G.I.B NRW

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Gemeinsames Schulungsangebot Interkulturalität

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27.03.2019 - 28.03.2019

F 19/028

Regional Governance

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28.03.2019

F 19/016

Fortbildung Potentialberatung - Grundlagen und Erfahrungsaustausch zum Förderinstrument

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02.04.2019

F 19/011

Fit für die Digitalisierung

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04.04.2019

T 19/015

Sozialplanung - Mut zur Kleinräumigkeit

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05.04.2019

F 19/023

Erfolgreich mit Zielen arbeiten in der Beratung zur beruflichen Neuorientierung – Methoden und ihre Hintergrundmodelle

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Interkulturelle Kompetenzentwicklung und interkulturelle Öffnung in Jobcentern und Bereichen der Arbeitsverwaltung in NRW

IQ Team

Das IQ Team der G.I.B. ist verantwortlich für die Umsetzung des Teilprojektes "Interkulturelle Kompetenzentwicklung und interkulturelle Öffnung in Jobcentern und Bereichen der Arbeitsverwaltung in NRW". Das in das bundesfinanzierte Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" eingebettete Teilprojekt wird gemeinsam mit dem Westdeutschen Handwerkskammertag e.V. (WHKT), der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW gesteuert. Der Aufbau und die Erweiterung interkultureller Kompetenzen in Form von Schulungen und Trainings von Mitarbeitenden in der Jobcentern und den Arbeitsagenturen ist ein Bestandtteil des Projekts. Eine weitere Komponente stellt die fachliche Begleitung und Beratung von Interkulturellen Öffnungsprozessen in den jeweiligen Einrichtungen dar.

 

Kontakte: G.I.B.

Name
E-Mail
Durchwahl
Ute Soldansky u.soldansky@gib.nrw.de 0 20 41 / 767 - 256
Hyra Sutaj h.sutaj@gib.nrw.de 0 20 41 / 767 - 173
Sarah Bellan s.bellan@gib.nrw.de 0 20 41 / 767 - 176
     

Grundlagenschulungen und bedarfsorientierte Schulungen zum Themenfeld "Interkulturelle Kompetenz"

 Die G.I.B. mbH führt im Rahmen des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung (IQ)" seit 2015 das Projekt „Interkulturelle Kompetenzentwicklung und interkulturelle Öffnung in Jobcentern und in Bereichen der Arbeitsverwaltung in NRW“ durch.

Kooperationspartner der G.I.B. sind dabei das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS), die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sowie die Jobcenter Akademie NRW.

Seit 2015 wurden bereits über 2.700 Mitarbeitende der Jobcenter in NRW geschult. Ziel ist es, die Mitarbeiter/-innen für die Wahrnehmung interkultureller Unterschiede zu sensibilisieren und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, interkulturelle Überschneidungssituationen positiv zu gestalten.

Hierzu werden unterschiedliche interkulturelle Fortbildungsformate, wie z.B. Train-the-Trainer-Fortbildungen zum Thema Interkulturelle Kompetenz angeboten.

Darüber hinaus umfasst das Angebot sowohl interkulturelle Sensibilisierungstrainings als auch bedarfsorientierte Aufbauschulungen (z.B. zum Thema Flucht und Trauma, etc.).

Ein weiteres Arbeitsziel des Teilprojekts besteht darin, Interkulturelle Öffnungsprozesse in Jobcentern und Bereichen der Arbeitsverwaltung in NRW zu initiieren und zu begleiten.

Unsere interkulturellen Fortbildungsangebote:

Train-the-Trainer-Grundlagenfortbildung – Interkulturelle Kompetenz für Jobcenter

Im Rahmen der Fortbildung werden Jobcenter-Mitarbeitende zu interkulturellen Trainern/-innen fortgebildet, um eigenständig im Trainertandem interkulturelle Kompetenztrainings in ihren Jobcentern durchführen zu können und so die interkulturelle Beratungskompetenz der Jobcenter-Mitarbeitenden nachhaltig zu fördern.

