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G.I.B.-Newsletter 2023/07

Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
G.I.B.-Newsletter 2023/07
Neues aus der G.I.B.


G.I.B.-Info 1_23: Handlungsautonomie und Verwirklichungschancen. Grundlagen zum Teilhabekonzept und Implikationen für das SGB II

Im öffentlichen Diskurs hat der Begriff "(Soziale) Teilhabe" seit Jahren Konjunktur. Oft nicht genau definiert, fungiert er nicht selten als leere Worthülse. Ganz allgemein bedeutet soziale Teilhabe den gleichberechtigten Zugang zum gesellschaftlichen Leben. Zugleich steht Teilhabe für die Möglichkeit selbstbestimmter Lebensführung. An Relevanz zugenommen hat der Begriff in der Arbeitsmarktpolitik, so etwa in mehreren Sozialgesetzbüchern, darunter dem SGB II - ein Prozess, der allerdings noch längst nicht abgeschlossen ist. Mehr dazu im G.I.B.-Info 1_23.

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Monitoring Grundsicherung für Arbeitsuchende: Aktualisierung der Datenplattform SGB II - Daten zum 3. Quartal 2022

Wie hoch ist die Unterbeschäftigungsquote SGB II in Köln? Wie viele der Arbeitslosen im SGB II haben keinen Berufsabschluss? Ist das bei männlichen Leistungsbeziehenden anders als bei weiblichen? Oder in Nordrhein-Westfalen anders als im Bund? Auf der "Interaktiven Datenplattform Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)" finden Sie geschlechtsspezifische Daten zu den Rahmenbedingungen des lokalen Arbeitsmarktes sowie der Zusammensetzung der Arbeitsuchenden im SGB II für die Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen. Die Interaktive Datenplattform SGB II steht hier zur Verfügung.



Jugend und Beruf


Halbzeit auf dem Ausbildungsmarkt in NRW: Mehr Ausbildungsstellen als Bewerberinnen und Bewerber: gute Aussichten für Jugendliche

Der Ausbildungsmarkt in NRW wird immer deutlicher zum Bewerberinnen- und Bewerber-Markt. Die Zahl der angebotenen Ausbildungsstellen bleibt stabil, die Zahl der Jugendlichen, auf der Suche nach einer dualen Ausbildung, geht noch einmal zurück. Während bereits im vergangenen Jahr die Ausbildungsstellen wieder das Niveau der Zeit vor Corona erreicht hatten, zeigt sich bei den Bewerberinnen und Bewerbern, dass die Nachwirkungen der Pandemie und rückläufige Schülerzahlen den Ausbildungsmarkt spürbar verändern.




NRW: Zahl der Auszubildenden auch 2022 weiterhin rückläufig

Die Zahl der Auszubildenden ist in Nordrhein-Westfalen 2022 im Vergleich zu 2021 um 2,9 Prozent gesunken und war damit das dritte Jahr in Folge rückläufig, teilt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mit.




Weniger neue Ausbildungsverträge in der Pflege im Jahr 2022

Zum Jahresende 2022 befanden sich nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 146 500 Personen in der Ausbildung zum Beruf der Pflegefachfrau beziehungsweise des Pflegefachmanns. Davon hatten 52 300 Auszubildende im Jahr 2022 einen Vertrag zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann unterschrieben. Gegenüber dem Vorjahr waren das 7 % oder 4 000 weniger neu abgeschlossene Ausbildungsverträge (2021: 56 300 Neuverträge).




Videostream: Online-Veranstaltung für Eltern zur dualen Berufsausbildung

Am 28. Februar 2023 fand auf Einladung von NRW-Ministerin Dorothee Feller eine digitale Informationsveranstaltung für Eltern und Schülerinnen und Schüler zum Thema  "die duale Berufsausbildung als Chance für eine berufliche Karriere" statt. Ziel der Veranstaltung war es, die Eltern verstärkt in den Prozess der Beruflichen Orientierung einzubeziehen, ihre Fragen zu klären und sie in ihrer Lotsenfunktion zu bestärken. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in Nordrhein-Westfalen (KAoA)" umgesetzt und gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Industrie- und Handelskammer NRW, dem Westdeutschen Handwerkskammertag, dem Verband Freier Berufe im Lande NRW, der Landwirtschaftskammer NRW, der Landesvereinigung der Unternehmensverbände „unternehmer nrw“, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt.




