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Newsletter Aktuell

"Alles in der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen." (Johann Wolfgang von Goethe: Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827)
Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
446
G.I.B.-Newsletter Nr. 446

Neues aus der G.I.B.


G.I.B. sucht Fachanwältin/Fachanwalt für Arbeitsrecht

Die G.I.B. sucht Fachanwältinnen/Fachanwälte für Arbeitsrecht zum Aufbau eines Rechtsberatungspools zur freiberuflichen Unterstützung der Beraterinnen und Berater der Beratungsstellen Arbeit NRW in arbeitsrechtlichen Fragen. Die Antragsfrist endet am 06.12.2021. Weitere Informationen finden Sie hier.




G.I.B.-Bericht 3/2021: Wege in die Berufsausbildung in Nordrhein-Westfalen 2020

Seit 2013 werden in dieser Berichtsreihe die Bildungsstationen der Schulabgängerinnen und Schulabgänger nach Verlassen der Sekundarstufe I und die Erfolge junger Menschen in den beruflichen Schulen dokumentiert. Die Analyse für das Jahr 2020 basiert, wie in den Vorjahren, auf Daten der Integrierten Ausbildungsberichterstattung sowie des Kommunalen Bildungsmonitorings und wird nach Kommunen differenziert präsentiert. [mehr lesen]




Ausbildungskonsens NRW: Werben für das Jahr der Praxisphasen - Jetzt!

Nach einem herausfordernden Schuljahr unter Pandemiebedingungen soll das aktuelle Schuljahr das „Jahr der Praxisphasen" werden. Damit Akteure und Partner das Leitmotiv über Social-Media-Kanäle und andere Öffentlichkeitsaktivitäten bekannt machen können, stellt das Arbeitsministerium in NRW das neu entwickelte Markenzeichen "Praktikum Jetzt!" allen Interessierten zur Verfügung. [mehr lesen]




Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss": Berufliche Orientierung geht mit BO-Tool NRW digitale Wege

Mit dem neu geschaffenen BO-​Tool NRW stellt das Schulministerium den Schulen ein umfangreiches Online-​Instrumentarium zur Beruflichen Orientierung (BO) zur Verfügung. In fünf Themenbereichen werden Materialien, Hilfen, Informationen und Angebote übersichtlich präsentiert. [mehr lesen]




Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss": Unterstützung der Übergangsgestaltung für Schülerinnen und Schüler der Entlassklassen

Auch im Schuljahr 2021/2022 unterstützt wieder eine gemeinsame Postenkartenaktion der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung in NRW (MAGS und MSB) Schülerinnen und Schülern der Entlassklassen zum Halbjahresende dabei, sich eine individuelle Anschlussperspektive zu erschließen. Die Postkarten werden zu den Halbjahreszeugnissen mit ausgegeben und sollen die Schülerinnen und Schüler nochmals gezielt auf die Chancen am Ausbildungsmarkt aufmerksam machen sowie über Unterstützungsangebote informieren. [mehr lesen]




Neues ZiQ-Handout: "Sozialräumliche Auswirkungen von Corona auf Kinder und Jugendliche und die Bedeutung von Resilienz in Zeiten der Pandemie"

Umfragen des Teams "Armutsbekämpfung und Sozialplanung" der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) - kurz: TAS - in den Projekten des Förderprogramms "Zusammen im Quartier" (ZiQ) zeigen auf: Besonders arme oder von Armut bedrohte Kinder und Jugendliche leiden unter den Gegebenheiten der Corona-Pandemie. Was Menschen befähigt, trotz widriger Umstände ein gesundes, erfülltes Leben zu leben und welche Hilfestellung die ZiQ-Projekte dahingehend leisten, war Thema der letzten überregionalen ZiQ-Zirkeltreffen. Zum ZiQ-Handout




Monitoring Grundsicherung für Arbeitsuchende: Aktualisierung der Datenplattform SGB II - Daten zum 1. Quartal 2021

