G.I.B NRW

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sie sind hier: Home / Service / G.I.B. Newsletter /

Newsletter Aktuell

"Alles in der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen." (Johann Wolfgang von Goethe: Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827)
Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
464
G.I.B.-Newsletter Nr. 464

Neues aus der G.I.B.


G.I.B.-Bericht 3/2022: Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA) - Berufliche Orientierung im Schuljahr 2020/2021

Das Monitoring der KAoA-Standardelemente der Beruflichen Orientierung wurde im Schuljahr 2019/2020 wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt. Im Schuljahr 2020/2021 erfolgte dann ein fokussiertes Monitoring zur Umsetzung der Praxisphasen sowie der Inanspruchnahme der möglichen Flexibilisierungsmöglichkeiten bei der Umsetzung in der Sekundarstufe I. Die Herausforderungen der Corona-Pandemie zeigen sich deutlich in den erhobenen Daten. Der G.I.B.-Bericht 3/2022 steht hier als Download zur Verfügung.




Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA): Neue Beispiele guter Praxis aus Hamm und dem Kreis Warendorf

Wie der Übergang von der Schule in den Beruf in den Regionen des Landes NRW gestaltet wird, zeigt sich an Beispielen guter Praxis aus der Arbeit der Kommunalen Koordinierungsstellen. Zwei neue Beispiele sind nun veröffentlicht, die neue Impulse zur Umsetzung der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss. Übergang Schule-Beruf in NRW" bieten. [mehr lesen]




Aktualisierung der interaktiven Datenplattform "Kurzarbeit in NRW"

Anzeigen zur Kurzarbeit im Sommer 2022 sind weiterhin rückläufig, sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Daten zu angezeigten Fällen werden nun bis August 2022 ausgewiesen, realisierte Fälle bis Februar 2022. Die Datenplattform mit Export-Funktion steht hier zur Verfügung.




Online-Seminar am 29.11.2022: LIu!-Gruppenberatung

Am 29.11.2022 veranstaltet die G.I.B. eine Online-Gruppenberatung zur Gründung von Inklusionsbetrieben. Interessierte können sich darüber informieren, wie sie selbst ein Inklusionsunternehmen oder eine Inklusionsabteilung gründen. Anmeldungen zur Veranstaltung sind hier möglich.



Jugend und Beruf


Werkstattjahr NRW wird fortgesetzt

Die nordrhein-westfälische Landesregierung führt gemeinsam mit der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit das Werkstattjahr NRW bis 2025 fort. Das Werkstattjahr wird in den Ausbildungsjahren 2022/2023 und 2023/2024 stattfinden. Es besteht eine Option das Werkstattjahr auch im Ausbildungsjahr 2024/25 fortzusetzen. Darüber hinaus können Jugendliche im Werkstattjahr ab September 2022 eine Leistungsprämie erhalten. Die Leistungsprämie bleibt anrechnungsfrei und wird aus Mitteln des ESF finanziert.




Expert:innen warnen: In Zukunft noch weniger Chancen für Jugendliche mit niedriger Schulbildung

Die Qualifikationsanforderungen in Ausbildungsberufen werden in den kommenden Jahren steigen. Für Geringqualifizierte verringert sich das Jobangebot. Das ist auch deshalb keine gute Nachricht für den Arbeitsmarkt, weil die Zahl der Ungelernten in Deutschland gleichzeitig zunehmen wird. Das sind zentrale Ergebnisse einer Expert:innen-Befragung zu den Ausbildungsperspektiven von Jugendlichen mit niedriger Schulbildung im Jahr 2030, die die Bertelsmann-Stiftung gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung durchgeführt hat.




IW-Kurzbericht: In diesen Berufen steigt die Ausbildungsplatznachfrage seit Jahren kontinuierlich

Heute münden deutlich weniger Jugendliche nach der Schule in eine duale Berufsausbildung ein als noch vor fünf oder zehn Jahren. Trotz dieses allgemeinen Trends gibt es Berufe, in denen die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen seit mehreren Jahren kontinuierlich steigt. Viele von ihnen bieten gute Beschäftigungsperspektiven und eine sinnstiftende Tätigkeit.




Nachschulische Übergänge im internationalen Vergleich

Wie zufrieden sind junge Menschen am Übergang in Erwerbsarbeit und Familiengründung im internationalen Ländervergleich? Welche Unterstützungsleistungen erbringen dabei unterschiedliche sozial­staatliche Instrumente? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Forschende aus fünf verschiedenen Nationen bei einem Workshop Anfang September in Japan.




Tarifvertrag für Azubis im Gastgewerbe allgemeinverbindlich

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat den vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Nordrhein-Westfalen und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr gemeinsam geschlossenen Ausbildungstarifvertrag rückwirkend zum 1. August 2022 für allgemeinverbindlich erklärt.