Neue Themenseite des BDA: Eine exzellente Ausbildung sorgt für exzellente Nachwuchskräfte

Eine exzellente Ausbildung sorgt für exzellente Nachwuchskräfte. Die Sicherung des Fachkräftenachwuchses bleibt in den kommenden Jahren eine der zentralen Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft. Die besondere Qualität des dualen Ausbildungssystems in Deutschland basiert auf seiner Praxisnähe und Beschäftigungsorientierung. Auf einer neuen Themenseite stellt der BDA, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Good Practice Beispiele aus Unternehmen und Initiativen von Verbänden vor, die sich auf besondere Weise im Bereich der Ausbildung engagieren und gute Rahmenbedingungen schaffen.




ZDH zum Thema Berufsorientierung: Vorbilder inspirieren bei Nachwuchswerbung

Nachwuchswerbung und Mitarbeiterbindung werden auch im Handwerk wichtiger. Im Interview erläutert Dirk Palige, Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), warum eine breiter angelegte Berufsorientierung grundlegend ist, und welche Rolle Vorbilder im Handwerk spielen.




unternehmer nrw: Anhaltend hoher Stellenwert von Ausbildung in NRW-Betrieben, aber erneut weniger Bewerber

Gegenwärtig übersteigt nach Worten von Johannes Pötterings, Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw, der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e.V., die Zahl der gemeldeten betrieblichen Ausbildungsplätze (89.710) die Zahl der Bewerber (75.770) deutlich. Umso wichtiger sei es, die Anstren gungen bei der Berufsorientierung noch weiter zu erhöhen. Gerade hier hätten Schulen und Betriebe während der Corona-Pandemie kürzertreten müssen. Das habe dazu geführt, dass zuletzt vielen Jugendlichen die vielfältigen Möglichkeiten einer dualen Ausbildung nicht bewusst geworden seien. Schnupperpraktika in den Betrieben und Veranstaltungen zur Berufsbildung könnten bei der Berufsorientierung helfen und zugleich Unternehmen mit möglichen Kandidaten zusammenbringen.




BIBB-Video: Wie neue Berufe entstehen

Wie ein neuer dualer Ausbildungsberuf in Deutschland entsteht oder bestehende Ausbildungsberufe stetig an die neuen Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt angepasst werden, regelt ein seit über 50 Jahren bewährter Abstimmungsprozess zwischen allen am Verfahren Beteiligten. Wie dies im Detail geschieht, wurde bislang in Broschüren, Dokumenten und Diagrammen beschrieben. Zusätzlich legt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) jetzt ein innovatives Format vor: In kurzen Erklärfilmen, sogenannten Video-Tutorials, erläutert das BIBB anschaulich, wie der Abstimmungsprozess konkret funktioniert, welche Inhalte in welcher Form in die jeweiligen Ausbildungsordnungen gelangen und welche Rolle die am Verfahren beteiligten Akteure, wie insbesondere die Sozialpartner, Kammerorganisationen, Ressorts und das BIBB, im Einzelnen spielen.



Wege in Arbeit


BA: NRW-Arbeitsmarkt im März - Verhaltener Start in die Frühjahrsbelebung

In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Arbeitslosen im März geringfügig gesunken. Mit 704.580 Arbeitslosen waren 613 Personen oder 0,1 Prozent weniger als im Monat zuvor arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote blieb mit 7,2 Prozent auf dem Niveau des Vormonats. Damit fiel der im Frühjahr einsetzende Rückgang der Arbeitslosigkeit schwächer aus als in den vorhergehenden Jahren.




