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Berufliche Orientierung auf Höhe der Zeit: Neue berufswahlapp startet in die Pilotphase

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Berufswahlpass 4.0

berufswahlapp gewinnt Gold beim German Brand Award 2022

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Berufswahlpass 4.0

Informationen zur Einführung der berufswahlapp

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Berufswahlpass 4.0

Zweite Version der berufswahlapp – das sagen Jugendliche und Lehrkräfte dazu

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Berufswahlpass 4.0

Zweite Erprobung der berufswahlapp erfolgreich abgeschlossen

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Projektinfos

Ausgangspunkt für die Neukonzeption des Berufswahlpasses ist ein von einem Wissenschaftsteam erarbeitetes Rahmenkonzept. Der zukünftige Berufswahlpass 4.0 soll Schülerinnen und Schülern ein digitales Lerninstrument an die Hand geben zur Dokumentation, Information, Kommunikation und Reflexion sowie Planung und Organisation ihrer Beruflichen Orientierung. Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und unter Berücksichtigung des medialen Nutzerverhaltens sollen Attraktivität und Anwendung des BWP 4.0 im Vergleich zu den bisher genutzten papierbasierten Varianten gesteigert werden.

Der digitale Berufswahlpass knüpft stärker an der Lebenswelt der Jugendlichen an. Zudem soll durch Nutzung der Vorteile der Digitalisierung die Entwicklung von Berufswahlkompetenz und damit verbunden das Erleben von Selbstwirksamkeit stärker verdeutlicht werden. Somit sollen Attraktivität und Nutzung des Portfolioinstruments im Vergleich zu den bisher genutzten papierbasierten Varianten gesteigert werden. Die Konzeption erfolgt ganzheitlich, klischeefrei, kultursensibel und inklusiv.

Die Umsetzung soll barrierefrei (BITV 2.0 konform) und im Rahmen einer Progressiven Web App (PWA) erfolgen. Unterstützt wird die praktische Arbeit mit der berufswahlapp in Schulen durch Erstellung von entsprechenden Begleitmaterialien.

Die Entwicklung des neuen BWP 4.0 erfolgte im Rahmen eines Projektkonsortiums, in dem folgende Institutionen vertreten waren: das Bundesinstitut für Berufsbildung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass, die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und die G.I.B. NRW. Finanzierung des Projekts wurde vom BMBF zur Verfügung gestellt.  

Das Land Nordrhein-Westfalen – vertreten durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) – übernahm die Federführung des Projektkonsortiums. Die G.I.B. hatte im Projektvorhaben die operative Projektleitung inne und war verantwortlich für die Entwicklung und Erprobung des ersten digitalen Portfolioinstrumentes im Rahmen der Beruflichen Orientierung.

Bei der Entwicklung der berufswahlapp wurde im Projektkonsortium beschlossen, den sog. MVP-Ansatz zu verfolgen. „MVP“ ist ein Akronym und steht für „Minimum Viable Product“, was auf Deutsch so viel wie „minimal funktionsfähiges Produkt“ bedeutet. Anstatt über mehreren Jahren das „perfekte“ Produkt mit allen erdenklichen Funktionen zu entwickeln, soll die Entwicklung der berufswahlapp in Etappen erfolgen, wobei am Ende jeder Etappe eine deutliche Weiterentwicklung der Software steht.

Zum Jahresende 2021 übergab die G.I.B. das Projekt dem Projektkonsortium. Seitdem ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) für die inhaltliche Weiterentwicklung des Projekts zuständig, während die G.I.B. für die technische Unterstützung verantwortlich ist.

Die Aufnahme des regulären Betriebs, mit der Teilnahme mehreren Bundesländern ist zum Schuljahr 2022/2023 geplant. Bis dahin finden weitere notwendigen Vorbereitungsarbeiten statt. Dies umfasst beispielsweise die Beauftragung eines Hosting-Dienstleisters, die Überführung der berufswahlapp in die Betriebsumgebung, den Aufbau der Support-Struktur sowie die Bereitstellung und Betreuung einer Test-Umgebung der berufswahlapp zu Schulungs- und Demonstrationszwecken. Parallel werden auch die Bundesländer, die die berufswahlapp einsetzen möchten, den Roll-Out mit Schulungs- und Informationsangeboten vorbereiten.