Wege in Arbeit


Bundeskabinett beschließt Bürgergeld-Gesetz

Mit dem Bürgergeld-Gesetz bringt die Bundesregierung zentrale Regelungen zur Erneuerung der Grundsicherung für Arbeitsuchende auf den Weg. Deutliche Verbesserungen bei den Regelbedarfen, Einkommensfreibeträgen, Weiterbildungsmöglichkeiten, im Eingliederungsprozess und bei den Anspruchsvoraussetzungen bilden die Schwerpunkte dieser großen Sozialreform.




Potenziale und Grenzen von Aufenthaltstiteln zur Arbeitsplatzsuche

Aufenthaltstitel zur Arbeitsplatzsuche können nicht nur Fachkräften den Zuzug zur Stellensuche ermöglichen, sondern bilden auch Brücken für den Übergang zwischen Ausbildungsende und Berufseinstieg sowie Phasen der Arbeitslosigkeit von Erwerbsmigranten. Dabei ist für die Bewerbungsverfahren ein längerer Aufenthalt im Inland heute kaum noch notwendig.




Junge Arbeitslose waren während der Pandemie psychisch besonders stark belastet

Die Corona-Krise war eine Belastung für die gesamte Bevölkerung. Studien zeigen, dass die Lebenszufriedenheit während der Pandemie in nahezu allen Bevölkerungsgruppen abnahm. Ein Forschungsteam aus dem IAB nimmt nun junge Erwachsene genauer in den Fokus. In einem englischsprachigen Beitrag für das IAB-Forum zeigen sie auf, wie sich die Pandemie insbesondere bei jungen Arbeitslosen auf die psychische Gesundheit auswirkte.




FAQ der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine

Geflüchtete aus der Ukraine haben seit dem 01.06.2022 die Möglichkeit, SGB II-Leistungen zu beantragen. Über die Voraussetzungen informiert eine FAQ der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, die in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsministerium NRW und dem Generalkonsulat der Ukraine erstellt wurde und zum Download auch in Ukrainisch und Russisch verfügbar ist. Weitere Informationen finden Sie hier.




Aktuelle Studie: Hartz IV-Sanktionen verfehlen Wirkung und machen krank

Hartz IV-Sanktionen verfehlen ihre Wirkung - das ist das Ergebnis der ersten wissenschaftlichen Langzeitstudie zu Sanktionen in der Grundsicherung. Die Studie Hartz Plus wurde von Sanktionsfrei e.V. in Auftrag gegeben und vom Institut für empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung Berlin (INES) durchgeführt.



Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


Die Zeitenwende erreicht den deutschen Arbeitsmarkt: Fachkräftesicherung erfordert Anstrengungen aller gesellschaftlichen Akteure

Dekarbonisierung und Digitalisierung sind die großen transformativen Kräfte, die - beschleunigt durch die Pandemie und den Ukraine-Krieg - auf den Arbeitsmarkt einwirken und die internationale Arbeitsteilung nachhaltig verändern. Was das für angespannte Arbeitsmarktlage in Deutschland bedeutet, erklären Holger Bonin und Ulf Rinne vom Institut Zukunft der Arbeit (IZA) in einem aktuellen Beitrag für die Zeitschrift Wirtschaftsdienst.




Neu erschienen: "Fachkräftemangel im Handwerk - Analysen und Handlungsempfehlungen"

Ziel der vom Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) herausgegebenen Broschüre ist es, politischen Entscheiderinnen und Entscheidern die Fachkräfte-Lage im Handwerk  zu verdeutlichen. Der Handlungsbedarf ist enorm.




Flyer zum "Willkommensgeld NRW. Für Pflegekräfte aus dem Ausland"

Ausländische Pflegekräfte in NRW können einen Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro erhalten. Was dabei zu beachten ist und wer eine Förderung erhalten kann, erklärt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) gebündelt in einem Flyer. Mehr dazu auf https://www.gute-arbeitswelt.nrw.




BMAS-Forschungsbericht: Betriebliche Diversitätsstrategien in Deutschland

Der BMAS-Forschungsbericht betrachtet freiwillige Diversitätsstrategien in Deutschland und analysiert die Wirkung dieser Strategien sowohl aus der Beschäftigten- als auch aus der Unternehmensperspektive.




Förderprogramm unterstützt Unternehmen bei der ökologischen Transformation

Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Region Europas zu machen. Mit dem neuen Förderprogramm "Transformationsberatung NRW" unterstützt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Unternehmen und Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen beim Übergang zu klimaneutralem und digitalem Wirtschaften. Mithilfe des Förderprogramms können Unternehmensführungen und ihre Beschäftigten entlang der Ökologischen Transformation gemeinsam ihre Stärken und Schwächen ermitteln sowie betriebsspezifische Lösungen erarbeiten. Transformationsberatung NRW bezuschusst bis zu 40 Prozent der Kosten für Beratungsdienstleistungen.




