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G.I.B.-Newsletter 2023/09

Gesellschaft für innovative
Beschäftigungsförderung mbH
Im Blankenfeld 4
D-46238 Bottrop
G.I.B.-Newsletter 2023/09
Neues aus der G.I.B.


G.I.B. sucht Mitarbeiter*in (m, w, d) für das Projekt "INQA-Coaching". Stellenausschreibung für die Abteilung Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung

Zum 01.06.2023 sucht die G.I.B. ein*e Mitarbeiter*in (m/w/d) für die Abteilung Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung für das Projekt "INQA-Coaching". Es handelt sich um eine Vollzeitstelle, die zunächst auf den Zeitraum bis zum 31.12.2024 befristet ist. Die Stelle kann auch in Teilzeit besetzt werden. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung sind uns willkommen. Die Vergütung erfolgt nach TV-L, die Eingruppierung ist abhängig von der Qualifikation und den beruflichen Vorkenntnissen. [mehr lesen]




G.I.B. sucht studentische Hilfskraft (m, w, d): Stellenausschreibung für die Stabsstelle Digitalisierung & IT

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht die G.I.B. eine studentische Hilfskraft (m/w/d) für die Stabsstelle Digitalisierung & IT. Es handelt sich um eine Stelle im Umfang von 15 bis 20 Wochenstunden. Die Vergütung erfolgt entsprechend den Richtlinien der Tarifgemeinschaft deutscher Länder über die Arbeitsbedingungen der wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte. [mehr lesen]




Online-Veranstaltung am 16.05.2023: "Sozialplanung trifft... Bildungsmanagement"

Der Zugang zu Bildung ist ein Lösungsansatz, um soziale Ungleichheit zu reduzieren. Was können Sozialplanung und Bildungsmanagement auf kommunaler Ebene dazu beitragen? Die Veranstaltung zeigt mit Beiträgen des ILS, der Transferagentur und kommunalen Beispielen die Schnittstellen auf. Weitere Informationen und Anmeldungen hier.




G.I.B.-Info 1_23: Digitalisierung von Lehr- und Lernformaten in der beruflichen Bildung und Weiterbildung

Die Digitalisierung von Lehr- und Lernformaten in der beruflichen Bildung und Weiterbildung hat in den letzten Jahren nicht zuletzt durch die Auswirkungen der Coronapandemie einen enormen Schub erfahren. Der Arbeitskreis "Berufliche Bildung" der Gesellschaft für Evaluation e. V. (DeGEval) beschäftigt sich mit der Evaluation dieser Formate. Die G.I.B. sprach hierüber mit zwei Mitgliedern des Arbeitskreises, Prof. Wolfgang Meyer und Anne-Kathrin Küttel, beide hauptberuflich tätig an der Universität des Saarlandes. Mehr dazu im G.I.B.-Info 1_23.

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Jugend und Beruf


NRW-Ausbildungsmarkt im April: Rund 60.000 Ausbildungsplätze sind noch frei

Landesweit waren im April noch 59.590 bei den Agenturen für Arbeit gemeldete Ausbildungsplätze unbesetzt. Das waren mehr als im vergangenen Jahr. Dem standen 49.337 junge Menschen gegenüber, die noch keine Ausbildungsstelle gefunden haben - weniger als vor einem Jahr. Einen Plan B hatten schon 9.176 Bewerberinnen und Bewerber, falls es mit der Lehrstelle nicht klappen sollte. Landesweit lässt sich von einer Trendumkehr vom Stellen- zum Bewerbermarkt sprechen. Allerdings gibt es regional noch deutliche Unterschiede.




Ausbildungsprogramm NRW - Praxisbeispiel Kreis Herford

Das Ausbildungsprogramm NRW setzt im Kreis Herford die Evangelische Jugendhilfe Schweicheln um. Der Träger unterstützte eine junge alleinerziehende Mutter, nach der Babypause eine Teilzeitausbildung zur Kauffrau für Büromanagement zu beginnen. Für die Auszubildende und den Ausbildungsbetrieb DewertOkin erwiesen sich die Hilfestellung und die Vermittlung durch das Programm als "echter Türöffner". Mehr dazu auf www.mags.nrw




"Allianz für Aus- und Weiterbildung" startet wieder "Sommer der Berufsausbildung"

Mit dem "Sommer der Berufsausbildung" werben Ministerien, Behörden, Wirtschaft und Gewerkschaften für die berufliche Ausbildung in Deutschland. Die Entscheidung für einen Beruf braucht umfassende Informationen und Vorbilder. Deshalb richten sich die Veranstaltungen des Sommers an Jugendliche, Eltern und Betriebe. Von Anfang Mai bis Ende September 2023 präsentieren und erklären die Allianzpartner gemeinsam auf Social-Media-Plattformen und zahlreichen Veranstaltungen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene die Vorteile einer beruflichen Erstqualifizierung.




