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Newsletter Aktuell

Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
G.I.B.-Newsletter 2023/03
Neues aus der G.I.B.


Staffelübergabe in der G.I.B. in Bottrop

Minister Karl-Josef Laumann übergibt die Leitung der landeseigenen G.I.B. - Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung an Torsten Withake. [mehr lesen]




G.I.B. sucht studentische Hilfskraft (m, w, d): Stellenausschreibung für die Stabsstelle Digitalisierung & IT

Zum 01.03.2023 (oder früher) sucht die G.I.B. eine studentische Hilfskraft (m/w/d) für die Stabsstelle Digitalisierung & IT. Es handelt sich um eine Stelle im Umfang von 15 bis 20 Wochenstunden. Die Vergütung erfolgt entsprechend den Richtlinien der Tarifgemeinschaft deutscher Länder über die Arbeitsbedingungen der wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte. [mehr lesen]




G.I.B.-Info 4_22: Interkulturelle Öffnung im Jobcenter Bochum - Verbesserung der Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen

Seit März 2020 und bis Dezember 2022 begleitet das Teilprojekt „Interkulturelle Kompetenzentwicklung und interkulturelle Öffnung in Jobcentern in NRW“ (IKÖ) der G.I.B. im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) das Jobcenter Bochum bei einem Organisationsentwicklungsprozess mit dem Ziel der interkulturellen Öffnung. Konkret geht es dabei um die Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen. Mehr dazu im G.I.B.-Info 4_22.

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Minijobs: Informationen für Beschäftigte

Seit dem 1. Oktober 2022 gelten neue gesetzliche Regelungen für geringfügige Beschäftigungen, die sogenannten Minijobs. Was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen sollten, erklärt ein Flyer des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW. Mehr dazu auf https://www.gute-arbeitswelt.nrw



Jugend und Beruf


Immer mehr Abiturient:innen machen eine Ausbildung

Die berufliche Ausbildung wird für Abiturient:innen immer attraktiver. Gleichzeitig verschlechtern sich die Ausbildungschancen von Hauptschüler:innen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie für die Bertelsmann-Stiftung erstellt hat.




BWP: Gleichwertigkeit von beruflicher und hochschulischer Bildung

Die Gleichwertigkeit von beruflicher und hochschulischer Bildung wird bildungspolitisch angestrebt und gefordert, doch ist sie in der Realität nach wie vor nicht erreicht. So entscheiden sich junge Menschen mehr denn je für hochschulische Bildungsgänge, weil sie sich dadurch bessere Perspektiven im Berufsleben erhoffen. Am Übergang zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung belegen Hürden bei der Anerkennung eine mangelnde Durchlässigkeit der beiden Teilsysteme und auch am Arbeitsmarkt ergeben sich Unterschiede bei der Verwertung der Abschlüsse. Die BWP-Ausgabe des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) behandelt das Thema in seiner Vielschichtigkeit, identifiziert Gründe für die nach wie vor bestehenden Unterschiede und zeigt Perspektiven zu deren Überwindung auf.




6,5 % weniger Studienanfängerinnen und -anfänger in MINT-Fächern im Studienjahr 2021

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wählten im Studienjahr 2021 rund 307 000 Studierende im ersten Fachsemester ein MINT-Fach. Das waren 6,5 % weniger als im Vorjahr. Höchststand: Knapp 35 % der MINT-Studienanfänger/-innen im 1. Fachsemester waren 2021 Frauen.




Neues Förderprogramm: Nachhaltig im Beruf

Mit dem Förderprogramm "Nachhaltig im Beruf - zukunftsorientiert ausbilden" (NIB) stärkt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Umsetzung einer nachhaltigkeitsorientierten Berufsbildung in Betrieben sowie außer- und überbetrieblichen Berufsbildungstätten. Das Programm ist ESF Plus kofinanziert.




Jugendberufsagenturen: Digitale Informationsangebote für junge Menschen

Im Rahmen ihres Webauftritts informieren Jugendberufsagenturen über ihr Angebot und bündeln oft auch weiterführende Informationen. Junge Menschen können sich dadurch zielgerichteter im Netz informieren und müssen sich nicht selbst in der wachsenden Angebotsfülle zurechtfinden. Auf dieser Seite finden Jugendberufsagenturen als Anregung eine Link-Sammlung zu Webseiten, die für junge Menschen hilfreiche Informationen rund um den Übergang von der Schule in den Beruf beinhalten.




