G.I.B NRW

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G.I.B.-Bericht

Wege in die Berufsausbildung in Nordrhein-Westfalen 2015

Bei leicht zurückgehenden Zahlen der Anfänger/-innen insgesamt gegenüber 2014 zeigt sich, dass 2015 rd. 44 % eine Berufsausbildung begonnen haben und rd. 39 % eine Hochschulzugangsberechtigung in der Sekundarstufe II an Gymnasien, Gesamtschulen oder Berufskollegs anstreben. Rd. 16 % der Anfänger/-innen konnten nicht in eine Ausbildung bzw. in die Vorbereitung auf die Hochschulreife einmünden, sie wechselten in den sogenannten Übergangsbereich. Gegenüber 2014 ist der Anteil der Eintritte in die Berufsausbildung leicht gesunken, der Anteil derjenigen, die in die Sekundarstufe II eingetreten sind, leicht gestiegen und der Übergangsbereich ist anteilmäßig nahezu gleichgeblieben.

Der Bericht bildet auch die Änderungen ab, die sich nach der Neuordnung einiger Bildungsgänge an den Berufskollegs ergeben haben. So führt der Wegfall des Berufsgrundbildungsjahrs dazu, dass landesweit die Eintritte in die Bildungsgänge der Berufsfachschulen mit grundsätzlicher Anrechenbarkeit auf eine spätere Berufsausbildung und die Eintritte in eine Berufsvorbereitung ohne Anrechnung in etwa gleichem Umfang gestiegen sind.

Die Daten des kommunalen Bildungsmonitorings zeigen, dass die Wege in die Ausbildung deutlich vom vorher erreichten Schulabschluss abhängen. Während Jugendliche ohne Hauptschulabschluss mit einem Anteil von rd. 64 % 2015 in den Übergangsbereich wechselten, waren es bei den Schulabgänger/-innen mit mittlerem Bildungsabschluss nur rd. 7 %. Knapp 25 % der Abgänger/-innen der Berufskollegs erreichten im Schuljahr 2014/2015 einen allgemeinbildenden Bildungsabschluss.

Der G.I.B.-Bericht „Wege in die Berufsausbildung in Nordrhein-Westfalen 2015“ steht hier als Download zur Verfügung.