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G.I.B.-Newsletter Nr. 455

Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
G.I.B.-Newsletter Nr. 455
Neues aus der G.I.B.


G.I.B.-Info 1_22: Corona-Pandemie - Nachhaltige Auswirkungen auf die Arbeitswelt?

Seit der Finanzkrise 2008 hatte kaum ein Ereignis so starke Auswirkungen auf die Arbeitswelt wie aktuell die Ausbreitung des Covid-19-Coronavirus. Was davon ist auf den Zeitraum der Pandemie begrenzt und was sorgt für eine nachhaltige Veränderung der Arbeitswelt? Die Antworten stehen noch aus, aber erste Strukturveränderungen zeichnen sich ab. Mehr dazu im G.I.B.-Info 1_22.

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Informationsveranstaltungen zu den neuen Förderinstrumenten der Programmfamilie Potentialberatung: Neustart- und Transformationsberatung

Wir möchten Unternehmensberater*innen über die ab dem 01.07.2022 geltenden Neuerungen zur Programmfamilie Potentialberatung, Neustartberatung und Transformationsberatung informieren.

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Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss": Neue Beispiele guter Praxis aus den Kreisen Recklinghausen und Minden-Lübbecke

Wie der Übergang von der Schule in den Beruf in den Regionen des Landes NRW gestaltet wird, zeigt sich an Beispielen guter Praxis aus der Arbeit der Kommunalen Koordinierungsstellen. Zwei neue Beispiele sind nun veröffentlicht, die neue Impulse zur Umsetzung der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss. Übergang Schule-Beruf in NRW" bieten.

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Berufliche Ziele setzen und verfolgen - Aktivierung in der Beratung zur beruflichen (Neu-)Orientierung mit dem ZRM®

Die Fortbildung am 04.05.-06.05.2022 in Dortmund schult die Grundlagen der Methode "Zürcher Ressourcenmodell®" zur Stärkung der Motivation und Selbstmanagementkompetenz der Ratsuchenden. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.




Online-Schulung am 16. und 18.05.2022 sowie am 23.05. und 24.05.2022: Einführung in die virtuelle Zusammenarbeit mit Conceptboard

Die Online-Schulung soll einen Überblick über die Grundfunktionen von Conceptboard geben, praktische Hinweise zum Erstellen eigener Projekte liefern, den Teilnehmenden Übungsgelegenheiten ermöglichen und häufig gestellte Fragen zur Anwendung von Conceptboard beantworten. Weitere Informationen und Anmeldung:

F22060 (16.05./18.05.2022)

F22061 (23.05/24.05.2022)



Jugend und Beruf


Zahl der Ausbildungsabschlüsse sinkt stark, Besetzung von Ausbildungsplätzen weiter schwierig

Unter den Betrieben, die seit 2016 mindestens einen Ausbildungsplatz angeboten haben, ist der Anteil derer mit Ausbildungsabschlüssen im Jahr 2021 auf 38 Prozent gefallen. Im Jahr 2019, also vor der Pandemie, waren es demgegenüber mit 55 Prozent noch deutlich mehr. Aus Sicht der Betriebe, bei denen zwischen 2019 und 2021 weniger Ausbildungen abgeschlossen wurden, spielen hierbei vor allem ein kleinerer Ausbildungsjahrgang aber auch pandemiebedingte Einschränkungen eine wichtige Rolle. Auch erschweren weiterhin Probleme bei der Kontaktaufnahme und der Rückgang an Bewerbungen deutlich die Besetzung von Ausbildungsplätzen. Viele Betriebe reagieren hierauf mit einer Anpassung ihrer Rekrutierungsstrategie.

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IW-Kurzbericht: Steigendes Ausbildungsangebot in Berufen mit langjährigem Fachkräftemangel

In vielen Berufen gibt es seit Jahren starken Fachkräftemangel. Der Königsweg zur Fachkräftesicherung ist immer noch die duale Ausbildung. Doch in den letzten Jahren sanken sowohl das Angebot an als auch die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen. Ist der Fachkräftemangel also hausgemacht? Bei genauem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass in Berufen mit starkem Fachkräftemangel das Angebot sogar gestiegen ist und zudem noch ungenutzte Potenziale bestehen.




