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BMAS-Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt nach Arbeitsmarktregionen"

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die "Entwicklung eines Analyseinstruments zur Prognose von Fachkräfteangebot und -nachfrage in Deutschland (Fachkräftemonitoring) in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der BMAS-Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt" werden mit dem vorliegenden Bericht nach 34 Arbeitsmarktregionen differenziert dargestellt und diskutiert.




DGB-Index Gute Arbeit: Arbeitsbedingungen in vier frauendominierten Berufsgruppen

"In der Corona-Krise waren und sind sie systemrelevant: Pflegeberufe, Verkaufsberufe, Erziehungs- und Sozialberufe, Reinigungsberufe. In diesen vier Branchen arbeiten hauptsächlich Frauen. Bezahlung und Arbeitsbedingungen sind bisher unterdurchschnittlich, wie Zahlen des DGB-Index Gute Arbeit zeigen. Zeit, das endlich zu ändern", sagt der DGB.




Prognos-Studie: Auswirkungen des Mindestlohns auf die Rentenentwicklung

Hat(te) der gesetzliche Mindestlohn Einfluss auf Rentenentwicklung und individuelle Rentenansprüche? Dieser Frage ist Prognos im Auftrag der Mindestlohnkommission nachgegangen. Die Studie wurde mit dem Dritten Bericht der Mindestlohnkommission veröffentlicht.

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Mehr Roboter in der Autoindustrie?

Ist die Autoindustrie von einer rasant fortschreitenden Automatisierung betroffen? Die Roboterdichte gilt in vielen Publikationen als der zentrale Indikator der Automatisierung. Die Studie von Martin Krzywdzinski stellt diese Argumentation in Frage. Sie untersucht zwei zentrale Fragen: Erstens, welche Ansätze der Automatisierung und Digitalisierung werden in der Automobilindustrie in Deutschland, Japan und den USA verfolgt? Zweitens, wie hat sich die Beschäftigung in der Automobilindustrie in den drei Ländern entwickelt?

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Regionalanalyse Industrie: Geringe Arbeitslosigkeit trotz hoher Corona-Betroffenheit

Die regionale Corona-Betroffenheit in Deutschland zeigt sich in hohem Maße heterogen. Städte und industriell geprägte Regionen verzeichneten die höchsten Infektionsraten. Durch den Dienstleistungssektor geprägte Kreise mit bereits angespanntem Arbeitsmarkt bekommen die Krise in Form von gestiegener Arbeitslosigkeit besonders deutlich zu spüren. Der milde Anstieg an Arbeitslosigkeit in industriell geprägten Kreisen lässt sich zu einem großen Teil auf den resoluten Einsatz von Kurzarbeit im Verarbeitenden Gewerbe zurückführen. (Quelle: IW Köln)




Virtuelle Ausbildungsmessen eröffnen neue Chancen zur Azubi-Rekrutierung

Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr auch Einfluss auf die Rekrutierung von Auszubildenden. Viele Maßnahmen zur Azubi-Rekrutierung wie Schulkooperationen, Betriebsführungen und Schnupperpraktika für Schülerinnen und Schüler wurden auf Eis gelegt. Auch Ausbildungsmessen finden kaum statt. Was also tun, um die Ausbildungsplätze 2020 zu besetzen? Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) und das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT empfehlen Ihnen: Nutzen Sie jetzt virtuelle Ausbildungsmessen, um mit dem Nachwuchs in Kontakt zu treten. Sie bieten neue Chancen, für eine erfolgreiche Rekrutierung von Auszubildenden.




IAQ zum Corona-Hotspot Fleischindustrie: Selbstverpflichtung gescheitert

Die neuen gesetzlichen Regelungen und das Verbot von Werkverträgen werden die desolaten Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie nur ändern, wenn der Staat ernsthaft hinter der Umsetzung steht. "Der Kontrolldruck auf die Branche muss nachhaltig erhöht werden", fordert das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) in seinem aktuellen Report zum "Corona-Hotspot Fleischindustrie". Das brauche auch neue kooperative Kontrollstrategien zwischen den Arbeitsschutzbehörden, der Unfallgenossenschaft, den Sozialversicherungen, den Finanzbehörden und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit.

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Neue Studie: Corona - Beschleuniger virtuellen Arbeitens?

Das Fraunhofer IAO hat gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) im Zeitraum vom 5. bis zum 22. Mai 2020 die Einflüsse virtueller Arbeit, insbesondere dem Homeoffice, auf die Unternehmenspraxis untersucht und die Ergebnisse in der Studie "Arbeiten in der Corona-Pandemie - Auf dem Weg zum New Normal" zusammengefasst und veröffentlicht.

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Funktionale Analphabeten: In bestimmten Wirtschaftsbereichen ist ihr Anteil besonders groß

"Mehr als sechs Millionen Bürger zählen in Deutschland zu den sogenannten funktionalen Analphabeten. In bestimmten Wirtschaftsbereichen ist ihr Anteil besonders groß", schreibt die "Welt", und: "Jeder dritte Betroffene schafft es aber, im Erwachsenenalter noch Lesen und Schreiben zu lernen". Dabei beruft sich die Zeitung auf ihr vorliegende "Ergebnisse der noch unveröffentlichten Langzeitstudie GeLiNu, an der mehrere Forschungsinstitute beteiligt waren."