Orientierungen für KMU im digitalen Wandel: Der Ch@nge Ruhr Zukunfts-HUB ist online!

Das Projekt Ch@nge Ruhr zeigt, wie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die fachliche Expertise und das Praxiswissen der Beschäftigten bei der Gestaltung von betrieblichen Digitalisierungsprozessen aktiv einbinden können.




Gemeinsam gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Fleischindustrie

Das Arbeitsministerium sowie das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und die Generalzolldirektion haben die Ergebnisse der landesweiten Aktionstage gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vorgestellt. Vom 29. August bis 2. September haben über 400 Einsatzkräfte Betriebe in der Fleischbranche kontrolliert: Mit dabei waren Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls, Kontrolleure der Arbeitsschutzverwaltung, Bedienstete der Kommunen sowie anderer Behörden.




Innovative Antworten auf den Wandel der Arbeitswelt gesucht: BMAS fördert Projekte, die sich der Stärkung der organisationalen Resilienz widmen

Mit der neuen Förderrichtlinie "Unternehmen und Verwaltungen der Zukunft: INQA-Experimentier­räume" setzt das Bundes­ministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die Projekt­förderung im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) fort. Der erste Förderaufruf fokussiert das Thema "Resilienz (durch gut gestaltete Arbeitsbedingungen) in Zeiten des beschleunigten Wandels". Bis zum 27. Oktober 2022 können Unternehmen, Verwaltungen, wissenschaftliche Einrichtungen sowie Verbünde ihre Projektvorhaben zum Thema organisationale Resilienz einreichen.




BAuA veröffentlicht aktualisiertes Fachbuch zur Arbeitsstättenverordnung und den Technischen Regeln für Arbeitsstätten

Mit dem Fachbuch "Arbeitsstätten" veröffentlicht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) eine aktualisierte Zusammenstellung (Stand Juli 2022) der Arbeitsstättenverordnung und der im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlichten Technischen Regeln für Arbeitsstätten. Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) geben den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten wieder.




Ausländische Berufsabschlüsse: 5 % mehr Anerkennungen im Jahr 2021

Die Zahl der im Ausland erworbenen und in Deutschland anerkannten Berufsabschlüsse ist auch im Jahr 2021 gestiegen. Allerdings war der Zuwachs erneut schwächer als in den Jahren von 2016 bis 2019.




Verlängerung der Kurzarbeitergeldzugangs­­verordnung

Mit der Verordnung zur Änderung der Kurzarbeitergeldzugangsverordnung werden bis zum 31. Dezember 2022 die Erleichterungen beim Zugang zum Kurzarbeitergeld erneut verlängert, um den Betrieben in dieser schwierigen und von Unsicherheiten geprägten Zeit die Möglichkeit zu geben, unter erleichterten Bedingungen kurzfristig in Kurzarbeit gehen zu können.



Armutsbekämpfung und Sozialplanung


Sozialminister legt nordrhein-westfälische Wohnungslosenstatistik 2021 vor

Die Zahl der Menschen ohne eigene Wohnung ist in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2021 erstmals seit zehn Jahren nicht weiter gestiegen, sondern leicht zurückgegangen. Im Jahr 2021 wurden etwa 1.700 (bzw. 3,4 Prozent) weniger wohnungslose Personen gemeldet als im Vorjahr. Das zeigt die Wohnungslosenstatistik 2021, die Sozialminister Karl-Josef Laumann heute vorgestellt hat. "Der Trend geht also in die richtige Richtung", sagte Laumann.




Gefühlt ungerecht: Gerechtigkeitsempfinden in Deutschland

Nur 17 Prozent der Menschen glauben, es gebe Verteilungsgerechtigkeit in Deutschland, 27 Prozent sagen, es gehe zwischen den Generationen gerecht zu. Etwas höher ist der Anteil derjenigen, die davon überzeugt sind, das eigene Vermögen (34 Prozent) und das eigene Einkommen (35 Prozent) seien gerecht. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen: Menschen mit höherem Einkommen und höherer formaler Bildung, Männer sowie Bildungsaufsteiger:innen empfinden die Gesellschaft als deutlich gerechter als Menschen mit niedrigerem Einkommen und Bildungsstand sowie Frauen. Dies sind Ergebnisse der neuen Studie "Gerechtigkeitsempfinden in Deutschland", für die die Bertelsmann-Stiftung gemeinsam mit dem Münchner IFO-Institut Ende letzten Jahres 4.900 Personen ab 18 Jahre online befragt hat.