Zukunftsfähige Berufsbildung: BIBB veröffentlicht "9+1 Thesen" zur Weiterentwicklung der Berufsbildung

Die Zukunft Deutschlands ist durch gesellschaftliche Umwälzungen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit sowie Klimawandel und Energiewende geprägt. Berufliche Bildung muss dazu beitragen, die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu bewältigen. Eine Arbeitsgruppe des BIBB sowie mehrerer Universitäten und Institute hat dazu Handlungsempfehlungen für die Bildungspolitik formuliert, die auf neun Thesen beruhen. Jede dieser Thesen bezieht sich auf eine andere Bildungsphase - von der Berufsorientierung über die Berufsausbildung bis hin zur Gründung von Start Ups.




Flexibler Ausbildungsstart: Ein Beispiel aus Thüringen

Von einem flexiblen Ausbildungsstart können junge Menschen wie auch Betriebe profitieren, zeigt das Beispiel der Silbitz-Gießerei in Thüringen. Das Unternehmen hat auf diese Weise schon mehrere Azubis gefunden.




Ausbildung: Mit Mentoring-Tandems auf Erfolgskurs

"Um den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern, setzen wir auf qualifizierte interne Patenschaften im entsprechenden Alters-Range. Auszubildende aus dem zweiten oder dritten Lehrjahr, aber auch frisch ausgelernte Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner zur Verfügung", sagt Stephan Schlüter, kaufmännischer Leiter beim Ausbildungsbetrieb Remko im lippischen Lage.




Duales Studium in Deutschland: Große Länderunterschiede bei Studienangebot und Nachfrage

Das duale Studium in Deutschland boomt. Allerdings unterscheiden sich die Studienangebote, die akademische und betriebliche Ausbildung miteinander verbinden, je nach Ausgestaltung deutlich voneinander. Auch zwischen den Bundesländern besteht zum Teil eine große Variationsbreite bei Studienangebot, Nachfrage oder Vergütung. Die Zahl der Studierenden, die ein Studium mit einer Berufsausbildung oder längeren Praxisphasen in einem Unternehmen verbinden, ist zwischen 2004 und 2019 um das Vierfache angestiegen. Aktuell sind etwa 122.000 Personen in einem der rund 2.000 dualen Studiengänge an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Allerdings führt das duale Studium in Deutschland mit einem durchschnittlichen Studierendenanteil von 4,2 Prozent bundesweit und einem Erstsemesteranteil von aktuell 4,6 Prozent weiterhin eher eine Randexistenz.




Bildungsweg-Coaching: Gestärkt und selbstbewusst durch die Studienintegrierende Ausbildung

In der Studienintegrierenden Ausbildung sammeln junge Menschen Erfahrungen in Ausbildung und Studium und entscheiden dann, welchen Weg sie weitergehen möchten. Das Bildungsweg-Coaching des InnoVET-Projekts "tQM" unterstützt sie dabei, sich für die beste Option zu entscheiden. Lesen Sie, wie die Coaches vorgehen - und warum ihnen wichtig ist, dass Azubis ihre Stärken kennen.




Schulversuch Fachoberschule Polizei ist ein voller Erfolg

Der neue Schulversuch Fachoberschule Polizei (FOS Polizei) stößt bereits vor dem Start im August 2022 auf großes Interesse. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: "Mit dem Schulversuch erhalten endlich wieder auch Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerem Schulabschluss einen Zugang zum Polizeivollzugsdienst."