Monitor Ausbildungschancen 2023: Schulische Berufsausbildung gewinnt an Bedeutung

"Monitor Ausbildungschancen 2023" der Bertelsmann-Stiftung ist erschienen. Da heißt es: "Gegen den Trend der insgesamt rückläufigen Ausbildungszahlen in Deutschland beginnen in vielen Bundesländern mehr junge Menschen eine schulische Berufsausbildung. Dabei zeigen  sich - ähnlich wie bei den dualen Ausbildungsverhältnissen - teils deutliche Unterschiede zwischen den Ländern. Die gemeinsame Herausforderung besteht darin, insgesamt mehr junge Menschen in Ausbildung zu bringen."




MINT Nachwuchsbarometer 2023

Wachsende Leistungsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen, zugewanderte Kinder, die den Anschluss verloren haben, fehlende Lehrkräfte: Das MINT Nachwuchsbarometer 2023 von acatech und der Joachim Herz Stiftung zeigt, der Handlungsbedarf in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ist riesig - nicht erst seit der Coronapandemie.  Durch das Monitoring zentraler Indikatoren liefert der Bericht empirisch fundierte Erkenntnisse zu aktuellen Entwicklungen und Handlungsfeldern in der MINT-Bildung sowie Hinweise auf Faktoren und Motive, die die Studien- und Berufswahl junger Erwachsener beeinflussen.




KOFA Kompakt: Potenziale und Grenzen digitaler Berufsorientierung

Die Corona-Pandemie hat auch den Ausbildungsmarkt getroffen und Unternehmen im Bereich der Berufsorientierung vor neue Herausforderungen gestellt. Viele Unternehmen konnten Berufsorientierungsmaßnahmen nicht wie gewohnt in Präsenz anbieten. Dieser KOFA Kompakt des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) untersucht, welche Berufsorientierungsmaßnahmen Unternehmen klassisch und /oder digital angeboten haben und ob digitale Angebote eine langfristige Ergänzung der Präsenzangebote sind.




Berufe entdecken abseits von Klischees - BA beteiligt sich am Girls‘Day & Boys’Day

Sie halten sich hartnäckig: Ausbildungsberufe, in denen kaum Mädchen anfangen. Wie können einerseits Mädchen für technische Berufe motiviert werden, die zudem dabei helfen, die Energiewende umzusetzen? Am Girls’Day und Boys’Day Rollenklischees überwinden, sagt die BA.




Beratungsleitfaden für eine klischeefreie Berufsorientierung

Der Leitfaden des Forschungsinstituts Betriebliche Bildung (f-bb) richtet sich an alle, die Jugendliche, Lehrkräfte, Eltern und Bertriebe im Kontext der Berufsorientierung informieren und beraten. Dabei wird ganzheitlich insbesondere auf die Möglichkeiten und Anforderungen einer klischeefreien und entdeckenden Berufsorientierung eingegangen. Der Leitfaden bietet Fakten, Erfahrungen, Tipps und Tricks sowie eine Linkliste zu weiterführenden Materialien und Beratungsangeboten.




NRW: Männeranteile bei den Friseur- und Verkäufer-Azubis gestiegen

Im Berufsbildungsjahr 2022 war in NRW der Männeranteil im Ausbildungsberuf Friseur/-in um 22,3 Prozentpunkte höher als zehn Jahre zuvor.




Video "Krise der dualen Ausbildung?" verfügbar

Die Videoaufzeichnung des vom IAB gemeinsam mit dem OECD Berlin Centre veranstalteten Online-Seminars "Krise der dualen Ausbildung?" ist jetzt verfügbar. Bei der Veranstaltung am 27. April 2023 wurde auf Basis der Analysen der OECD und des IAB diskutiert, wie junge Leute für die Angebote der dualen Berufsausbildung gewonnen werden können.