Neues Muster für Ausbildungsverträge veröffentlicht

Den Vertragspartnern eines Berufsausbildungsverhältnisses steht ab sofort ein neues Muster zum Abschließen von Ausbildungsverträgen zur Verfügung. Ergänzt wird das Dokument durch ein erläuterndes Merkblatt. Mehr dazu auf dem BIBB-Internetangebot www.foraus.de.



Wege in Arbeit


BA: Die Entwicklung des Arbeitsmarkts im Januar 2023

Im Zuge der Winterpause ist die Arbeitslosigkeit im Januar 2023 gegenüber dem Vormonat gestiegen, und zwar um 162.000 auf 2.616.000. Saisonbereinigt hat die Zahl der Arbeitslosen um 15.000 abgenommen. Verglichen mit dem Januar des vorigen Jahres ist die Arbeitslosenzahl um 154.000 höher. Ohne die Berücksichtigung ukrainischer Geflüchteter infolge des russischen Angriffskrieges wäre die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich gesunken.

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NRW-Arbeitsmarkt im Januar: Zum Jahresbeginn saisontypische Entwicklung

In Nordrhein-Westfalen hat sich laut Regionaldirektion NRW der BA der Arbeitsmarkt zum Jahresbeginn wie für die Jahreszeit typisch entwickelt. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen stieg im Januar um 27.481 Personen oder 4,1 Prozent auf 702.519 Arbeitslose. Der Anstieg fiel damit etwas geringer aus, als aufgrund des langjährigen Mittels zu erwarten war. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Arbeitslosigkeit um 31.786 Personen oder 4,7 Prozent höher. Grund ist der Zuzug ukrainischer Frauen und Männer im vergangenen Jahr, die vor dem russischen Angriffskrieg nach NRW geflohen waren. Handlungsbedarf sieht der neue Leiter der Regionaldirektion NRW Roland Schüßler bei der Sicherung qualifizierter Arbeitskräfte für die wirtschaftliche Zukunft von NRW.




Neue Interaktive Statistik: Schneller Überblick über arbeitsmarktpolitische Instrumente

Die neue Interaktive Statistik "Arbeitsmarktpolitische Instrumente" der Bundesagentur für Arbeit bietet die Möglichkeit, sich schnell einen Überblick über den Einsatz von Förderinstrumenten zu verschaffen.

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Gemischte Bilanz: Wie Eingliederungszuschüsse und Arbeitsgelegenheiten die Arbeitsmarktintegration und die soziale Teilhabe von Geflüchteten beeinflussen

Arbeitsmarktpolitische Instrumente kommen auch bei der Integration von Geflüchteten zum Einsatz. Das IAB hat ihre Wirkung für eine Gruppe von Geflüchteten untersucht, die zwischen August 2017 und September 2018 über Eingliederungszuschüsse und Arbeitsgelegenheiten gefördert wurden. Erstere sollen vor allem die Beschäftigungschancen der Geförderten auf dem ersten Arbeitsmarkt steigern. Letztere zielen primär darauf ab, deren soziale Teilhabe zu verbessern. Die beabsichtigte Wirkung wird beim Eingliederungszuschuss deutlich besser erreicht als bei den Arbeitsgelegenheiten.




Grundsicherung für Arbeitsuchende: Hohe Kosten der Unterkunft können die Integration in den Arbeitsmarkt erschweren

Die Kosten der Unterkunft sind in den Ballungsräumen wesentlich höher als in der Peripherie. Das liegt auch an den Mietsteigerungen der letzten Jahre. Hohe Kosten der Unterkunft können die Vermittlung von Grundsicherungsbeziehenden in den Arbeitsmarkt erschweren. Anpassungen beim Bürgergeld, die über das bereits in Kraft Getretene hinausgehen, und ein größeres Angebot an gefördertem Wohnraum könnten das Problem verringern. Mehr dazu beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).




DGB: Leistungen der aktiven Arbeitsförderung stärker nutzen!

"Die Anzahl an Teilnehmenden an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in beiden Rechtskreisen rückläufig. Im Bereich der für die Bewältigung der Transformation wichtigen Förderung der beruflichen Weiterbildung ist ein Rückgang der Teilnehmenden eingetreten. Die Förderleistungen der aktiven Arbeitsförderung müssen stärker eingesetzt werden", fordert der DGB.




Menschen mit Behinderungen im Homeoffice: Erleichterung für die Inklusion?