Wie hoch ist die Arbeitslosenquote SGB II in Höxter? Wie viele der erwerbsfähigen Leistungsbeziehenden sind erwerbstätig? Ist das bei männlichen Leistungsbeziehenden anders als bei weiblichen? Oder in Nordrhein-Westfalen anders als im Bund? [mehr lesen]




G.I.B.-Info 3_21: Kooperationen in einer ausdifferenzierten Welt

"Wenn unsere Gesellschaft geprägt ist von einem höheren Maß an gesellschaftlicher Arbeitsteilung, von einer zunehmenden Komplexität und einer stärkeren Vernetzung, bei der es mehr Schnittstellen gibt, ist leicht nachvollziehbar, dass für Einzelne kaum mehr überschaubar ist, wo der Anfang und wo das Ende eines Problems ist und das deshalb nicht mehr allein bewältigt werden kann, sondern nur kooperativ", sagt  Prof. Dr. Mascha Will-Zocholl, Professorin für Soziologie der Digitalisierung von Arbeit und Organisation an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung (Wiesbaden), im G.I.B.-Info 3_2021.

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Mehr Hilfe für Menschen im Grenzgebiet

Am 13. November hat das Projekt "Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten" gemeinsam mit dem niederländischem Gewerkschaftsbund FNV eine Info-Aktion für ausländische Beschäftigte im Grenzgebiet Deutschland - Niederlande durchgeführt. Mehr dazu auf https://www.gute-arbeitswelt.nrw.




Online-Veranstaltung am 09.12.2021: Digitalisierungsprozesse geschlechtergerecht gestalten

Online-Veranstaltung zur Diskussion der Herausforderungen der Digitalisierung für die Arbeitswelt und von Vorschlägen für die betriebliche Praxis für Beschäftigte und ihre Vertretungen, Gleichstellungsbeauftragte, Personaler*innen und weitere interessierte Praktiker*innen am 09.12.2021. Weitere Informationen und Anmeldung hier.




Onlinefortbildung: Organisationsprozesse wirkungsvoll online beraten

Durch die Onlinefortbildung "Onlineberatung für KMU" sollen Unternehmensberater*innen befähigt werden, beteiligungsorientierte Beratungsprozesse in KMU, online bzw. in Kombination mit Präsenzberatung durchzuführen. Weitere Informationen finden Sie hier!



Jugend und Beruf


Minister Laumann: Wir müssen die Ausbildung in den Pflege- und Gesundheitsberufen weiter stärken

Die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW 2019 zeigt: Immer mehr junge Leute entscheiden sich für Pflege- und Gesundheitsberufe, aber der Bedarf an Fachkräften steigt weiter.




Mangel an Bewerbungen bremst die Erholung am Ausbildungsmarkt

Für das Ausbildungsjahr 2021/22 haben 17 Prozent der ausbildungsberechtigten Betriebe weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als vor der Corona-Krise im Ausbildungsjahr 2019/20, häufig aus Mangel an Bewerbungen. Das zeigt eine zwischen dem 6. und dem 20. September 2021 durchgeführte repräsentative Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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Berufenavi.de zeigt den Weg zu Beruf und Ausbildung

Manchmal verloren zwischen Schule, Ausbildung und Beruf? Auf der Suche nach einem Angebot, das echte Orientierung anbieten kann? Das neue Online-Portal berufenavi.de hilft. Hier finden junge Menschen alles, was sie brauchen, um sich in der Welt von Berufs- und Ausbildungswahl nicht zu verlaufen. Egal, ob "was mit Menschen", "was mit Technik" oder "was mit Natur" – Berufenavi.de gibt in wenigen Schritten Ausbildungs- und Berufsideen, die perfekt zu den jeweiligen Interessen und Talenten passen. Siehe auch Pressemitteilung BIBB




Vom Arbeiterkind zum Doktor? Diskussionspapier des Stifterverbandes zeigt Bildungswege von Nichtakademikerkindern

Der Anteil von Kindern aus Nichtakademikerhaushalten, die ein Studium beginnen, hat sich leicht verbessert: Er ist seit dem Hochschul-Bildungs-Report 2017/18 um fünf Prozent auf 27 Prozent gestiegen. Wie der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in einem Diskussionspapier zeigt, ändert diese positive Entwicklung allerdings nichts an einem grundsätzlichen Trend: Die soziale Herkunft entscheidet noch immer maßgeblich über den Bildungserfolg eines Kindes. Bei Akademikerkindern münden 79 Prozent der Grundschülerinnen und Grundschüler in eine Hochschule.