Wege in Arbeit


Minister Laumann: Würde und Gerechtigkeit statt mieser Wohn- und Arbeitsverhältnisse. Projekt zur Arbeitsmarktintegration von zugewanderten Menschen im Kreis Steinfurt wird mit rund 100.000 Euro gefördert

Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat am Montag, 28. März 2022, in Lengerich einen Bewilligungsbescheid über rund 100.000 Euro an die "Aktion Würde und Gerechtigkeit e.V." übergeben. Damit soll im Kreis Steinfurt die Arbeitsmarktintegration zugewanderter Menschen insbesondere aus Südost-, Mittel- und Osteuropa, die einen besonderen gesellschaftlichen und arbeitsmarktlichen Unterstützungsbedarf haben, über aufsuchende Sozialarbeit gefördert werden.




Aufsuchende Stabilisierungsberatung in Nordrhein-Westfalen: Angebot für ehemalige Arbeitslose und einstellende Unternehmen

Die aufsuchende Stabilisierungsberatung richtet sich an ehemalige Arbeitslose und Unternehmen, die Arbeitslose einstellen. Die EU-geförderte Beratung stärkt bei der Aufnahme neuer Beschäftigungsverhältnisse und unterstützt bei möglichen Problemen. Die Beratung ist kostenlos und wird in 37 nordrhein-westfälischen Kommunen angeboten.




Digitale Peer-Gruppen-Beratung in Arbeitsagenturen: Online-Chat für Arbeitsuchende fördert Informationsaustausch und gegenseitige Unterstützung

Ein Online-Chat für Arbeitsuchende fördert vor allem den Informationsaustausch und bietet Raum für wertschätzende Unterstützung. Das zeigen die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Universität Ulm zur Wirkung der Digitalen Peer-Gruppen-Beratung (DIGIPEG), die im Rahmen eines Modellprojekts erstmals erprobt wurde.

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BA: Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen. Beschäftigungsquote von über 6 % in Verwaltung, Kraftfahrzeug- und Bergbau

Einmal jährlich müssen beschäftigungspflichtige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Erfüllung ihrer Beschäftigungspflicht nachweisen. Auf Grundlage dieser Daten veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit (BA) die jährliche Beschäftigungsstatistik schwerbehinderter Menschen.




IAB-Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Regelung eines Sanktionsmoratoriums

In seiner Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Regelung eines Sanktionsmoratoriums knüpft das IAB an seine früheren Stellungnahmen an und betont, dass mit vorliegenden Forschungsbefunden ein Sanktionsmoratorium oder gar eine Abschaffung der Sanktionen nicht zu begründen sei, sondern vielmehr Elemente einer Reform der Sanktionen in der Grundsicherung für Arbeitsuchende.




Sanktionen im Jahr 2021 weiter auf niedrigem Niveau. Meldeversäumnisse häufigster Grund

Die Jobcenter mussten im vergangenen Jahr 193.729 Sanktionen gegen erwerbsfähige Leistungsberechtigte aussprechen, 22.618 mehr als im Jahr 2020. Die Zahl der Leistungsminderungen liegt aber weiterhin erheblich unter dem Niveau vor der Pandemie.




Programm zur Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt (WIR) gestartet

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am 25. April 2022 die Förderrichtlinie für das ESF-Plus-Programm "WIR - Netzwerke integrieren Geflüchtete in den regionalen Arbeitsmarkt" veröffentlicht. Damit können ab sofort bis zum 30. Mai 2022 Interessenbekundungen für das "WIR-Programm" über das Förderportal Z-EU-S (https://foerderportal-zeus.de) eingereicht werden.




Schnelle und praktische Hilfe beim Neuanfang: Ukrainische Geflüchtete bei DB-Jobberatung

Deutsche Bahn und die Bundesagentur haben in der ersten Aprilwoche in Köln, Berlin und Frankfurt Beratungszentren eröffnet. Arbeitsmarktexpert:innen der DB und der BA stehen werktags von 10 bis 13 Uhr vor Ort für persönliche Gespräche zu beruflichen Perspektiven in Deutschland zur Verfügung. Sie beantworten Fragen rund um die Themen Arbeiten, Aufenthalt und Bewerbungsprozess. Außerdem informiert die DB zu konkreten Jobs im Unternehmen und unterstützt bei Bewerbungen. Für Fragen zum deutschen Arbeitsmarkt hat auch die BA eine Telefon-Hotline in ukrainischer und russischer Sprache eingerichtet, die unter der Nummer +49 (0)911 178 7915 montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar ist.