Für mobilitätseingeschränkte Menschen, aber auch für andere Menschen mit Behinderungen ist das Angebot des Homeoffice vielfach die Voraussetzung, um überhaupt arbeiten zu können. Bedenkt man, dass in den meisten OECD-Ländern etwa 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter Behinderungen haben, so wäre es ein großer Gewinn, solche Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen Homeoffice Barrieren überwinden und zur Brücke in Beschäftigung werden kann. Damit könnte die Arbeit im Homeoffice tatsächlich erfolgreich zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt beitragen. Ein Bericht  des IW Köln stellt die Situation in Deutschland derjenigen in einigen ausgewählten angelsächsischen Ländern gegenüber, die teilweise auf eine lange Forschungstradition zu Inklusion und beruflicher Teilhabe zurückschauen können wie die USA und Kanada. Der Blick ins Ausland kann häufig neue Perspektiven eröffnen und innovative Impulse für die Arbeitsleben liefern.




Neue App unterstützt Arbeitsabläufe: Aufgabenassistenz durch InA.Coach

Eine neue, derzeit kostenlose App hilft dabei, Aufgaben im Alltag zu erledigen. Mit der vom LVR-Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) finanzierten App „InA.Coach“ lassen sich komplexe Aufgaben in kleine, überschaubare Schritte zerlegen und mit Bildern und Videos ansprechend gestalten. Die Anwendung ist inklusiv gestaltet und richtet sich an alle Menschen, die sich bei der Erledigung ihrer Aufgaben Struktur und Stabilität wünschen. Insbesondere hilft sie Menschen mit Lernschwierigkeiten und kognitiven Beeinträchtigungen, zum Beispiel in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Schule und Haushalt. Für Job-Coaches, Betreuer*innen und Anleiter*innen ist die App ein flexibles Hilfsmittel, mit dem sie Aufgaben für ihre Klient*innen einfach und motivierend gestalten und exakt auf ihre Bedürfnisse anpassen können.

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Bürgergeld: Alle Informationen zum Bürgergeld im Überblick

Die Bundesregierung hat die Grundsicherung für Arbeitsuchende zu einem modernen Bürgergeld weiterentwickelt. Die neuen Regelungen treten in zwei Stufen, zum 1. Januar 2023 und zum 1. Juli 2023, in Kraft. Hier finden Sie alle Informationen zum Bürgergeld im Überblick. (Quelle: https://www.sgb2.info)



Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


Fachkräftereport Dezember 2022: Fachkräftelücke trotz leichtem Rückgang auf hohem Niveau

Im Dezember 2022 erreichte die Zahl der offenen Stellen für Qualifizierte knapp 1,2 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist dies ein Anstieg um etwa 44.000 (plus 2,9 Prozent). Der Wert im Dezember 2022 verzeichnet somit den höchsten Dezemberwert an offenen Stellen seit 2011.  Mehr dazu auf der Internetseite des IW Köln.




Akademische MINT-Berufe: Hohe Zuwächse aus Drittstaaten

In den für Innovationen, Digitalisierung und Dekarbonisierung besonders wichtigen akademischen MINT-Berufen trägt die Zuwanderung nach Deutschland bereits seit Jahren stark zur Fachkräftesicherung bei. Unter den ausländischen Beschäftigten in diesen Berufen liegen die Nationalitäten aus Indien, der Türkei, Italien, China und Russland an der Spitze - bei den Drittstaatsangehörigen mit beeindruckenden Zuwächsen. Mehr dazu in einem Kurzbericht des IW Köln.




IW-Arbeitsmarktfortschreibung: Wo stehen Beschäftigung und Fachkräftemangel in den 1.300 Berufsgattungen in fünf Jahren?

In einer Studie des IW Köln wird eine Methodik beschrieben, mit der die Entwicklung von Beschäftigung und Fachkräftemangel fünf Jahre in die Zukunft fortgeschrieben werden kann. Dabei wird angenommen, dass sich die empirisch feststellbaren Trends der jüngeren Vergangenheit unverändert fortsetzen. Die Berechnung von Alternativszenarien mit veränderten Trends ist möglich.




Fachkräfteoffensive in den Sozial- und Erziehungsberufen

NRW-Familienministerin Josefine Paul hat sich deshalb im Rahmen der "Fachkräfteoffensive Sozial- und Erziehungsberufe" ihres Ministeriums mit Lehrenden und Studierenden der Hochschule Düsseldorf ausgetauscht. Es ging in erster Linie um die Frage, wie noch mehr junge Menschen für dieses wichtige Berufsfeld gewonnen werden können und welche Herausforderungen bewältigt werden müssen, um die Attraktivität der Sozial- und Erziehungsberufe für die Absolventinnen und Absolventen zu erhöhen.