Das BIBB auf der Tagung Jugend-Bildung-Arbeit (JuBilA). Eine Dokumentation

Die Veranstaltung, die im April 2023 in Halle stattfand, setzte sich mit ungleich verteilten Bildungs- und Erwerbschancen mit Bezug zu Raum- und Herkunftsfragen auseinander.



Wege in Arbeit


IAB: Wie Männer und Frauen sich bei der Jobsuche unterscheiden

In einer aktuellen Publikation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) heißt es: "Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer. Dies wird in der Wissenschaft intensiv analysiert und in der Politik oft debattiert. Dabei findet das geschlechtsspezifische Bewerbungsverhalten bisher kaum Beachtung. Die Analyse detaillierter Betriebsdaten zeigt aber, dass sich Männer und Frauen selbst innerhalb eng definierter Berufe auf Stellen mit unterschiedlichen Eigenschaften bewerben und dass dies einen erheblichen Teil der Verdienstlücke erklärt."




ESF Plus-Programm "Integration durch Bildung" (IntBi)

Mit dem neuen ESF Plus-Programm "Integration durch Bildung" (IntBi) stärkt das BMBF die Bildungschancen von Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland, gerade auch mit Blick auf spezielle Zielgruppen wie Mädchen und Frauen. Grundlage hierfür ist eine transferorientierte Forschung mit und für die Bildungspraxis, die dazu beiträgt, Zugangsbarrieren nachhaltig abzubauen und Empowerment zu ermöglichen.




SGB-II-Quoten-Vergleich 2007 bis 2022: Bund, NRW, Ruhrgebiet

Das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. (BIAJ) schreibt: "Im Ruhrgebiet ("Metropole Ruhr") waren 2022 durchschnittlich 15,2 Prozent (609.228) der Menschen im Alter von 0 Jahren bis zur gesetzlichen Regelaltersgrenze (4,012 Millionen) auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II (Hartz IV) angewiesen (SGB-II-Leistungsberechtigte). In den 15 Kreisen des Ruhrgebiets (11 kreisfreie Städte und 4 Landkreise) reichten die SGB-II-Quoten (0 Jahre bis zur gesetzlichen Regelaltersgrenze) von 8,8 Prozent im Landkreis Wesel bis 24,1 Prozent in der Stadt Gelsenkirchen."




REHADAT-Wissen auf einen Blick: Neue Web-Anwendung als Beta-Version online

Ob Hörbehinderung, Depressionen oder Diabetes: REHADAT-Wissen informiert über chronische Erkrankungen und Behinderungen und gibt Tipps zur inklusiven Gestaltung von Arbeit. Erkenntnisse aus themenspezifischen Umfragen und Interviews zeigen Lebens- und Arbeitssituationen von Betroffenen und bieten Lösungsansätze für die Praxis. Jetzt ist die Beta-Version der neuen Web-Anwendung REHADAT-Wissen online. Sie präsentiert alle bisher erschienen 11 Ausgaben von REHADAT-Wissen und bietet viele praktische Funktionen.

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15 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention

Vor 15 Jahren ist das von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossene Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten (UN-Behindertenrechtskonvention, UN-BRK). Die Konvention entstand aus der Erfahrung, dass Menschen mit Behinderungen weltweit nicht ausreichend vor Diskriminierung und Ausgrenzung geschützt wurden. Mit der Umsetzung der UN-BRK wurde ein Paradigmenwechsel eingeläutet. Menschen mit Behinderungen sind nunmehr Trägerinnen und Träger von Menschenrechten, die für Staaten verpflichtend gelten. Die Konvention deckt grundsätzlich alle Lebensbereiche ab – vom Recht auf Gesundheit, Bildung und Beschäftigung, Barrierefreiheit bis hin zum Recht auf Nicht-Diskriminierung, Chancengleichheit, selbstbestimmte kulturelle und politische Teilhabe.

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Potenziale heben: Junge Menschen ohne Anschluss

Wie können Unternehmen Jugendliche erreichen, die nicht mehr zur Schule gehen und weder Arbeit, Ausbildung noch Studium nachgehen? Auf der Internetseite des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) können Unternehmen erfahren, wieso sich das für sie lohnt.