Jobcenter Köln gründet "Kund*innenbeirat"

Das Jobcenter Köln möchte die Bedarfe der Leistungsberechtigten noch besser kennenlernen und ruft dafür einen "Kund*innenbeirat" ins Leben. Was bewegt die Leistungsberechtigten? Bekommen sie die Hilfe, die sie benötigen? Und wo sehen sie noch Verbesserungspotenzial?




Wie das Jobcenter Düren kurzfristig einen Online-Neuantrag eingeführt hat

Plötzlich Lockdown und zahlreiche neue Leistungsberechtigte: Im März 2020 stand das kommunale Jobcenter Kreis Düren vor großen Herausforderungen. Innerhalb weniger Wochen entwickelte Digitalisierungsmanager Bünyamin Atlig einen digitalen Erstantrag und später weitere Online-Services, die inzwischen nicht mehr wegzudenken sind.




Workshop-Reihe "Geschlechterspezifische Zielsteuerung" der Servicestelle SGB II gestartet

Seit Januar 2022 steuern die gemeinsamen Einrichtungen (gE) die Integrationsquote geschlechterspezifisch. Auch unter den zugelassenen kommunalen Trägern (zkT) gibt es einige, die bereits geschlechterspezifische Steuerungsansätze verfolgen. Hierdurch sollen Frauen noch gezielter bei ihrer nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt werden.



Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


Aktionswochen Fachkräftesicherung

Mit den jährlich stattfindenden Aktionswochen bieten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Plattform, auf der regionales Engagement zur Fachkräftesicherung und zur Gestaltung der Arbeitswelt sichtbar wird. Unternehmen, Netzwerke, Institutionen und weitere Arbeitsmarktakteure können sich mit ihren Veranstaltungen, Aktionen, Projekten und Angeboten an den Aktionswochen beteiligen.Die diesjährigen Aktionswochen "Menschen in Arbeit - Fachkräfte in den Regionen" des BMAS finden vom 19. bis zum 30. September 2022 statt.




Website der Initiative Wirtschaft & Arbeit 4.0 zeigt, wie nordrhein-westfälische Unternehmen den digitalen Wandel gemeinsam mit ihren Beschäftigten gestalten

Der Einsatz neuer digitaler Tools schreitet voran und hält immer weiter Einzug in den Arbeitsalltag der Beschäftigten. Doch wie kann der digitale Fortschritt so gestaltet werden, dass dieser auch den Menschen dient und die Arbeit flexibler wird? Das Praxisbeispiel der Firma Linde Material Handling gibt interessante Eindrücke, wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für neue Anforderungen qualifiziert werden können und welche Vorteile digital affine Beschäftige bei betrieblichen Veränderungsprozesse haben.

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Video: Digitale Transformation am Arbeitsplatz mitgestalten

Die Videoserie KURZ & GUT gibt praxisnahe Einblicke in aktuelle Projekte und Studien des Instituts für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Hans-Böckler-Stiftung. Im aktuellen Video geht es um das Thema "Digitale Transformation am Arbeitsplatz mitgestalten": "Wir zeigen die drei wichtigsten Punkte, auf die man achten sollte, damit die digitale Transformation am Arbeitsplatz erfolgreich gestaltet werden kann."




BAuA: Die digitale Transformation menschengerecht gestalten

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) stellt aktuelle Ergebnisse aus dem Schwerpunktprogramm "Sicherheit und Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt" vor. Siehe auch BAuA-Leitfaden für BAuA-Leitfaden für die Weiter­entwicklung der Präventions­kultur.