IAB-Regionalprognose 2023: Trotz erwarteter Beschäftigungszuwächse Anstieg der Arbeitslosigkeit

Trotz der erwarteten Beschäftigungszuwächse erwartet das IAB 2023 auch einen Anstieg der Arbeitslosigkeit, der in Ostdeutschland mit 4,2 Prozent etwas schwächer ausfällt als in Westdeutschland mit 4,5 Prozent. "Die Zunahme der Arbeitslosigkeit ist in beiden Landesteilen mehrheitlich auf die Registrierung von ukrainischen Geflüchteten in den Jobcentern zurückzuführen", berichtet IAB-Forscherin Anja Rossen.




Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts: Schriftliche Stellungnahmen von Verbänden und Einzelsachverständigen

Der Deutsche Bundestag hat schriftliche Stellungnahmen von Verbänden und Einzelsachverständigen zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts zusammengestellt.




Fehlende Wahlmöglichkeiten: Deutsches Institut für Menschenrechte kritisiert Mangel an Inklusion

Deutschland ist fast 15 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention aus der Sicht des Deutschen Instituts für Menschenrechte noch weit von einer inklusiven Gesellschaft entfernt. Auch nach ihrer Schulzeit könnten Jugendliche mit Behinderungen kaum einen anerkannten Beruf erlernen oder eine Hochschule besuchen, sondern hätten meist nur die Optionen Berufsbildungswerk oder Werkstatt für behinderte Menschen.




Diversity: Offene Stellen? So sprechen Sie Menschen mit Behinderung an

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) schreibt: "Bei der Besetzung offener Stellen lohnt es sich für Arbeitgeber*innen, behinderte und schwerbehinderte Menschen in den Blick zu nehmen. Durch die richtige Ansprache in Stellenausschreibungen können Sie Interesse wecken und Fachkräfte mit Behinderung erreichen. Acht Praxistipps für Betriebe helfen Ihnen außerdem, Stellenanzeigen inklusiv zu gestalten."




REHADAT-Podcast - neue Episode: Teilhabe statt Ausgleichsabgabe

In der dritten Episode von "Teilhabe & Inklusion" (Podcast von REHADAT, ein Projekt des IW Köln, gefördert vopm BMAS) geht es um die Beschäftigungspflicht von schwerbehinderten Menschen. In Deutschland sind Unternehmen mit mindestens 20 Arbeitsplätzen dazu verpflichtet, mindestens fünf Prozent davon mit schwerbehinderten oder anderen anrechnungsfähigen Menschen zu besetzen. Unternehmen, die diese Quote nicht erfüllen, müssen eine sogenannte Ausgleichsabgabe zahlen, die je nach Erfüllungsquote gestaffelt ist. Anja Brockhagen und Rufus Witt geben einen Überblick über die gesetzlichen Vorgaben und erläutern, wie Unternehmen ihre Verpflichtungen erfüllen können.

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"So sollte Zuwanderung im Idealfall laufen": Wie Teilqualifikationen zur Integration beitragen

Teilqualifizierung (TQ), eine Form beruflicher und berufsbegleitender Qualifizierung, ist auch ein gutes Instrument zur Integration von ukrainischen Geflüchteten in unseren Arbeitsmarkt, heißt es im IHK-Berufsbildungsmagazin "position".




Erasmus+: größeres Jahresbudget für Lernende und Bildungspersonal aus der Ukraine

Die EU-Kommission hat die Mittel für Erasmus+ im Rahmen einer Überarbeitung des Jahresarbeitsprogramms für 2023 auf 4,43 Mrd. Euro aufgestockt. Das ist der höchste jährliche Finanzrahmen des Programms jemals. Finanziert werden beispielsweise Sprach- und Integrationskurse sowie Sprachlerntools bis hin zu Praktika. Lernende und Lehrkräfte erhalten außerdem in allen Erasmus+-Bereichen allgemeine finanzielle Unterstützung.