Wege in Arbeit


BIBB Report 2/2021: Berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung - Wahrnehmung und Empirie

In diesem BIBB Report wird die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung mit einem Fokus auf Qualifikationen und Wahrnehmungen auf Basis einer Nachbefragung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung (ETB) 2018 dargestellt. Die Auswertung ergibt, dass die Qualität der Beschäftigung von Erwerbstätigen mit Behinderung nur für ausgewählte Indikatoren von denen Erwerbstätiger ohne Behinderung abweicht.




IW-Analysen: Menschen mit Beeinträchtigungen auf dem Arbeitsmarkt. Erwerbsbeteiligung, Beschäftigungsstrukturen und persönliche Einschätzungen

Die vorliegende IW-Analyse erstellt einen empirisch fundierten Überblick über die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen auf Basis amtlicher Statistiken sowie von Menschen mit Beeinträchtigungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).




Regional unterschiedliche Beschäftigungsentwicklung von Helfertätigkeiten

In diesem IAB-Forschungsbericht wird die Beschäftigungsentwicklung der Helfertätigkeiten, für die in der Regel kein Berufsabschluss erforderlich ist, für die Jahre 2015 bis 2019 betrachtet. Dabei zeigt sich, dass die Zahl der Beschäftigten, die Helfer- oder Anlerntätigkeiten ausübten, in dem betrachteten Zeitraum überdurchschnittlich gestiegen ist.




BMAS-Forschungsbericht: Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete (Schlussbericht)

Dieser Schlussbericht präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse über Umsetzung, Inanspruchnahme, Wirkungen und Wirtschaftlichkeit der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete. Es werden die Fragen beantwortet, wie effektiv und effizient die zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Personen im Kontext von Fluchtmigration im Hinblick auf ihre Arbeitsmarktintegration und soziale Teilhabe sind, und welche Faktoren, wie etwa Sprachförderung und individuelle und lokale Kontextfaktoren, die Maßnahmenwirksamkeit verstärken oder hemmen.




IAB-Stellungnahme: Zur Einrichtung von unabhängigen Ombudsstellen für Erwerbslose im SGB-II-Bezug

Das IAB wurde gebeten, zu dem Antrag der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft "In Zeiten der Pandemie endlich die dringend benötigten unabhängigen Ombudsstellen für Erwerbslose im SGB-II-Bezug einrichten" im Rahmen der Anhörung des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Integration am 10.8.2021 Stellung zu nehmen. Da hierzu keine Studien des IAB vorliegen, beschränkt sich die Stellungnahme auf Erkenntnisse zu bestimmten Aspekten des Kontakts von Personen im Bezug von Grundsicherungsleistungen mit den Jobcentern.




Auswirkungen der ökologischen Transformation: Beschäftigungseffekte des Klimaschutzes in Deutschland

Der bisherige und der künftige Klimaschutz wirken per Saldo leicht stimulierend auf die Wirtschaftsleistung und meist auch auf die Erwerbstätigkeit in Deutschland. Darüber hinaus kommt es zu Strukturverschiebungen zwischen Branchen und Berufen, die jedoch im Vergleich zum ohnehin erfolgenden Strukturwandel gering sind. Dies zeigen die in dieser umfassenden Literaturstudie ausgewerteten Untersuchungen.



Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


DIHK-Fachkräftereport 2021: Mangel an Fachkräften bremst wirtschaftliches Wachstum

Mehr als die Hälfte der Unternehmen können derzeit offene Stellen zumindest vorübergehend nicht besetzen - spürbar mehr als ohnehin schon vor Ausbruch der Corona-Krise. Lockdowns und Kurzarbeit haben den Fachkräftemangel nur zeitweise in den Hintergrund gedrängt. Der Fachkräftereport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) beschreibt die aktuelle Lage, konkreten Folgen und hohen Herausforderungen.