Verwitwung verdreifacht das Risiko finanzieller Überlastung durch Wohnkosten

Eine Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) zeigt, dass nach einer Verwitwung das Risiko, mehr als 40 Prozent des Haushaltseinkommens für die Wohnkosten auszugeben, von 6 auf 19 Prozent steigt. Hauptursache ist das sinkende Haushaltseinkommen, während die Wohnkosten kaum abnehmen. Finanziell von ihren Wohnkosten überlastet sind nach einer Verwitwung vor allem Frauen, untere Einkommensgruppen und zur Miete Wohnende.




82 100 Personen erhielten Ende 2021 in NRW Hilfe zur Pflege

Pflegebedürftige Personen haben Anspruch auf Hilfe zur Pflege, wenn der notwendige und angemessene Pflegebedarf nicht bzw. nicht vollständig durch Leistungen der Pflegeversicherung gedeckt ist und die bzw. der Pflegebedürftige sowie seine unterhaltspflichtigen Angehörigen nicht über genügend Eigenmittel verfügen, um die verbleibenden Kosten zu tragen. Während Ende letzten Jahres 3,3 Prozent weniger Menschen Hilfe zur Pflege in einer Einrichtung empfingen als Ende 2020, stieg die Zahl der Hilfeempfänger außerhalb von Einrichtungen um 3,5 Prozent an.




Menschen in Deutschland nehmen Entlastungspakete I und II nur begrenzt wahr

Die Auswertung der ersten beiden Wellen der IMK-Energiepreisbefragung zeigt: Zwischen Mai und August ist die wahrgenommene Belastung der Menschen in Deutschland durch die hohen Energiepreise weiter gestiegen. Insbesondere klagten die Menschen über die Belastungen durch Kosten für Erdgas und Fernwärme. Zugleich unterschätzen die Menschen die Entlastungen aus dem bisher verabschiedeten Entlastungspaket der Bundesregierung deutlich.



Themenübergreifend


Wie sieht der Arbeitsmarkt der Zukunft aus?

IAB-Direktor Professor Bernd Fitzenberger spricht im Interview über die Herausforderungen, die den Arbeitsmarkt in Deutschland in diesem Jahrzehnt prägen werden. Neben der digitalen und ökologischen Transformation spielen auch die Folgen der Covid-19-Pandemie und der demografische Wandel eine wichtige Rolle.




Erwerbsarbeit erfüllt wichtige psychologische Funktionen

Erwerbsarbeit dient nicht nur der Erzielung von Einkommen. Sie erfüllt auch wichtige psychologische Funktionen. Diese wirken sich wiederum auf das mentale Wohlbefinden aus. Eine neue IAB-Studie zeigt, wie stark sich latente (psychologische) Funktionen der Arbeit zwischen Erwerbstätigen und Arbeitslosen unterscheiden. Demnach sind Arbeitslose in allen betrachteten Dimensionen gegenüber Erwerbstätigen im Nachteil – selbst, wenn diese nur einen Minijob ausüben. Den vollständigen Beitrag finden Sie im IAB-Forum.




IAB: Die bisherigen Erhöhungen des Mindestlohns haben der Beschäftigung bislang kaum geschadet

Seit seiner Einführung im Jahr 2015 wurde der gesetzliche Mindestlohn von anfänglich 8,50 Euro pro Stunde in mehreren Schritten auf inzwischen 10,45 Euro erhöht. Die bis 2020 in Kraft getretenen Anhebungen blieben hinter der allgemeinen Lohnentwicklung zurück, womit auch der Anteil der davon betroffenen Betriebe deutlich sank. Die Anhebungen haben sich aus diesem Grund kaum negativ auf die Beschäftigung ausgewirkt.




Die Arbeitsagenturen erwarten von der Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro mehrheitlich keine Auswirkungen auf die Beschäftigung

Zum 1. Oktober 2022 wird der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von aktuell 10,45 Euro auf 12,00 Euro erhöht. Diese Erhöhung betrifft deutlich mehr Menschen als die Einführung des Mindestlohns im Jahre 2015. Dennoch gibt es anders als damals kaum Arbeitsagenturen, die negative Auswirkungen auf die Beschäftigung befürchten. Ein wesentlicher Grund dafür dürfte sein, dass sich der Mangel an Arbeitskräften zwischenzeitlich massiv verschärft hat.



Impressum

Herausgeber: Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH
Newsletter-Redaktion:
Josef Muth https://www.gib.nrw.de/ueber-uns/das-team/Muth
Paul Pantel paul.pantel@vodafonemail.de

G.I.B. - Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
mail@gib.nrw.de

Telefon: 02041 767 - 0
Telefax: 02041 767 - 299

UST-ID Nr: DE 124 240 090
HR: AG Gelsenkirchen: HRB 5185
Geschäftsführer: Karl-Heinz Hagedorn
Aufsichtsratsvorsitzender: Stefan Kulozik, MAGS NRW

Newsletter abbestellen: http://www.gib.nrw.de/service/newsletter