G.I.B NRW

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Förderaufrufe

Zusammen im Quartier (ZiQ)

Mit dem Programmaufruf „Zusammen im Quartier – Kinder stärken – Zukunft sichern“ stellte das MAGS bis einschließlich 2020 jährlich acht Millionen Euro aus Landes- und ESF-Mitteln für Projektförderungen zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut in besonders benachteiligten Quartieren sowie zur Sozialplanung zur Verfügung. Rund 150 Projektträger bewarben sich auf den Förderaufruf zwischen dem 11. Juni 2018 bis 28.02.2019.

Um Entwicklungs- und Teilhabemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, werden Projekte in drei Schwerpunkten gefördert:

  • Baustein 1: Aktive Nachbarschaft – Bezugspersonen im Quartier
  • Baustein 2: Gesundes Aufwachsen
  • Baustein 3: Daten zu Taten im Sozialraum

Die G.I.B. begleitet die Umsetzung aller drei Bausteine fachlich, indem Wissens- und Erfahrungstransfer für Projektträger über Arbeitstreffen, Workshops und Fortbildungen zu ausgewählten Themenbereichen organisiert werden. Auch die Durchführung überregionaler Fachveranstaltungen zum Erfahrungstransfer für beteiligte Akteursgruppen und die Fachöffentlichkeit sowie die Aufbereitung guter Praxis-Projekte und Wissenstransfer über Veröffentlichungen und Darstellung im Internet gehören dazu.

 

Starke Quartiere – starke Menschen (SQsM)

Mit dem im Februar 2015 veröffentlichten strukturfondsübergreifenden Aufruf „Starke Quartiere – starke Menschen“ der Europäischen Union (EFRE, ELER und ESF) sollen benachteiligte Quartiere und Ortsteile durch arbeits-, sozial-, kinder- und familienpolitische sowie integrationspolitische, wirtschaftliche, infrastrukturelle und städtebauliche Maßnahmen aufgewertet werden.

Über 30 Städte und Gemeinden haben integrierte Handlungs- oder Entwicklungskonzepte zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung erarbeitet. 27 ESF-Projekte mit arbeits-, sozial-, kinder- und familienpolitischen sowie integrationspolitischen Maßnahmen mit einem Fördervolumen von fast 21 Mio. Euro sind auf den Weg gebracht.

Die G.I.B. unterstützte die Kommunen durch Beratung zur Einbindung der Projekte und Maßnahmen in strategische Sozialplanung sowie den Wissens- und Erfahrungstransfer für Projektträger. Praxisansätze sollen weiterentwickelt sowie die Nachhaltigkeit erprobter Handlungsansätze unterstützt werden.