G.I.B NRW

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Veranstaltung am 04.04.2019 in Essen

Sozialplanung - Mut zur Kleinräumigkeit

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Armutsbekämpfung und Sozialplanung

Das Armutsrisiko wächst – auch in NRW. Jede/r sechste Bewohner/-in ist armutsgefährdet. In einigen Ruhrgebietsstädten ist es fast jede/r vierte Bewohner/-in.

Die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ist ein zentrales Anliegen der nordrhein-westfälischen Landesregierung, denn die negativen Auswirkungen von Armut treten an ganz verschiedenen Stellen zu Tage: geringere Bildungs- und Teilhabechancen insbesondere von Kindern und Jugendlichen, überdurchschnittlich lange und hohe Arbeitslosigkeit, erhöhte Morbidität und geringere Lebenserwartung sowie mangelnde Infrastruktur und geringe Wohnqualität.

Um den komplexen Problemlagen begegnen zu können, sind ressort- und institutionsübergreifend abgestimmte Strategien der Kommunen sinnvoll. Die Koordination der Aktivitäten ist Gegenstand der strategischen Sozialplanung. Strategische Sozialplanung konzentriert Mittel und Know-how der kommunalen Ebene unter anderem in kleinräumigen Gebieten, da diverse Analysen zeigen, dass sich Armutslagen zunehmend in Teilräumen der Kommunen konzentrieren und sich dadurch selbst verstärken.

Ausgangspunkt und zentrales Element ist eine kleinräumige Sozialberichterstattung, um die Lebenslagen und Lebensbedingungen in den Sozialräumen der Kommune umfassend zu analysieren, benachteiligte Teilräume zu erkennen und passende Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, die zu einer positiven Veränderung der Lebenslagen beitragen.

Das Team Armutsbekämpfung und Sozialplanung der G.I.B. unterstützt die Kommunen in NRW bei der kleinräumigen Sozialberichterstattung und der Entwicklung von ressort- und institutionsübergreifenden Arbeitsstrukturen, die geeignet sind, die komplexen Problemlagen in den Sozialräumen zu bearbeiten.

Das ESF-finanzierte Beratungsangebot umfasst

  • die Beratung von Kommunen zu den Themenbereichen strategische Sozialplanung, Leitbildentwicklung, Bedarfsermittlung sowie zum Aufbau von Netzwerken der Stakeholder in der Kommune,
  • die Unterstützung der kleinräumigen Datenanalyse zur strategischen Sozialplanung und zur Sozialberichterstattung in Nordrhein-Westfalen,
  • die Beratung zur Antragstellung sowie anschließende fachliche Begleitung bei der Umsetzung des Förderaufrufs des MAGS NRW „Zusammen im Quartier“ oder auch Beratung des Aufrufes von „Starke Quartiere – starke Menschen“ (Federführung MHKBG) aus sozialplanerischer Sicht,
  • Informationen und Veröffentlichungen zur Sozialplanung,
  • Veranstaltungen, Qualifizierung und Wissenstransfer im Bereich der strategischen Sozialplanung.

Die G.I.B. unterstützt das Landessozialministerium bei der Entwicklung und Umsetzung von Förderangeboten zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung.

 

Kontakte: G.I.B.

Name Durchwahl
Dr. Frank Nitzsche (Projektleiter) 0 20 41 / 767 - 157
Andrea Bosch (Assistenz) 0 20 41 / 767 - 106
   
Denise Anton 0 20 41 / 767 - 262
Lisa Bartling 0 20 41 / 767 - 263
Lars Czommer 0 20 41 / 767 - 254
Ann-Kristin Reher 0 20 41 / 767 - 261
Tim Stegmann 0 20 41 / 767 - 264