Zwei Jobcenter-Geschäftsführer im Gespräch

Die Geschäftsführer der Jobcenter Potsdam und Dortmund erzählen, was die Jobcenter zuletzt am meisten verändert hat und warum eine offene Kommunikation unabdingbar ist. Marcus Weichert, Geschäftsführer des Dortmunder Jobcenters: "Viele unserer Leistungsberechtigten können sich nicht mehr aus eigener Kraft helfen, aber unsere Mitarbeitenden sind weder Sozialarbeiter noch Psychotherapeuten. Letztlich geht es darum, die Notlage der Kundin oder des Kunden sachlich zu erkennen, ohne die Situation emotional zu bewerten, und dann zu schauen: Welche Fähigkeiten bringt die Person mit? Welche Instrumente stehen uns zur Verfügung? Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch nach einem selbstbestimmten Leben strebt - bauch unsere Leistungsbeziehenden. Niemand dürfte es toll finden, über Jahrzehnte beim Jobcenter vorsprechen zu müssen."




Jobcenter: In 2022 erneuter Rückgang an Leistungsminderungen

Die Jobcenter mussten im vergangenen Jahr 148.488 Leistungsminderungen gegen erwerbsfähige Leistungsberechtigte aussprechen, 45.241 weniger als im Jahr 2021. Betroffen davon waren 99.571 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, 31.389 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Leistungsminderungen liegt erheblich unter dem Niveau vor der Pandemie. Im Jahr 2019 wurden noch 806.811 Minderungen ausgesprochen. Gründe sind neben den Folgen der Corona-Pandemie auch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2019 und das sogenannte "Sanktionsmoratorium".



Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


Kabinett beschließt neues Fachkräfte­einwanderungs­gesetz - Bundesregierung schafft neue Wege der Erwerbsmigration

Ausländische Fachkräfte sollen künftig leichter nach Deutschland kommen können. Dafür hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes beschlossen, der vom Bundesministerium des Innern und für Heimat sowie vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgelegt worden war.




Fach- und Arbeitskräftemangel … und es gibt ihn doch!

"Trotz Rekordbeschäftigung, schwächelnder Konjunktur und über 2,5 Millionen Arbeitslosen hat der Mangel an Fach- und Arbeitskräften ein bisher ungekanntes Ausmaß erreicht. Er dürfte sich in Zukunft angesichts der demografischen Entwicklung noch verschärfen. Höhere Löhne können das Problem allenfalls mit zeitlicher Verzögerung lindern, aber mitnichten kurzfristig lösen. Eine mehrgleisige Strategie ist unabdingbar", heißt es in einem IAB-Debattenbeitrag.




BA: Mit Weiterbildungen gegen die Fachkräftelücke

"Manchmal bedarf es nur einer Qualifizierung, um eine lange vakante Stelle endlich besetzen zu können. Weiterbildungen bieten Unternehmen mit kritischer Personalsituation die Chance, interne Kräfte so zu qualifizieren, dass sie neue Aufgaben übernehmen können", ist in der aktuellen Ausgabe von "Faktor A", dem Arbeitgebermagazin der Bundesagentur für Arbeit zu lesen.




IW-Kurzbericht: Fachkräftemangel - keine einfache Lösung durch höhere Löhne

"Im Jahr 2022 gab es mehr offene Stellen für qualifizierte Arbeitskräfte als qualifizierte Arbeitslose. Es sind also schon rein rechnerisch nicht genügend Köpfe da. Daran würden auch höhere Löhne wenig ändern. Es gibt keine einfache Lösung für den Fachkräftemangel. Vieles muss getan werden  - und zwar schnell", schreibt das IW Köln in einem aktuellen Kurzbericht.




FES: Anwerbung von Pflegekräften aus Drittstaaten - Hintergründe und Stimmen aus der Praxis

Die Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland wird zunehmend als ein Weg zur Bekämpfung des Personalnotstands in der Pflege relevant. Migrationswillige aus Drittstaaten müssen spezielle Anforderungen erfüllen, um in Deutschland als Pflegefachpersonen arbeiten zu können. Dieser Beitrag der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) skizziert Entwicklung und Stand der Anwerbungsbemühungen, benennt ethische Anforderungen und weist einige Herausforderungen
aus Sicht der Praxis aus.