MINT-Herbstreport 2021: Mehr Frauen für MINT gewinnen - Herausforderungen von Dekarbonisierung, Digitalisierung und Demografie meistern

Im Oktober 2021 lagen in den MINT-Berufen insgesamt rund 460.900 zu besetzende Stellen vor. Gleichzeitig waren bundesweit 186.984 Personen arbeitslos gemeldet, die gerne einem MINT-Erwerbsberuf nachgehen würden. Daraus lässt sich in einem ersten Schritt im Rahmen einer unbereinigten Betrachtung ableiten, dass über sämtliche Anforderungsniveaus bundesweit mindestens 273.900 offene Stellen in MINT-Berufen nicht besetzt werden konnten. Unter Berücksichtigung des qualifikatorischen Mismatches resultiert für Oktober 2021 eine über sämtliche 36 MINT-Berufskategorien aggregierte Arbeitskräftelücke in Höhe von 276.900 Personen. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber Oktober 2020 in Höhe von 155 Prozent.




BMAS prämiert die innovativsten Fachkräftenetzwerke Deutschlands

Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, hat heute vier herausragende Fachkräftenetzwerke als "Innovatives Netzwerk 2021" ausgezeichnet, darunter das Netzwerk im Hochsauerlandkreis.




Fachkräfte und Integration: "Unsere Arbeit: Unsere Vielfalt." Initiative für betriebliche Demokratiekompetenz

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) setzt sich für ein gleichberechtigtes, kollegiales Zusammenarbeiten in divers aufgestellten Belegschaften ein.




IAQ-Report: Arbeitspolitik im Zeichen der Digitalisierung

Im aktuellen IAQ-Report heißt es: "Wir wollen in diesem Report näher auf die arbeitspolitische Dimension der Digitalisierung eingehen und zeigen, welche Herausforderungen die Digitalisierung für die Arbeitspolitik bereithält und mit welchen anderen Entwicklungstendenzen von Arbeit diese verbunden sind."




BMAS-Forschungsbericht: Mobiles Arbeiten von zu Hause

Dieser Bericht fasst Ergebnisse aus dem Linked Personnel Panel (LPP) zu Homeoffice zusammen. Für die Jahre 2013 bis 2017 zeigen die Ergebnisse einen leichten Anstieg der Homeoffice-Nutzung in Deutschland auf 23 Prozent. Durch die Corona-Pandemie stieg der Anteil der Beschäftigten, die von zu Hause arbeitet, sprunghaft auf 50 Prozent, dabei wurden technische Hürden und Bedenken sowohl auf Seiten der Betriebe als auch bei Beschäftigten abgebaut. Viele Beschäftigten sammelten in dieser Zeit erstmals Erfahrungen mit dem Arbeiten von zu Hause. Sehr wahrscheinlich werden diese Erfahrungen und die in kürzester Zeit reduzierten technischen Hürden die Arbeitswelt nachhaltig verändern. Die Langzeitwirkungen bleiben daher ein wichtiger Gegenstand der Forschung zu Homeoffice.




BMAS-Forschungsbericht: Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbedingungen

Neben der Produktivität ist die Zufriedenheit von Beschäftigten mit ihrem Beruf und Arbeitsumfeld ein Qualitätsmaß von Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen, das stark im Fokus der Unternehmen steht. In diesem Bericht wird der Zusammenhang von psychologischen Erlebniszuständen und der Arbeitszufriedenheit untersucht. Die analysierten Dimensionen der Erlebniszustände sind Gerechtigkeitsempfindungen, Einschätzungen der persönlichen Weiterentwicklung, Zufriedenheit mit dem Einkommen und das psychische Wohlbefinden. Auf Grundlage des Linked Personnel Panels zeigen die Ergebnisse dieser Studie, dass verschiedene Dimensionen von Erlebniszuständen die Arbeitszufriedenheit erklären und dass diese Dimensionen simultan und unabhängig eine Rolle spielen. Die Ergebnisse machen die Bedeutung von Führungsqualität bei der Auswahl und bei der Entwicklung von Führungskräften deutlich. Darüber hinaus sollte ein Arbeitgeber in der Lage sein, schlechte Teambeziehungen zu identifizieren und mit Maßnahmen entgegen zu steuern.




