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Öffentlich geförderte Beschäftigung NRW /Sozialer Arbeitsmarkt

Trotz guter Arbeitsmarktlage und Rückgang der Arbeitslosenzahlen insgesamt, profitieren langzeitarbeitslose Männer und Frauen nach wie vor nicht oder nur in sehr geringem Maße von den positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt. Im März 2016 waren 324.123 Menschen langzeitarbeitslos gemeldet. Insgesamt nimmt der Anteil langzeitarbeitsloser Menschen an allen Arbeitslosen zu.

Unter der Maxime „Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren“ fördert das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales seit 2013 Projekte „Öffentlich geförderte Beschäftigung NRW“. Ziel der Förderung ist die Verbesserung der sozialen und beruflichen Teilhabe arbeitsmarktferner Personengruppen im SGB II und eine langfristige bzw. dauerhafte Integration besonders benachteiligter Zielgruppen des Arbeitsmarktes in das Erwerbsleben. Bis heute (April 2016) hat das Land NRW nahezu 2000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in 92 Projekten im Rahmen der ESF-kofinanzierten Arbeitsmarktpolitik gefördert.

Die Förderung des Landes umfasst die Bausteine Projektleitung, Coaching und Qualifizierung. Die Förderung des individuellen Lohnkostenzuschusses (SGB II) erfolgt durch die Jobcenter, weitere notwendige Unterstützungsbausteine erfolgen durch die Kommunen. Gemeinnützige/kommunale Arbeitgeber beteiligen sich an den Personalkosten. Die Tätigkeitsfelder reichen von handwerklichen Dienstleistungen über kaufmännische und gastronomische Tätigkeiten, Arbeiten im Garten-/Landschaftsbau bis hin zu personenbezogenen Assistenzleistungen im Bereich Hauswirtschaft, Betreuung und Pflege. Aktuell gibt es auch Projekte im Rahmen der Flüchtlingshilfen.

Erste Erkenntnisse der Evaluation sind überaus positiv:

Fehlselektionen und lock-in-Effekte – eine große Befürchtung und vielfache Kritik im Zusammenhang öffentlich geförderter Beschäftigungsverhältnisse –  treten im Rahmen der Umsetzung von ögB NRW nicht auf. Für die Beschäftigten zeigt sich einmal mehr, dass die Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse deutlich zu einer veränderten Wahrnehmung der eigenen Lebensverhältnisse im Sinne einer Statusaufwertung, einem Zugewinn an Selbstbewusstsein sowie zu mehr sozialer Teilhabe beiträgt.

In der aktuellen ESF-Förderphase 2014 - 2020 können Projekte zur Teilhabe und Integration besonders benachteiligter Zielgruppen im SGB II im Rahmen öffentlich geförderter Beschäftigung auf den Weg gebracht werden.

Unter Programminfos finden Sie aktuelle Unterlagen zur Förderrichtlinie.

Die fachliche Begleitung der ÖgB-Projekte erfolgt durch die G.I.B.

Kontakte: G.I.B.

Name
E-Mail
Durchwahl
Roland Golding r.golding@gib.nrw.de 0 20 41 / 767 - 243
Inge Lütkehaus i.luetkehaus@gib.nrw.de 0 20 41 / 767 - 258

 

29.04.2016

Öffentlich geförderte Beschäftigung

Lohnhallengespräch am 17.05.2016: Perspektiven für Langzeitarbeitslose - Modellprojekte öffentlich geförderter Beschäftigung in NRW

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