G.I.B NRW

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G.I.B. Kurzbericht 1/2020

Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

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G.I.B.-Bericht 2/2019: Arbeitsmarktreport NRW (2. Halbjahr)

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G.I.B. Kurzbericht 2/2019

Fachkräftemangel in Gesundheitsberufen

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G.I.B. Arbeitsmarktreport NRW 2019

Themenbericht „Fachkräftesituation in Nordrhein-Westfalen mit dem Schwerpunkt Gesundheitsberufe“

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Bericht „Wege in die Berufsausbildung in Nordrhein-Westfalen 2018“

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G.I.B. Kurzbericht 1/2020

Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

Der Kurzbericht beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der zunehmenden Zahl arbeitsmarktpolitischer Förderinstrumente der beruflichen Weiterbildung und den Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen.

Die Förderung von Arbeitslosen oder von Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten verläuft sehr unterschiedlich. Sie ist abhängig von der Zielgruppe, der Maßnahme selbst, dem Ablauf und der Zielsetzung der Förderung. In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Teilnehmenden an Maßnahmen in den letzten Jahren angestiegen und das in fast jeder Maßnahmekategorie.

Die Analyse des Verbleibs nach Beendigung einer Maßnahme im Rechtskreis des SGB III zeigt im Verhältnis zum SGB II deutlich höhere Eingliederungs- beziehungsweise Folgeförderungsquoten. Dies ist überwiegend darauf zurückzuführen, dass Personen im Rechtskreis des SGB III über eine größere Arbeitsmarktnähe verfügen. Zudem fallen im SGB III die Aktivierungsquoten höher aus als im SGB II, es nehmen also in Relation zu den potenziell möglichen Teilnehmenden verhältnismäßig mehr Personen an Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung teil.

Bei Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung deuten die durchschnittliche Teilnahmedauer und die Verteilung der Austritte aus diesen Maßnahmen auf überwiegend kürzer dauernde Weiterbildungen ohne Abschluss hin. Diese Maßnahmen verbuchen geringere Eingliederungsquoten als Weiterbildungen mit Abschluss.

Teilnehmende an Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen werden überwiegend im Rechtskreis des SGB III betreut, wobei drei von vier Geförderten jünger als 25 Jahre sind. Diese Personen nehmen mehrheitlich an Maßnahmen im Eingangsverfahren, im Berufsbildungsbereich und in der Ausbildungsförderung teil.

Der Kurzbericht 1/2020 steht hier als Download zur Verfügung.