Arbeit und Migration. Ein Forschungsüberblick mit Fokus auf Prekarisierung

Die vorliegende Übersicht des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) kartiert die rasant wachsende Forschungslandschaft zum Arbeit-Migration-Nexus entlang angelsächsischer, deutschsprachiger und spanischer Diskursfelder. Die Diagnose einer umfassenden Prekarisierung grenzt hierbei den Zugriff auf das Phänomen "migrantische Arbeit" analytisch ein. Die Arbeit von Migrant:innen bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Vulnerabilität und Systemrelevanz. Beides rücken aktuelle Studien in den Fokus, beides müsste aber mit Blick auf die zukünftige Forschung noch stärker herausgearbeitet werden Um den Konnex zwischen migrantischer Arbeit und Prekarisierung deutlicher herauszustellen, könnten holistische Zugänge, die Gesellschaftsanalyse, Segmentationstheorien und qualitative Feinanalysen kombinieren, hilfreich sein.



Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung


Frauen üben seltener als Männer Tätigkeiten mit hohem Anforderungsniveau aus

Frauen erreichen in Deutschland im Durchschnitt inzwischen höhere Bildungsabschlüsse als Männer. Dennoch hält sich die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern hartnäckig. Dies liegt unter anderem daran, dass Frauen häufiger Tätigkeiten mit niedrigerem Anforderungsniveau ausüben als Männer. Ein Grund ist, dass sich die Geschlechter sehr unterschiedlich auf bestimmte Berufe verteilen. Zudem haben Frauen im Schnitt eine geringere Aufstiegswahrscheinlichkeit als Männer. Mehr dazu im IAB-Forum des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.




Förderung der beruflichen Weiterbildung: Beschäftigtenqualifizierung und Parallelförderungen

Die neuen Tabellen "Förderung der beruflichen Weiterbildung - Beschäftigtenqualifizierung und Parallelförderungen mit dem Arbeitsentgeltzuschuss" zeigen die Bestandszahlen der Förderungen der beruflichen Weiterbildung (FbW) und des Arbeitsentgeltzuschusses nach dem Fallkonzept. Weiterhin geben die Ergebnisse einer Kohortenanalyse an, wie viele Personen gleichzeitig an beiden Instrumenten teilnehmen. Differenziert wird nach dem Rechtskreis der Kostenträgerschaft der Teilnehmenden sowie nach FbW in Beschäftigtenqualifzierung insgesamt, mit Abschluss und sonstige. Die Zeitreihen sind tabellarisch und grafisch aufbereitet. Eine Aktualisierung erfolgt jährlich. Zu den Tabellen (Quelle: BA)




WSI: Betriebliche Weiterbildung als Handlungsfeld der Betriebsräte in Zeiten der Transformation

Der Qualifizierung von Beschäftigten kommt angesichts eines tiefgreifenden industriellen Strukturwandels, in dem viele Arbeitsplätze mit "alten" Qualifikationen wegfallen, während in anderen Bereichen neue Stellen mit neuen Anforderungen entstehen, erhebliche Bedeutung zu. In einer aktuellen Studie will das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) herausfinden: 1. Inwieweit nutzen die Betriebsräte ihren Handlungsspielraum nach dem Betriebsverfassungsgesetz, um das betriebliche Weiterbildungsangebot in den Betrieben mitzugestalten? 2. Inwieweit haben sich die Betriebsräte in der Corona-Krise für die Qualifizierung von Kurzarbeitenden eingesetzt? 3. Wie bewerten die Betriebsräte die Weiterbildungssituation in den Betrieben?




Coach2Change - Beschäftigte für die Transformation stärken

"Coach2Change", ein Förderprogramm für Beschäftigte in KMU im Rheinischen Revier und Nördlichen Ruhrgebiet, bietet ein individuelles, arbeitsplatzbezogenes Transformationscoaching für Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Es wird aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union (Just Transition Fund) finanziert.




New Work(Load)? Gestaltungsansätze für selbstorganisierte Formen der Arbeitsorganisation

Ziel dieses Policy Briefs des Wirtschafts- und  Sozialwissenschaftlichen Instituts ist, die veränderten Arbeitskulturen der digitalen Arbeitswelt und die dadurch entstehenden Arbeitsbelastungen aufzuzeigen. Kapitel 2 gibt dazu einen einführenden Überblick. Im Anschluss daran wird auch das Spannungsverhältnis zwischen Selbstorganisation, Eigenverantwortung, Leistung und den entstehenden sozialen und gesundheitlichen Risiken thematisiert (Kapitel 3). Darauf aufbauend werden passende Gestaltungsansätze Guter Arbeit (Kapitel 4) sowie ein partizipationsorientiertes Betriebliches Gesundheitsmanagement (Kapitel 6) skizziert. Zusammenfassend werden in einem Fazit Gestaltungsnotwendigkeiten aufgezeigt.




