G.I.B NRW

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Berufswahlpass 4.0

Bundesministerin informiert sich über G.I.B.-Projekt – Beta-Version der berufswahlapp in der Entwicklung

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Berufswahlpass 4.0

Erste Version der „berufswahlapp“ an Schulen in der Erprobung

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2022 wird das digitale Lerninstrument an den ersten Schulen eingesetzt

Digitaler Berufswahlpass in Schulen nimmt Form an

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Berufswahlpass 4.0

Bundesministerin informiert sich über G.I.B.-Projekt – Beta-Version der berufswahlapp in der Entwicklung

In dem Entwicklungsprojekt „Berufswahlpass 4.0“ wird der bekannte analoge Berufswahlpass (BWP), der in NRW und bundesweit an vielen Schulen genutzt wird, zur „berufswahlapp“ (Arbeitstitel) digital weiterentwickelt. Das Projekt erfährt bildungspolitisch große Aufmerksamkeit auch auf der Bundesebene. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek zeigte reges Interesse für das aktuell größte Digitalisierungsprojekt im Bereich der Beruflichen Orientierung. In einer Online-Live-Präsentation hat das Projektteam der G.I.B. NRW die Bundesministerin zum Jahresende 2020 über den Stand der Entwicklung der berufswahlapp informiert.

In der Entwicklung der berufswahlapp wird der sogenannte MVP-Ansatz verfolgt. MVP ist ein Akronym und steht für „Minimum Viable Product“, also ein minimal funktionsfähiges Produkt. Dabei soll die Entwicklung der berufswahlapp in drei Etappen (Release 1, 2 und 3) erfolgen. Dies ermöglicht ein agiles Projektvorgehen. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte werden an der Entwicklung aktiv beteiligt.

Die Erprobung der ersten Version der berufswahlapp (Release 1) konnte trotz der erschwerten Corona-bedingten Situation bereits an Erprobungsschulen in sechs Bundesländern (Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Saarland) erfolgreich durchgeführt werden. Zwei weitere Bundesländer (Nordrhein-Westfalen und Bremen) befinden sich bis Ende Februar 2021 in der Erprobung. Die Rückmeldungen aus den Schulen werden wissenschaftlich ausgewertet. Dank des Engagements aller Beteiligten können daraus resultierende Erkenntnisse in die weitere Entwicklung miteinfließen.

Parallel zur Auswertung der ersten Erprobungsphase wird das zweite Release vorbereitet. Die zweite Erprobungsphase soll zwischen den Oster- und Sommerferien 2021 durchgeführt werden. Dafür werden u. a. folgende Features in die berufswahlapp implementiert: Zum einen werden die Schülerinnen und Schüler über eine Pinnwand verfügen, auf der sie Arbeitsergebnisse für Lehrkräfte veröffentlichen können. Auf der Startseite der Anwendung wird ein Überblick über den gesamten Weg der beruflichen Orientierung interaktiv dargestellt. Zum anderen wird ein Newsfeed in die berufswahlapp integriert. Lehrkräfte erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, Nachrichten und Informationen an ihre Schülerinnen und Schüler zu senden. Zusätzlich können sich alle selbst eigene Termine einstellen – Lehrkräfte und übergeordnete Koordinatorinnen und Koordinatoren können zudem auch für Klassen bzw. Stufen Termine festlegen und die Jugendlichen durch Newsmeldungen daran erinnern.

Weitere geplante Meilensteine des Projekts für das zweite Halbjahr 2021 sind die Erprobung des dritten und finalen Release sowie planmäßig die abschließende Übergabe der Anwendung für den Produktivbetrieb.

Die Neukonzeption vom Berufswahlpass hin zur „berufswahlapp“ erfolgt unter Federführung des Landes Nordrhein-Westfalen in einem Projektkonsortium, das aus acht Bundesländern (Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland), der Bundesagentur für Arbeit, dem Bundesinstitut für Berufsbildung und der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass besteht. Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch MAGS NRW und MSB NRW, verantwortet die Leitung des Gesamtvorhabens. Der G.I.B NRW obliegt die operative Projektleitung und -umsetzung.