Gestaltungspfade und Gestaltungspraktiken der Digitalisierung in der Altenpflege in NRW

Betriebliche Gestaltungspfade und Gestaltungspraktiken der Digitalisierung stehen im Fokus des Projekts "Digitalisierung und Arbeitsgestaltung in der Altenpflege", das vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Die Erkenntnisse des Forschungsprojektes werden auf einer eigenen Website www.pflege-digital-nrw.de aufbereitet und in Form von Handlungsempfehlungen, Checklisten und Selbst-Tests für die praktische Nutzung zur Verfügung gestellt. Eine Publikation des IW Köln




Register für Gesundheitsberufe wird ausgeweitet

Das Land Nordrhein-Westfalen erweitert über sein Serviceportal den Pilotbetrieb zur Ausgabe elektronischer Heilberufsausweise (eHBA). Ab sofort können auch Beschäftigte aus den Berufsfeldern der Pflege, der Geburtshilfe und der Physiotherapie, die ihre Berufserlaubnis in Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern erhalten haben, den elektronischen Heilberufsausweis beim elektronischen Gesundheitsberuferegister (eGBR) beantragen.




Neue Studie - "Wege zur Gleichwertigkeit: anerkennungsbezogene Qualifizierungen in Heilberufen und dualen Berufen"

Das BIBB-Anerkennungsmonitoring betrachtet Angebot, Organisation und Herausforderungen im Hinblick auf anerkennungsbezogene Qualifizierungsmaßnahmen in Heilberufen und dualen Berufen und zieht Schlussfolgerungen für die Praxis.




70 000 Fachkräfte mit Blue Card arbeiteten Ende 2021 in Deutschland

Auch während der Corona-Pandemie ist die Zahl der ausländischen Fachkräfte mit Blue Card in Deutschland weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren Ende 2021 rund 70 000 Inhaberinnen und Inhaber einer Blue Card im Ausländerzentralregister erfasst, das waren 6 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Fachkräfte mit Blue Card erreichte damit einen neuen Höchststand.




Reduktion der Arbeitszeit in der Live-in-Pflege. Eine interdisziplinäre Untersuchung von Maßnahmen der Vermittlungsagenturen

In Deutschland hat sich neben stationärer und ambulanter Pflege eine weitere Form als dritte Säule des Altenpflegesystems etabliert: Migrantische Frauen meist aus Mittel- und Osteuropa pflegen ältere Menschen in Privathaushalten. Diese sogenannten Live-Ins arbeiten und leben in den Haushalten der Pflegebedürftigen. Ein Viertel der bezahlten Pflegearbeit in Deutschland erfolgt Schätzungen zufolge durch Live-Ins. Trotz der weiten Verbreitung dieses Modells wird in dieser Branche immer wieder gegen arbeitsrechtliche Regelungen verstoßen. Dazu eine aktuelle Publikation der Hans-Böckler-Stiftung: "Reduktion der Arbeitszeit in der in der Live-in--Pflege"




Reform der beruflichen Weiterbildung in Deutschland - Impulse aus dem Ausland

Weiterbildung während des gesamten Erwerbslebens wird für viele Beschäftigte immer wichtiger. Eine neue Studie zeigt auf, wie die arbeitsmarkt- und weiterbildungspolitischen Instrumente entwickelt werden sollten, um genau dies zu fördern. Handlungsempfehlungen orientieren sich an den Erfahrungen im europäischen Ausland.




Homeoffice nach der Corona-Pandemie: Welche Chancen haben erwerbstätige Eltern?

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Schutzmaßnahmen haben insbesondere Familien und berufstätige Eltern sehr belastet. Die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Carearbeit forderte neue Lösungsstrategien von Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen. Die Frage nach den Chancen und Potenzialen der neuen Arbeitsformen hat das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) im Zuge von vier studentischen Forschungsprojekten näher untersucht.




Technostress, Persönlichkeit und die Folgen von Technostress. Ein systematisches Literaturreview

Die Digitalisierung und der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) hat im Arbeits- und Privatleben neben einer höheren Produktivität auch zu neuen Formen von psychischem Stress geführt. Das Stresserleben, das mit dem Einsatz von ICT verbunden ist, wird in der Literatur auch als Technostress bezeichnet. Die Forschung zu diesem Thema zeigt, dass die Entstehung von Technostress von individuellen Faktoren abhängt.