Befragung: Nur jeder zweite Beschäftigte sieht das eigene Unternehmen für die neue Arbeitswelt gerüstet

Nach Ansicht ihrer Beschäftigten verfügen noch immer zu wenige Unternehmen in Deutschland über eine erkennbare Strategie für die neue Arbeitswelt. Wie eine repräsentative Ipsos-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung ermittelte, sind mit 52 Prozent nur rund die Hälfte der Arbeitnehmer:innen der Auffassung, dass ihr Unternehmen eine klare Position zur Gestaltung der künftigen Arbeitsprozesse habe.




IAT: Herausforderungen für den Einsatz und die Nutzung digitaler Technologien für Alter(n) und Pflege

Der vorliegende Beitrag konzentriert sich auf Herausforderungen und Barrieren für die Nutzung digitaler Technologien im Alter und in der professionellen Pflege sowie Handlungsansätze, die daraus abgeleitet werden können, und bezieht sich damit auf eine Teilfragestellung der Expertise "Digitalisierung im Bereich Alter und Pflege", die die Forschungsschwerpunkte "Arbeit und Wandel" und "Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität" des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) erstellt haben.




Junge Männer bei Frauenberufen im Nachteil

Nicht immer sind es Frauen, die bei der Jobsuche das Nachsehen haben. Bei Einstellungsverfahren für typische Frauenberufe erleben Männer Nachteile. In Deutschland, den Niederlanden, Spanien und dem Vereinigten Königreich führen ihre Bewerbungen auf typische Frauenberufe seltener zum Vorstellungsgespräch. Umgekehrt gilt das nicht für Frauen, die sich auf typische Männerjobs bewerben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der WZB-Forscher:innen Jonas Radl und Ruta Yemane gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Oslo, der Universität Carlos III in Madrid und der Universität Amsterdam. Fünf europäische Länder und die Vereinigten Staaten wurden untersucht.




Gemeinsam gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung

Arbeitsminister Laumann und Wirtschaftsminister Pinkwart berichten gemeinsam mit der Generalzolldirektion über die landesweiten Aktionstage: Im Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung haben vom 25. bis 29. Oktober 2021 die diesjährigen "landesweiten Aktionstage" stattgefunden. Über 600 Einsatzkräfte waren an den Kontrollen beteiligt, die jetzt zum zweiten Mal in der Baubranche stattfanden. Die gemischten Kontrollteams überprüften landesweit insgesamt 132 Baustellen mit 692 Arbeitgebern sowie rund 1.900 Beschäftigten.




Die Minijoblösung?

In "Change", einem Magazin der Bertelsmann Stiftung ist ab Seite 28 zu lesen: "Minijobs sollten Menschen den Weg in den Arbeitsmarkt ebnen. Doch spätestens die Corona-Pandemie hat gezeigt: Die geringfügig Beschäftigten zählen in der Krise zu den größten Verlierer:innen. Damit stellt sich die Frage, ob Minijobs noch ein geeignetes Beschäftigungsmodell für die Zukunft sind."




Betrieblicher Arbeitsschutz gewinnt durch Pandemie an Bedeutung

Nach wie vor wenden Betriebe in Deutschland insbesondere personenbezogene Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus an. Einige Betriebe möchten verschiedene Maßnahmen auch nach der Pandemie beibehalten. Zugleich hat der betriebliche Arbeitsschutz insgesamt an Bedeutung gewonnen. Diese und weitere Ergebnisse enthält die Veröffentlichung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) "Lehren aus der Pandemie: Zukünftige Entwicklungen des Arbeitsschutzes aus Sicht der Betriebe".




Studie zu Depressionen bei Beschäftigten veröffentlicht

Bei etwa jeder bzw. jedem fünften Beschäftigen wurde schon einmal eine Depression diagnostiziert, hinzu kommen 19 Prozent der Befragten, die vermuten schon einmal eine Depression gehabt zu haben, das ergab die Auswertung des 5. Deutschland-Barometer Depression.