Die Auswahl der Schulen, die zum Schuljahr 2022/2023 oder zu einem späteren Zeitpunkt in die Nutzung der berufswahlapp einsteigen, treffen die jeweiligen für Berufliche Orientierung und das Schulwesen zuständigen Ministerien. Zurzeit ist eine freie Möglichkeit zur Registrierung und Nutzung der berufswahlapp nicht geplant.

Eine ausführliche Projektdarstellung finden Sie unten in der Infobox im Dokument „Projektsteckbrief berufswahlapp" und auf der Landingpage zur berufswahlapp.

Ergänzende Informationen erhalten Sie hier auf den Seiten des MAGS.

GIB_Download Projektsteckbrief berufswahlapp Die Präsentation erläutert u.a. didaktische und technische Rahmenbedingungen und gibt einen Überblick über Projektmeilensteine und -partner. Die Präsentation gewährt zudem einen Einblick in den aktuellen Stand der Entwicklung. Hrsg. von der G.I.B., April 2022
Link Landingpage zur berufswahlapp Die berufswahlapp – Berufsorientierung im Hosentaschenformat
Link Abschlussbericht zur Neukonzeption Berufswahlpass Prof. Dr. Tim Brüggemann/Dr. Katja Driesel-Lange/Prof. Dr. Volker Gehrau/Christian Weyer (Juli 2017)
Link BAG Berufswahlpass Die BAG Berufswahlpass entwickelt seit 2005 den Berufswahlpass weiter, pflegt den Internetauftritt und setzt weitere Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Berufswahlpass um.
Link Berufswahlpass NRW Neben dem bundesweiten Berufswahlpass und regionalen Portfolioinstrumenten ist seit dem Schuljahr 2013/14 der Berufswahlpass NRW verfügbar.
Link Portfolioarbeit Informationen zum Standardelement Portfolioarbeit im Rahmen der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss". Link auf die Internetseiten des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Link Brückenbau ins Digitale: „berufswahlapp“ modernisiert die Berufliche Orientierung von jungen Menschen Zwei Ministerien von NRW steuern ein landesweites Pilotprojekt, das den Berufswahlpass zum digitalen Werkzeug macht. Seit fast 20 Jahren dokumentieren Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen in der Beruflichen Orientierung in einem analogen Ordner. 2022 wird ein digitales Werkzeug zur Verfügung stehen, von dem die Beteiligten sich große Impulse im Prozess der Beruflichen Orientierung bis zum Übergang in Ausbildung oder Studium versprechen. Die Entwicklung zur berufswahlapp begleiten und testen acht Bundesländer, die Führung des Projektkonsortiums liegt in den Händen der Landesregierung Nordrhein-Westfalens. Fachartikel aus dem G.I.B.Info 1/2021, hrsg. von der G.I.B. (März 2021)
Link Digitale Bildung schafft neue Möglichkeiten, birgt Risiken und hat Vorteile Was das Erfordernis, Unterrichtsformen von heute auf morgen ins Digitale zu verlagern, für Lehrende und Lernende bedeutet, diskutiert die G.I.B. mit den Experten Tim Brüggemann, Professor für Berufs- und Weiterbildungsmanagement und Prorektor der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld, Manuel Epker, Diplom-Pädagoge und Geschäftsführer des Instituts für Bildungskooperation (IfBK) Münster, und Dr. Christian Staden, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Arbeitsorientierte Bildungsprozesse am Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen. Sie zählen zum beratenden Wissenschaftsteam im Projekt „Berufswahlpass 4.0“. Fachartikel aus dem G.I.B.-Info 3/2020, hrsg. von der G.I.B. (August 2020)
GIB_Download Aufsatz „Vom Berufswahlpass zur berufswahlapp“ Genese, wissenschaftliches Fundament und Idee der digitalen Neugestaltung eines bundesweit etablierten Berufsorientierungskonzepts. Veröffentlicht im April 2020 von Tim Brüggemann, Katja Driesel-Lange, Karolin Eisenbraun, Manuel Epker, Volker Gehrau, Falk Howe, Iris Klein, Melanie Schall, Christian Staden, Christian Weyer und Nadja Zaynel