Die Fortbildung umfasst folgende Module (jeweils eintägig):

  • Diversity Management
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Konfliktmanagement
  • Praxistransfer
  • Erstellung eines Schulungsplans 

 

Interkulturelle Sensibilisierungstrainings

Das Angebot richtet sich an Jobcenter-Mitarbeitende, die bisher nicht an einer interkulturellen Grundlagenschulung teilgenommen haben. Die eintägige Schulung kann sowohl zentral als auch Inhouse durchgeführt werden.

 

Interkulturelle Aufbauschulungen

Das G.I.B./IQ Projekt bietet den Mitarbeiter/-innen aus Jobcentern in NRW bedarfsorientierte interkulturelle Aufbauschulungen (eintägig) zu folgenden Themen an:

  • Flucht und Trauma
  • Interkulturelle Kommunikation
  • Diversity und Antidiskriminierung

 

Alle Angebote stehen den Jobcentern unentgeltlich zur Verfügung. Die Schulungen finden in der Regel von 09.30-16.30 Uhr statt.

 

Organisationsberatung im Kontext interkultureller Öffnungsprozesse

Die IQ Projektmitarbeiterinnen unterstützen die Jobcenter und Bereiche der Arbeitsverwaltung bei der Umsetzung Interkultureller Öffnungsprozesse in Form von Beratungsgesprächen, Workshops und bei der Umsetzung von Maßnahmen.

Was verstehen wir unter Interkultureller Öffnung?

Interkulturelle Öffnung ist ein Prozess, der die kulturelle Vielfalt in einer Organisation in den Mittelpunkt stellt. Die Organisation gestaltet ihre Ablaufprozesse auf der Personalebene und der strukturellen Ebene, um kulturelle Vielfalt aktiv leben zu können. Die Angebote und Dienstleistungen werden auf diese Weise entsprechend weiterentwickelt. Davon profitieren sowohl die Mitarbeiter/-innen einer Organisation als auch die jeweiligen Kundengruppen mit Migrationshintergrund.

Ziel der Interkulturellen Öffnung ist es, die Teilhabe- und Chancengleichheit für Personen mit Migrationshintergrund sowohl auf Mitarbeiter- als auch auf Kundenebene zu erhöhen und so den Zugang zu Angeboten und Dienstleistungen des jeweiligen Verwaltungsbereichs zu verbessern. Es geht um eine wertschätzende Haltung gegenüber den Potenzialen und Ressourcen von Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Grundhaltung wird in einem interkulturellen Veränderungsprozess gestärkt und damit in der Unternehmenskultur gelebt.

Vorteile von Interkultureller Öffnung?

Durch die aktive Gestaltung eines Interkulturellen Öffnungsprozesses reagiert die Institution aktiv auf den gesellschaftlichen Wandel und den bereits absehbaren Fachkräftemangel.

Dies führt zu folgenden Vorteilen:

  • Steigerung der Attraktivität als potenzieller Arbeitgeber
  • Verbesserung der Handlungsfähigkeit und des Arbeitsklimas: Höhere Handlungssicherheit im Umgang mit kultureller Vielfalt sowie Steigerung der Motivation, Identifikation, Produktivität
  • Verbesserung der Personalentwicklung: Durch Maßnahmen zur Teamentwicklung und Fortbildungen sowie Personalgewinnung durch bspw. migrationssensible Öffentlichkeitsarbeit 
  • Höhere Kunden/-innenzufriedenheit: Durch eine kultursensible Ausrichtung der Angebote (z. B. mehrsprachige Informationsmaterialien, Nutzung von sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen der Mitarbeitenden, etc.)

 

Unsere Partner

Bei der Umsetzung des IQ Teilprojektes "Interkulturelle Kompetenzentwicklung und interkulturelle Öffnung in Jobcentern und Bereichen der Arbeitsverwaltung in NRW" sind wir auf zahlreiche Partner auf Bundes- und Landesebene angewiesen, mit denen wir eine gute und enge Zusammenarbeit pflegen.

Fördergeber

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Kooperationspartner

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bundesagentur für Arbeit

Fachstelle

IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung

Koordinierungsstelle

Westdeutscher Handwerkskammertag (WHKT)

Partner auf Landesebene

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW

Regionaldirektion NRW

Jobcenter Akademie NRW