Geförderte Weiterbildung von Beschäftigten: Positiver Trend auf niedrigem Niveau

Die Bundesagentur für Arbeit fördert nicht nur die Weiterbildung von Arbeitslosen, sondern unter gewissen Voraussetzungen auch die von Beschäftigten. Der aktuelle Plan der Bundesregierung, auch die geförderte Weiterbildung von Beschäftigten deutlich auszubauen, wird politisch intensiv diskutiert. Vor diesem Hintergrund wird im IAB-Forum ein Überblick über den aktuellen Stand der einschlägigen Forschung gegeben. Tendenziell nehmen die Eintritte in die Förderung zu. Sie liegen aber immer noch auf einem recht niedrigen Niveau, da sehr viele Betriebe die existierenden Fördermöglichkeiten nicht kennen.




Arbeitsfähigkeit wird von körperlicher Fitness, sozialem Leben und kognitiven Funktionen beeinflusst

Auf Grund des demografischen Wandels wird es immer wichtiger, die Arbeitsfähigkeit alternder Belegschaften zu erhalten. In einer aktuellen Studie haben Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) daher die Beziehung zwischen veränderten Lebensstilfaktoren, kognitiven Funktionen und deren Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeitsfähigkeit im Laufe des Arbeitslebens von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird.




WSI-Mitteilungen: Homeoffice - Arbeit und Raum seit Corona

"Homeoffice - Arbeit und Raum seit Corona" ist das Schwerpunktthema in den aktuellen WSI-Mitteilungen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts. Ziel des Hefts ist es insbesondere, die Vielfalt möglicher Chancen und Risiken für die Arbeitnehmerschaft, aber auch die Gesellschaft insgesamt auf den unterschiedlichen räumlichen Ebenen – Wohnung, Unternehmen, Stadt, Region, Nationalstaat und globale Ökonomie – zu beleuchten und wissenschaftlich
zu erkunden.




12 Euro Mindestlohn: Millionen Beschäftigte bekommen mehr Geld

"Für viele Beschäftigte steigen im Zuge der Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro nicht nur die Stundenlöhne. Neueste Befragungsdaten zeigen, dass es auch zu deutlichen Gehaltsanhebungen gekommen ist, die für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Schnitt eine Größenordnung von über 100 Euro erreichen", schreibt ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft.



Armutsbekämpfung und Sozialplanung


Armut trotz Arbeit

Im Editorial  der Zeitschrift "Sozialer Fortschritt", zweite Ausgabe 2023, der Gesellschaft für Sozialen Fortschritt e.V. an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin ist zu lesen: "Beinahe jeder zehnte innerhalb des europäischen Binnenmarktes erwerbstätige Mensch gilt gegenwärtig als armutsgefährdet. Der deutsche Wert lag in den vergangenen Jahren stets knapp unter oder über dem europäischen Durchschnitt und verzeichnete eine der europaweit stärksten Anstiegsraten im durch den Ausbruch der Pandemie geprägten letzten Vergleichszeitraum 2019-2020. Der Zusammenhang zwischen Erwerbsarbeit und Armut ist keineswegs geradlinig, sondern geprägt durch das komplexe Zusammenwirken soziokultureller Faktoren. Spätestens seit Verkündung der europäischen Säule sozialer Rechte kann es als zentrales Ziel der europäischen Gesetzgebung angesehen werden, Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Armut in Europa
insbesondere durch Teilnahme am Arbeitsmarkt überwunden werden kann."




Neue Zahlen zur Kinder- und Jugendarmut: Jetzt braucht es die Kindergrundsicherung

"Mehr als jedes fünfte Kind und jede:r vierte junge Erwachsene gelten in Deutschland als armutsgefährdet. Alleinerziehende sowie Familien mit drei und mehr Kindern sind besonders betroffen. Die Daten zeigen, dass sich die Lage nicht gebessert hat. Damit sich an dem strukturellen Problem der Kinder- und Jugendarmut endlich etwas ändert, sollte die Bundesregierung die angekündigte Kindergrundsicherung jetzt schnell und entschlossen auf den Weg bringen", schreibt die Bertelsmann-Stiftung.




IMK Inflationsmonitor: Deutliche Inflationsunterschiede zwischen Arm und Reich im Jahr 2022

"Deutliche Inflationsunterschiede zwischen Arm und Reich im Jahr 2022" konstatiert der Inflationsmonitor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.