Wasserstoff: Fachkräftequalifizierung für den Schlüsselrohstoff der Zukunft

Für den Umgang mit Wasserstoff, einem Schlüsselrohstoff der künftigen Energie­versorgung, sind derzeit keine neuen dualen Ausbildungsberufe notwendig. Viele bestehende technische Berufe verfügen bereits über breite Kompetenzprofile, die in der Wasserstoffwirtschaft dringend benötigt werden. Zusätzlich erforderlich sind jedoch Unterweisungen und Weiterbildungen für neue sicherheitsrelevante Qualifikationen im Umgang mit den neuen Wasserstofftechnologien. Dies ist das vorläufige Ergebnis des Projekts "H2PRO" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).




Fachkräfte in der Sozialen Arbeit: Studie stellt starke Belastung durch Pandemie und deren Folgen fest

Die Fachkräfte in der Sozialen Arbeit zeigen nach einer aktuellen Studie der Hochschule Fulda und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di hohe Belastungswerte durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Folgen.




Transformationskompass: Herausforderungen und Chancen für Unternehmen in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft steht vor einer umfangreichen Transformation, die sich in vier Dimensionen beschreiben lässt: Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und die Veränderung der internationalen Verflechtungen: Die Digitalisierung ist in einigen Unternehmen schon weit, in anderen noch kaum fortgeschritten. Der vom Institut der deutschen Wirtschaft mit dem Grünen Wirtschaftsdialog entwickelte Transformationskompass gibt dafür eine Orientierung.




Neue Broschüre: "Bleibt alles anders? Auswirkungen digitaler Tools auf die Arbeitswelt"

Die neue Broschüre "Bleibt alles anders?“ des ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft zeigt Beispiele aus Unternehmen, wie sich die Arbeitsaufgaben durch den Einsatz von digitalen Tools verändern, welche Fähigkeiten gefragt sind und wie Unternehmen bei der Implementierung vorgegangen sind.




Analyse zu suchthaftem Arbeiten: Jeder zehnte Erwerbstätige hat nie richtig Feierabend

Eine vom BIBB und der Technischen Universität Braunschweig durchgeführte und von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie zeigt, dass etwa zehn Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland exzessiv und zwanghaft arbeiten. Unterschiede in suchthaftem Arbeiten zeigen sich bei verschiedenen Beschäftigten, Betrieben und Berufen.




LIA-Leitfaden für Beschäftigte: Zufriedener arbeiten, wirksamer erholen, gesünder leben

Der Leitfaden "LIA.praxis 1: Zufriedener arbeiten, wirksamer erholen, gesünder leben" des Landesinstituts für Arbeitschutz und Arbeitsgestaltung (LIA NRW) gibt praktische Tipps für Beschäftigte - und für alle Interessierten -, wie sich Erholung im Arbeitsalltag einbauen und umsetzen lässt.




BAuA: Arbeitszeitberichterstattung im Fokus

Die Gestaltung der Arbeitszeit gehört zu den zentralen Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. in ihrer Publikation "baua: Aktuell 1/23" liefert die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Daten und Fakten zur Arbeitszeitrealität der Beschäftigten in Deutschland.




Mitbestimmung: Mehr Weiterbildung mit Betriebsrat

Um für die Digitalisierung gewappnet zu sein, müssen Beschäftigte sich weiterbilden. Das gilt insbesondere für Geringqualifizierte. Ausgerechnet diese Gruppe komme allerdings in Sachen Weiterbildung regelmäßig zu kurz, warnen Alexander Lammers von der TU Dortmund sowie Felix Lukowski und Kathrin Weis vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Sie weisen in einer Studie nach, dass Mitbestimmung hier Abhilfe schaffen kann: Vor allem wenn Firmen technologischen Nachholbedarf haben, sorgen Betriebsräte dafür, dass die Belegschaft sich weiterbilden kann. Der Effekt ist besonders stark ausgeprägt in Hinsicht auf Beschäftigte, deren Jobs aktuell nur wenig Qualifikation voraussetzen.




