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Digitalisierung/Arbeit 4.0

Die Gestaltung der Arbeit im Kontext von Digitalisierung bildet eine Herausforderung für Unternehmen und Beschäftigte. Zwar geht keine der aktuellen Studien von massivem Anwachsen der Arbeitslosigkeit aus. Es wird aber eine zunehmende Dynamik auf dem Arbeitsmarkt erwartet, der gekennzeichnet ist vom Wandel der Berufe und Tätigkeiten sowie von Verschiebungen zwischen den Branchen. Aus dem Wandel der Mensch-Technik-Interaktion ergeben sich neue Chancen für die Gestaltung von Arbeits- und Produktionsprozessen. Dies kann zu  Entlastungen von Routinetätigkeiten und zu Kompetenzverbesserungen und nicht zuletzt auch zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben führen. Zu diesen Schlussfolgerungen kommt das Weissbuch 4.0 der Bundesregierung.

Allerdings bestehen auch Risiken: Beispielsweise können Assistenzsysteme die Anforderungen so vereinfachen, dass eine Dequalifizierung des Arbeitsplatzes erfolgt. Andererseits können Tätigkeiten durch die Interaktion mit der Technologie so kompliziert werden, dass eine Überforderung der Beschäftigten eintritt. Wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Umsetzung der digitalen Transformation sind eine fortgesetzt intensive Diskussion in der Gesellschaft und in den Betrieben über die Ziele des Einsatzes digitaler Technologien sowie eine lebendige Beteiligungs- und Weiterbildungskultur, in der Beschäftigte ihr Erfahrungs- und Prozesswissen wie auch ihre Bedürfnisse als Anwender bei der Technikgestaltung einbringen können (vgl. Weissbuch 4.0, S. 73).

Die G.I.B. beschäftigt sich intensiv mit diesem Thema und hat in der Zwischenzeit eine Reihe von Publikationen veröffentlicht, die wir in der Folge dokumentieren.