Stärkungspakt gegen Armut: Kommunen können nun insgesamt rund 150 Millionen Euro abrufen

Auf der Konferenz gegen Armut hat die Landesregierung im Dezember 2022 den "Stärkungspakt NRW - gemeinsam gegen Armut" angekündigt. Für die Kommunen stehen hieraus rund 150 Millionen Euro zur Unterstützung von Menschen in sozialen Notlagen und der dafür bestehenden sozialen Infrastruktur zur Verfügung. Knapp einen Monat nach Ankündigung sind die zum Abruf des Geldes notwendigen Bescheide an die 396 Städte und Gemeinde und 31 Landkreise gegangen.




Winter-Hilfspaket der Landesregierung: Über 300 Tafeln und weitere Einrichtungen der Lebensmittelverteilung mit rund zwei Millionen Euro unterstützt

Zum Ausgleich steigender Energie- und Lebensmittelpreise hat das NRW-Sozialministerium diesen Winter ein Hilfspaket für die nordrhein-westfälischen Tafeln und weitere Einrichtungen der Lebensmittelverteilung zur Verfügung gestellt. Insgesamt hat das Land rund zwei Millionen Euro ausgezahlt. Sozialminister Laumann: Es freut mich, dass unsere Hilfe so gut angenommen wurde.



Themenübergreifend


IAB-Arbeitsmarktbarometer für Januar 2023

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer legt seit Dezember erneut spürbar zu und liegt im Januar 2023 mit einem Anstieg um 1,6 Punkte bei 102,9 Punkten. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) rangiert damit deutlich über der neutralen Marke von 100 und weist auf eine positive Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt hin. Diese ist stärker als in Europa, auch wenn sich hier ebenfalls eine Trendwende zeigt: Mit einem Anstieg von 0,8 auf 100,5 Punkte überschreitet das europäische Barometer die neutrale Schwelle von 100.




Stille Reserve am Arbeitsmarkt im Jahr 2021 bei gut 3,1 Millionen Menschen

Im Jahr 2021 wünschten sich in Deutschland gut 3,1 Millionen Nichterwerbspersonen im Alter von 15 bis 74 Jahren Arbeit. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage des Mikrozensus und der Arbeitskräfteerhebung mitteilt, waren das rund 17 % aller Nichterwerbspersonen. Diese sogenannte "Stille Reserve" umfasst Personen ohne Arbeit, die zwar kurzfristig nicht für den Arbeitsmarkt verfügbar sind oder momentan nicht aktiv nach Arbeit suchen, sich aber trotzdem Arbeit wünschen. Sie gelten deshalb nicht als erwerbslos, sondern als Stille Reserve am Arbeitsmarkt.




Berufs- und qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten für das Jahr 2022

Die berufs- und qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten wurden für das Berichtsjahr 2022 der Bundesagentur für Arbeit aktualisiert. Diese Quoten ermöglichen einerseits Aussagen über die Auslastung des Arbeitskräfteangebots und andererseits über das Arbeitslosigkeitsrisiko von Erwerbspersonen mit bestimmten Berufen bzw. Qualifikationen.

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IAB-Stellungnahme: Reform der Weiterbildungsförderung Beschäftigter nach § 82 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch

In dieser Stellungnahme äußert sich das IAB zum BMAS-Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung und Einführung einer Bildungszeit.




Gender Pay Gap 2022: Frauen verdienten pro Stunde 18 % weniger als Männer

Frauen haben im Jahr 2022 in Deutschland pro Stunde durchschnittlich 18 % weniger verdient als Männer. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten Frauen mit durchschnittlich 20,05 Euro einen um 4,31 Euro geringeren Bruttostundenverdienst als Männer (24,36 Euro). Im langfristigen Vergleich sank der unbereinigte Gender Pay Gap.




DIW Berlin: Die Lohnlücke ist ein Armutszeugnis für Deutschland

"Frauen verdienen immer noch deutlich weniger als Männer. Geht es so weiter, werden sich die Stundenlöhne erst in 50 Jahre angleichen. Die Politik muss endlich handeln", heißt es auf den Internetseiten des DIW Berlin.




Europass: Öffentliche Konsultation

Europass ist das EU-Instrument für Bewerbung, Jobsuche und Transparenz von Qualifikationen in Europa. Die Europäische Kommission führt jetzt eine öffentliche Konsultation durch und sammelt Erfahrungen, Ideen und Meinungen von Europass-NutzerInnen und PartnerInnen. Die Konsultation ist ein Bestandteil der alle fünf Jahre stattfindenden Bewertung von Europass. Bis zum 28. Februar ist es möglich, Feedback im Kommentarfeld zu geben oder den Fragenbogen zu beantworten. (Quelle: Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung)



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