Mit Pandemiebeginn arbeiteten auch Ältere mehr im Homeoffice als davor

"Erwerbs- und Lebenslagen von Über-60-Jährigen: Mit Pandemiebeginn arbeiteten auch Ältere mehr im Homeoffice als davor" - sol autet der Titel eines aktuellen IAB-Kurzberichts.




WSI: Europäische Mindestlohnrichtlinie schafft neue Spielräume für eine Weiterentwicklung des deutschen Mindestlohngesetzes

"Mit der strukturellen Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde ist Deutschland einen großen Schritt in Richtung eines angemessenen Mindestlohnniveaus im Sinne der Europäischen Mindestlohnrichtlinie gegangen" - es bleibt aber Luft nach oben, wenn eine existenzsichernde Untergrenze erreicht und gehalten werden soll. Zu diesem Ergebnis kommen Arbeitsmarktexperten der Hans-Böckler-Stiftung in einer neuen Stellungnahme für die Mindestlohnkommission.



Armutsbekämpfung und Sozialplanung


Sechs Prozent mehr Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung Ende 2022

Knapp 1,2 Millionen Personen haben im Dezember 2022 Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) bezogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das knapp 67 000 beziehungsweise 6,0 % mehr als im Dezember 2021. Leistungsberechtigt sind Erwachsene, die dauerhaft voll erwerbsgemindert sind oder die Altersgrenze nach § 41 Absatz 2 (SGB XII) erreicht haben und ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen sicherstellen können.




Ernährungsarmut unter Pandemiebedingungen

Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbaucherschutz (WBAE) beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat am 21. März eine Stellungnahme zur Entwicklung von Ernährungsarmut infolge der Corona-Pandemie vorgestellt. Der Beirat verknüpft seine Analyse mit verschiedenen auch sozialpolitisch relevanten Empfehlungen, wie der Forderung nach höheren Leistungen in der Grundsicherung, um eine gesundheitsfördernde Ernährung überhaupt erst zu ermöglichen.




Überdurchschnittlich hohe Mietbelastungsquote für nach 2019 eingezogene Haushalte, Einpersonenhaushalte sowie Haushalte in Großstädten

Im Jahr 2022 haben die rund 19,9 Millionen Hauptmieterhaushalte in Deutschland durchschnittlich 27,8 % ihres Einkommens für die Miete ausgegeben. Eine überdurchschnittlich hohe Mietbelastungsquote gab es laut Statistischem Bundesamt für nach 2019 eingezogene Haushalte, Einpersonenhaushalte sowie Haushalte in Großstädten. Siehe auch IT NRW-Pressemeldung "NRW: Singlehaushalte gaben 2022 mehr als ein Drittel ihres Nettoeinkommens für Miete aus".



Themenübergreifend


IAB-Prognose 2023: Rekord-Arbeitskräftebedarf in schwierigen Zeiten

Der Ukraine-Krieg und die damit ausgelöste Energiekrise haben die wirtschaftliche Entwicklung gedämpft, zugleich liegt der Arbeitskräftebedarf in Deutschland auf Rekordniveau, heißt es in einem Kurzbericht des Insttituts für Arbeitsmarkt- und Beurfsforschung (IAB).




IAB-Arbeitsmarktbarometer: Positiver Beschäftigungsausblick verbessert sich weiter

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt mit 0,3 Punkten zum fünften Mal in Folge und liegt im März bei 103,4 Punkten. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verbleibt damit deutlich über der neutralen Marke von 100 und deutet auf eine positive Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts in den nächsten Monaten hin.




Das neue IAB-Berufepanel - eine umfassende Datenbasis für die Entwicklung der Berufswelt in Deutschland

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat vor kurzem sein Datenangebot um einen neuen und öffentlich zugänglichen Datensatz erweitert: das IAB-Berufepanel. Mit seinen differenzierten berufsspezifischen Informationen bietet es ganz neue Analysemöglichkeiten.