Armutsbekämpfung und Sozialplanung


Nordrhein-Westfalen hilft Alleinerziehenden schnell und unbürokratisch

Im Rahmen des Konjunkturpakets des Bundes zur Abfederung der Folgen der Corona-Pandemie werden alleinerziehende Mütter und Väter steuerlich stärker entlastet. Finanzämter in Nordrhein-Westfalen berücksichtigen höheren Entlastungsbetrag für Alleinerziehende.




Starke-Familien-Checkheft: Familienleistungen auf einen Blick

Das Checkheft gibt einen schnellen Überblick, auf welche staatliche Unterstützung Familien bauen können. Übersichtlich, einfach erklärt und mit den wichtigsten Infos zum Heraustrennen. Möglichkeiten zum Bestellen, Herunterladen und Vorlesen hier: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).




Kinderarmut: Eine unbearbeitete Großbaustelle

Die Bertelsmann Stiftung schreibt: "Seit Jahren ist Kinderarmut eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. Unsere neue Analyse zeigt, dass es im bundesweiten Durchschnitt keine grundlegende Verbesserung gab. Die Corona-Krise droht das Problem der Kinderarmut zu verschärfen."




DGB-Konzept "Kindergrundsicherung"

Alle Kinder und Jugendlichen raus aus dem Hartz IV-System: Das ist die Idee einer Kindergrundsicherung. Der DGB hat dazu einen konkreten Vorschlag gemacht. Davon könnten rund 710.000 Kinder und ihre Eltern profitieren.  (Quelle: DGB)




Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung: Empfänger-Quoten 2005 - 2019

Im Dezember 2019 erhielten bundesweit 1.085.043 Personen Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII (Kapitel 4). Bezogen auf die erwachsene Wohnbevölkerung entsprach dies einer Grundsicherungsquote von 1,56 Prozent. Zum Zeitpunkt der Integration des Grundsicherungsgesetzes (GSiG) von 2003 in das SGB XII im Jahr 2005 betrug die Quote 0,93 Prozent. (Quelle: Portal Sozialpolitik)




Datenlücke bei sehr hohen Vermögen geschlossen: Konzentration höher als bisher ausgewiesen

Millionärinnen und Millionäre waren bislang in Bevölkerungsbefragungen unterrepräsentiert, entsprechend wenig wusste man über sie und die exakte Vermögenskonzentration in Deutschland. Eine neue Zusatzstichprobe im Bereich hoher Vermögen schließt die bisherige Datenlücke. Die Verteilung individueller Nettovermögen ist danach noch ungleicher als bisher ausgewiesen. Das reichste Prozent der Bevölkerung vereint rund 35 Prozent des Vermögens auf sich, zuvor war man von knapp 22 Prozent ausgegangen. (Quelle DIW Berlin)




Böckler-Stiftung: Corona-Krise verschärft Ungleichheiten bei Einkommen und beruflichen Möglichkeiten

Eine Online-Befragung der Hans-Böckler-Stiftung ergab: Die Corona-Krise in Deutschland verschärft auch nach der weitgehenden Lockerung der Kontaktbeschränkungen bestehende Ungleichheiten bei Einkommen und beruflichen Möglichkeiten.



Unsere Link-Tipps


Gleichwertige Lebensverhältnisse: Interaktiver Deutschlandatlas ist online

https://www.deutschlandatlas.bund.de

Überall in Deutschland gleichwertige Lebensverhältnisse schaffen, das ist das Ziel der Bundesregierung. Doch in einzelnen Regionen unterscheiden sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen stark. Einen Überblick bietet der aktualisierte Deutschlandatlas. Siehe auch Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).




DIHK-Dossier: Weiterbildung lohnt sich

www.dihk.de/weiterbildung-lohnt

Wie sich die Höhere Berufsbildung im Vergleich zu einer akademischen Laufbahn schlägt, beleuchtet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einem eigenen Dossier auf seiner Website. Siehe auch die Meldung "DIHK informiert über Chancen durch berufliche Weiterbildung".




Nordrhein-Westfalen: Zwischenbericht zur Digitalstrategie

https://www.land.nrw

Vor gut einem Jahr hat die Landesregierung die Strategie für das digitale Nordrhein-Westfalen vorgelegt. Jetzt hat Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eine Zwischenbilanz zur Umsetzung gezogen und einen Fortschrittsbericht vorgelegt. Ein Thema darin: "Mobile Arbeit". Um die Arbeitsfähigkeit in der Corona-Pandemie zu gewährleisten, wurden seit 1. März mehr als 14.000 Arbeitsplätze in Ministerien und Landesbehörden zu Homeoffice-Plätzen umgestaltet. Insgesamt können nun 36.000 Beschäftigte mobil arbeiten. (Quelle: Land NRW)



Impressum

Herausgeber: Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH
Newsletter-Redaktion: Carsten Duif,
https://www.gib.nrw.de/ueber-uns/das-team/carsten-duif, Paul Pantel, paul.pantel@vodafonemail.de

G.I.B. - Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH
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Telefax: 02041 767 - 299

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Aufsichtsratsvorsitzende: Christina Ramb, MAGS NRW

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