Shared Leadership: Führung mit geteilter Stelle

Im Podcast von "Faktor A", dem Arbeitgebermagazin der Bundesagentur für Arbeit berichten Anja Alpert und Katja Wagner aus ihrem Arbeitsalltag bei Unilever und informieren darüber, wo die Chancen und Herausforderungen bei geteilten Führungspositionen liegen.




DAK-Gesundheitsreport 2023: Gesundheitsrisiko Personalmangel

Welche Auswirkungen hat der Personalmangel auf die Gesundheit der Beschäftigten? Die DAK-Gesundheit widmet sich dieser Frage umfassend im vorliegenden Report. Die Auswertungen zeigen, dass ständiger Personalmangel für fast die Hälfte der Beschäftigten Routine ist - mit gravierenden Gesundheitsrisiken. Die Arbeitswelt steht enorm unter Druck und die Zusammenhänge zwischen Personal mangel und Krankenstand sind größer als bisher vermutet.




Befragung: Zeitarbeit in der Pflegebranche

Der Einsatz von Zeitarbeitnehmern in der Kranken- und Altenpflege steht in der Kritik. Die Vorwürfe lauten, die Zeitarbeit würde aggressiv Arbeitnehmer von Betrieben der Gesundheitswirtschaft abwerben, ihnen höhere Gehälter zahlen und die Möglichkeit geben, attraktive Schichten zu übernehmen, während die Stammbelegschaften in stärkerem Maße unattraktive Dienste machen müssen. Aus der Kritik wird die Forderung abgeleitet, den Einsatz von Zeitarbeit zu untersagen oder zumindest einzuschränken. Dazu ein Gutachten des IW Köln im Auftrag von Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. und Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.




IZA-Vorschlag: Kopplung von Erwerbszuwanderung und Tarifbindung

Das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) schreibt in einem aktuellen "Policy Brief": "Durch die Verknüpfung einer vereinfachten Einwanderung an die Tarifbindung können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer direkt von der Wachstumsdividende durch vermehrte Zuwanderung von Arbeits- und Fachkräften profitieren. Mindeststandards bei Lohn und Arbeitsbedingungen beugen auch der Gefahr einer Arbeitsmarktsegregation vor, also der Ausübung bestimmter Tätigkeiten nur bzw. überwiegend durch Einwanderinnen und Einwanderer bei niedrigen Löhnen und prekären Arbeitsbedingungen."



Armutsbekämpfung und Sozialplanung


Nordrhein-Westfalen fördert die Errichtung einer Landesfachstelle für Alleinerziehende

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen baut die Unterstützungsangebote für Familien mit einem Elternteil weiter aus: Mit Start zum 1. Mai 2023 fördert das MKJFGFI die Errichtung einer Landesfachstelle für Alleinerziehende in Trägerschaft des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter NRW e.V. (VAMV NRW e.V.) mit insgesamt 210.000 Euro. "Zu oft werden Alleinerziehende mit ihren speziellen Themen und Herausforderungen nicht ausreichend in den Angeboten berücksichtigt. Noch immer tragen sie das höchste Armutsrisiko. Auch im Sinne einer Gesamtstrategie gegen Kinder- und Familienarmut ist es wichtig, diese Gruppe besonders zu unterstützen", sagt Familienministerin Josefine Paul.




DIW: Reform der Erwerbsminderungsrente senkt Armutsrisiko, kommt aber spät

Das DIW Berlin schreibt: Das Armutsrisiko von Erwerbsgeminderten ist mit 26 Prozent deutlich höher als in Gesamtbevölkerung; bei unter 65-Jährigen liegt es sogar bei 34 Prozent. Das neue Rentenberechnung erhöht ab Juli 2024 erstmals Bestandsrenten Erwerbsgeminderter um 7,5 beziehungsweise 4,5 Prozent. Das Armutsrisiko Erwerbsgeminderter wird demnach zwar um bis zu acht Prozent reduziert, bleibtaber auf hohem Niveau; die Reform kommt zudem für viele zu spät. Neben Verbesserungen der Absicherung sollte stärkerer Fokus auf Prävention und Rückkehr in den Arbeitsmarkt liegen.