Kabinett beschließt Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der Aus- und Weiterbildung: Ausbildungsgarantie und Verbesserungen bei der Weiterbildungsförderung

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung (sogenanntes Weiterbildungsgesetz) beschlossen. Damit stärkt die Bundesregierung die inländischen Potenziale zur Fachkräftesicherung in Deutschland und schafft neue Möglichkeiten, damit die Beschäftigten von heute die Arbeit von morgen schaffen können.




Zwei Ausgaben REHADAT-kompakt: Digitale Barrierefreiheit und Barrierefreie Webseiten

Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass für alle Menschen digitale Inhalte uneingeschränkt zugänglich sind. In der Ausgabe "Digitale Barrierefreiheit" erklärt REHADAT, ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, was genau dazu gehört, welche Hilfsmittel helfen und welche Vorteile es für Unternehmen gibt, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Die Ausgabe "Barrierefreie Webseiten" konzentriert sich mit Hintergrundinformationen und Checkliste auf das wichtige Thema, wie Unternehmen ihre Webseiten für alle Menschen bedienbar machen können. 




DIW: Arbeitslosigkeit der Eltern von Grundschulkindern beeinträchtigt deren Bildungserfolg nachhaltig

Wenn Eltern arbeitslos werden, hat das in mehrerlei Hinsicht Konsequenzen - nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihr Umfeld. Dieser Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) geht auf Basis von Daten des Soziooekonomischen Panels (SOEP) der Frage nach, welchen Einfluss die Arbeitslosigkeit von Eltern in der Grundschulphase ihrer Kinder auf deren Bildungsergebnisse hat. Dafür werden Bildungsverläufe von Kindern, von denen ein Elternteil während der Grundschulphase arbeitslos wurde, mit Bildungsverläufen von Kindern, deren Eltern nicht arbeitslos waren, verglichen. Ein zentrales Ergebnis ist, dass Kinder deutlich seltener (Fach-)Abitur machen und ein Studium abschließen, wenn während ihrer Grundschulzeit ein Elternteil arbeitslos war. Aufgrund ihrer Methode liefert die Studie starke Indizien dafür, dass die gemessenen Effekte kausal zu interpretieren sind, die Arbeitslosigkeit der Eltern also tatsächlich die Ursache ist. Damit zeigt sich einmal mehr, dass Bildungsverläufe in Deutschland sehr von der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation der Eltern abhängen.




IAB: Berufswechsel zu Beginn der Covid-19-Pandemie - Nur geringe Auswirkungen auf Erwerbsverläufe

Beschäftigte, die zu Beginn der Covid-19-Pandemie ihren Beruf gewechselt haben, taten dies laut einem Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einem krisenhaften Arbeitsmarktumfeld. Verglichen mit Berufswechseln im Vorjahr 2019 gingen den Ergebnissen zufolge solche Berufswechsel im Frühjahr 2020 zunächst häufiger mit einer erhöhten Arbeitslosigkeit und Lohneinbußen einher. Diese Nachteile konnten jedoch meist bis zum Jahresende 2020 ausgeglichen werden.




IAB-Stellenerhebung: Sonderfragen Ukraine

Im Rahmen der IAB-Stellenerhebung wurden den Betrieben im dritten und vierten Quartal 2022 Sonderfragen zur Betroffenheit vom Ukraine-Krieg sowie zu ihren aktuellen Erfahrungen mit Geflüchteten aus der Ukraine gestellt.




Neu: IAB-Politikbrief

Der IAB-Politikbrief informiert in komprimierter Form über aktuelle Themen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Es erscheinen circa drei bis vier Ausgaben jährlich. Themen der ersten Ausgabe sind unter anderem: "Bürgergeld und Wohngeld", "Wandel der Erwerbsformen – das Normalarbeitsverhältnis behält seine Bedeutung" und "Arbeitsanreize für Geringverdiener".



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