Gesundheitskonferenz: Personalsituation innovativ verbessern

Die Landesgesundheitskonferenz (LGK) hat sich in diesem Jahr dem Thema Personalgewinnung in der gesundheitlichen Versorgung gewidmet. Mit einem heute gefassten Beschluss verpflichten sich die Mitglieder der LGK, die Personalsituation in den gesundheitlichen Versorgungsstrukturen in Nordrhein-Westfalen unter anderem durch innovative Lösungswege zu stärken.




Aktuelle Auswertung des Arbeitsministeriums zeigt Weihnachtsgeldsituation in verschiedenen Branchen

Im November freuen sich wieder zahlreiche Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen über ihr Weihnachtsgeld. Denn viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben durch die Corona-Pandemie Einkommensrückgänge oder höhere Ausgaben durch gestiegene Lebenshaltungskosten erlebt. Eine Sonderzahlung hilft da im Geldbeutel vieler Familien - besonders, da das Weihnachtsgeld als Einmalzahlung in der Regel nicht durch Kurzarbeit oder andere Einkommenseinbußen während des Lockdowns gemindert wird.



Armutsbekämpfung und Sozialplanung


Verteilungsbericht 2021: Die Einkommenssituation und Abstiegsängste der Mittelschicht

Der Verteilungsbericht zeigt, dass die positive konjunkturelle Entwicklung im letzten Jahrzehnt auch zu einer deutlichen Verringerung der ökonomischen Zukunftssorgen der sog. Mittelschicht geführt hat. Deren ökonomische Stabilisierung und die damit verknüpfte Abnahme finanzieller und beruflicher Sorgen könnte aber durch die Covid-19-Krise gestoppt werden, weswegen es jetzt politischer Maßnahmen bedarf, die vor allem die stark von der Krise betroffenen Gruppen im Blick haben.




8,5 Millionen Menschen lebten in Deutschland 2020 in überbelegten Wohnungen

Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände waren im Jahr 2020 wegen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zeitweise nur stark eingeschränkt möglich. Besonders belastend konnte das für Menschen sein, die in Wohnungen lebten, die nach europäischer Definition als überbelegt gelten. In Deutschland waren davon im Jahr 2020 knapp 8,5 Millionen Personen betroffen.




22,6 Prozent mehr Haushalte bezogen im Jahr 2020 Wohngeld

Am Jahresende 2020 haben rund 618 200 Haushalte in Deutschland Wohngeld bezogen. Das waren 1,5 % aller privaten Hauptwohnsitzhaushalte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist die Zahl der Haushalte, die Wohngeld beziehen, damit gegenüber 2019 um 22,6 % oder rund 113 800 gestiegen.




Gutachten zum Reformvorschlag "Kindergrundsicherung"

Das ifo-Gutachten untersucht einen Reformvorschlag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Einführung einer Kindergrundsicherung. Ziel des Reformvorschlags ist es, Familien materiell besser zu stellen und die Bezugsmöglichkeiten von Leistungen zu vereinfachen.




"Schule macht stark": Mehr Chancengerechtigkeit für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler

Ziel der ersten bundesweiten Netzwerktagung der gemeinsamen Bund-Länder-Initiative "Schule macht stark" ist die Unterstützung von Schulen in sozial schwieriger Lage. Rund 400 an der Initiative Beteiligte aus der Schulpraxis, der Wissenschaft, der Politik sowie der Bildungsadministration tauschen sich über Ansätze zur gemeinsamen Entwicklung von Strategien und Konzepten für die Schulpraxis aus.




Evaluation "Menschen stärken Menschen": Patinnen und Paten verbessern Chancen auf Teilhabe

Seit dem Start des Bundesprogramms "Menschen stärken Menschen", das vom Bundesengagementministerium gefördert wird, konnten mehr als 155.000 Patenschaften gestiftet werden. Dieser Erfolg war auch Thema des diesjährigen BBE-Patenschaftskongresses.