Aus der For­schung: "Ar­bei­ten mit und an Interaktionen"

Die Aufsätze im Band 210 "Ar­bei­ten mit und an Interaktionen - Empirische Analysen aus der So­zi­al­for­schungs­stel­le" der Beiträge aus der For­schung ver­ste­hen sich als Beiträge zur wis­sen­schaft­li­chen Dis­kus­si­on um Interaktionsarbeit als auch zur Ent­wick­lung praktischer Ansätze einer menschengerechten Arbeitsgestaltung.



Armutsbekämpfung und Sozialplanung


Neue Daten: Familien mit niedrigem Einkommen leiden aktuell am stärksten unter Inflation

Familien mit niedrigem Einkommen tragen aktuell die höchste Inflationsbelastung, Singles mit hohem Einkommen die geringste - und die Differenz ist deutlich größer als in den Vormonaten. Eine Publikation der Hans-Böckler-Stiftung. Siehe auch "Ungleichheit, Umverteilung und Preise im regionalen Vergleich" des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI).




Einschätzungen zur geplanten Kindergrundsicherung aus Sicht der Forschung

Im Koalitionsvertrag haben sich die Ampelparteien auf die Einführung einer Kindergrundsicherung verständigt. Sie soll die bisherigen finanziellen Unterstützungen in der Familienförderung in einer Förderleistung bündeln - mit dem Ziel, Familien zu stärken und mehr Kinder aus der Armut zu holen. In der praktischen Umsetzung stellen sich allerdings zahlreiche Fragen. Die Redaktion des IAB-Forum hat daher die fachlich einschlägigen Expertinnen und Experten aus dem IAB um eine erste Bewertung des Reformvorhabens gebeten. Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.




Digitaler Kurz-Workshop: Wie kann Sozialpolitik auf Preissteigerungen reagieren?

Wie kann Sozialpolitik auf Preissteigerungen reagieren, welche gesetzliche Regelungen ermöglichen automatische Anpassungen, wo sind neue rechtliche Regelungen erforderlich? Oder ist man auf Ad-hoc-Maßnahmen wie Einmalzahlungen bzw. befristete Transfers angewiesen? In diesem digitalen Kurz-Workshop am Mittwoch, 27. April, soll das gesamte Spektrum der Handlungsmöglichkeiten des Sozialstaates erkundet werden.



Unsere Link-Tipps


Beratung für Geflüchtete

arbeitsagentur.de/ua/ua/ukraine

Für Fragen zum deutschen Arbeitsmarkt hat die BA eine Telefon-Hotline in ukrainischer und russischer Sprache eingerichtet, die unter der Nummer +49 (0)911 178 7915 montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar ist. Weitere Informationen unter der oben angegebenen Internetadresse. Weitere Informationen hier:  https://db.jobs/en-en/jobingermany-ukr




Kinder und Jugendliche: Daten aus BMBF-geförderter Studie helfen bei Integration

https://www.bmbf.de

Die BMBF-geförderte Studie ReGES hat von 2016 bis 2021 die Situation der Geflüchteten untersucht, die vor allem in den Jahren 2015 und 2016 zu uns gekommen sind. Was man daraus für die aktuelle Flüchtlingsbewegung aus der Ukraine und die Integration ins deutsche Bildungssystem lernen kann, darüber hat das BMBF mit Frau Dr. von Maurice und Frau Dr. Will gesprochen.




Bundesstiftung Mutter und Kind - ukrainisch

https://www.bmfsfj.de

Informationen für schwangere Frauen in einer Notlage



Impressum

Herausgeber: Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH
Redaktion: Josef Muth, Paul Pantel
E-Mail: redaktion@gib.nrw.de

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Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
mail@gib.nrw.de

Telefon: 02041 767 - 0
Telefax: 02041 767 - 299

UST-ID Nr: DE 124 240 090
HR: AG Gelsenkirchen: HRB 5185
Geschäftsführer: Torsten Withake
Aufsichtsratsvorsitzender: Stefan Kulozik, MAGS NRW

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