Unsere Link-Tipps


Arbeitswelt-Portal

https://www.arbeitswelt-portal.de

Das Arbeitswelt-Portal bietet Orientierung zu den wichtigsten Veränderungen in der Arbeitswelt. Betreiber der Internetseite ist die Dach-Arbeitsgemeinschaft "Geschäftsstelle der Arbeitsweltberichterstattung für Deutschland" (GAD-ARGE). Gesellschafter der GAD-ARGE sind die Prognos AG, Universität Duisburg-Essen (und hier das IAQ) sowie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln.




Dashboard "Wirtschaft und Arbeit in Nordrhein-Westfalen"

https://url.nrw/wirtschaftundarbeit

In Nordrhein-Westfalen erwirtschafteten im Jahr 2019 etwa 9,65 Millionen Erwerbstätige eine Bruttowertschöpfung von 646,2 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stehen diese und weitere regionale Wirtschaftsindikatoren ab sofort im jetzt aktualisierten interaktiven Dashboard online zu Verfügung. Siehe auch IT.NRW-Pressemitteilung.




Netzwerkstelle UNTERNEHMEN VIELFALT

https://www.unternehmen-vielfalt.nrw

Im Zuge der Allianz für Vielfalt und Chancengerechtigkeit unterstützt das Land NRW Beratungsangebote rund um das Thema Diversity und LSBTIQ* in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in NRW. Hierfür wurde die Netzwerkstelle UNTERNEHMEN VIELFALT eingerichtet, die KMU aus Nordrhein-Westfalen Beratung und Unterstützung bei der Einführung von Diversity Management mit Fokus LSBTIQ* bietet. Die Netzwerkstelle will Impulse setzen, Handlungsempfehlungen geben und Unternehmen miteinander vernetzen. Alle angebotenen Leistungen sind für Unternehmen kostenlos.




Überblick und Vernetzung: Das bietet die Servicestelle Jugendberufsagenturen

https://www.sgb2.info

Drei Partner, eine Mission: Das ist die Konstellation, in der Jugendberufsagenturen wachsen. Die Servicestelle Jugendberufsagenturen im Bundesinstitut für Berufsbildung hilft ihnen. Sie bündelt Wissen, sammelt Praxisbeispiele und vernetzt die einzelnen Arbeitsbündnisse bundesweit - vor Ort und auf Online-Plattformen.




Digitalministerium und kommunale Spitzenverbände starten Informationsplattform für das digitale Bürgeramt

https://digital-direkt.nrw

Wo finden Bürgerinnen und Bürger Informationen über ihr digitales Bürgeramt? Welche digitalen Verwaltungsleistungen können sie schon heute nutzen? Wie und wo können Unternehmen digital Anträge stellen und Verwaltungsdienstleistungen in Anspruch nehmen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Interessierte ab sofort auf der Online-Informationsplattform, die das Digitalministerium und die kommunalen Spitzenverbände gemeinsam aufgebaut haben. Siehe auch Pressemitteilung der Landesregierung.




Kostenloser Posterkalender 2022 des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen

https://www.lia.nrw.de

Ein Tag im Homeoffice sieht anders aus als im Büro und es warten unterschiedliche Herausforderungen. Die Tipps auf dem Posterkalender 2022 unterstützen Sie dabei, Ihre Arbeit erfolgreich und gesund von daheim zu erledigen. Zusätzlich können Sie sich wichtige Termine notieren. Den Kalender können Sie ab sofort kostenlos unter Angabe Ihrer Adresse über das Kontaktformular bestellen (solange der Vorrat reicht).



Impressum

Herausgeber: Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH
Newsletter-Redaktion:
Josef Muth https://www.gib.nrw.de/ueber-uns/das-team/Muth
Paul Pantel paul.pantel@vodafonemail.de

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Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
mail@gib.nrw.de

Telefon: 02041 767 - 0
Telefax: 02041 767 - 299

UST-ID Nr: DE 124 240 090
HR: AG Gelsenkirchen: HRB 5185
Geschäftsführer: Karl-Heinz Hagedorn
Aufsichtsratsvorsitzender: Stefan Kulozik, MAGS NRW

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