Kontrovers: Kindergrundsicherung

Zum Thema "Kindergrundsicherung" liefert die Internetplattform "Sozialpolitik aktuell" des IAQ der Universität Duisburg-Essen eine Zusammenstellung von Daten, Analysen und Berichten.



Themenübergreifend


NRW-Arbeitsmarkt im April: Schwache Dynamik am Arbeitsmarkt hält an

Wie in den Vormonaten war der NRW-Arbeitsmarkt auch im April durch eine schwache Dynamik geprägt. Arbeitslos gemeldet waren 707.666 Menschen, das entsprach im Vergleich einem leichten Anstieg von 0,4 Prozent oder 3.086 Arbeitslosen. Obwohl die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiter um 0,1 Prozent auf 7.295 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zugenommen hat, fiel es arbeitslosen Menschen schwerer, eine neue Stelle zu finden. Unternehmen stellen aktuell neue Mitarbeitende nicht in dem für die Jahreszeit zu erwartendem Umfang ein. Ein Grund ist die schwächere Konjunktur. Hinzu kommt, dass Einstellungen durch das Ungleichgewicht von Qualifikation und Anforderungen erschwert werden. Die Arbeitslosenquote blieb mit 7,2 Prozent auf dem Niveau der Vormonate. (Quelle: BA, Regionaldirektion NRW)




IAB-Arbeitsmarktbarometer: Aufwärtstrend endet nach 5 Monaten

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt mit 0,1 Punkten minimal und liegt im April bei 103,0 Punkten. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verbleibt damit aber weiter klar über der neutralen Marke von 100 und deutet auf eine positive Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts in den nächsten Monaten hin.




BA: Interaktive Statistik zu den Auswirkungen der ökologischen Transformation auf den Arbeitsmarkt

Die ökologische Transformation betrifft die gesamte Wirtschaft. Einzelne Bereiche sind allerdings besonders betroffen: Energie, Umwelt und Verkehr. Für diese Bereiche können Veränderungen und Problemlagen des Arbeitsmarktes, die im Zusammenhang mit der ökologischen Transformation stehen, durch geeignete Statistiken aufgezeigt werden. Eine Hintergrundinfo erläutert das methodische Vorgehen und die Datengrundlagen der neuen Interaktiven Statistik. Am Beispiel der Energiewende wird gezeigt, wie mit der Interaktiven Statistik Auswirkungen der Energiewende auf den Arbeitsmarkt herausgearbeitet werden können. Zur interaktiven Statistik und zum Bericht. Quelle: BA




Fachkräfteoffensive: Inklusion und Ausbildung sind wichtige Bausteine

Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann hat das Mercedes-Benz-Werk in Düsseldorf besucht, um die dortige Ausbildungswerkstatt zu besichtigen. Seit ihrer Einrichtung im Jahr 2000 wurden dort 1200 junge Menschen praxisnah aus- und fortgebildet. Aktuell absolvieren dort fünf schwerbehinderte Personen eine Ausbildung. Im Werk in Düsseldorf arbeiten mehr als 5.600 Menschen, über 14 Prozent davon gelten als schwerbehindert.




Diversity: Das Projekt Inklupreneur macht KMU fit für Inklusion

Beim Thema Inklusion ist die Hemmschwelle bei vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) noch immer sehr hoch. Das staatlich finanzierte Projekt Inklupreneur der Hilfswerft gGmbH soll sie empowern und unterstützen. Ziel ist es, bis Ende 2024 möglichst viele attraktive Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen.




Immer mehr Ältere sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt

Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nimmt die Erwerbstätigkeit von Älteren, das heißt in der Gruppe 50+, seit 20 Jahren deutlich zu. Dabei dominiert der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, insbesondere bei den 60- bis 64-Jährigen. Auch der Anteil Selbstständiger in dieser Altersgruppe stieg in diesem Zeitraum an, zumindest bis zur Corona-Krise. Im Gegensatz dazu geht der Anteil ausschließlich geringfügig Beschäftigter bei Älteren seit den 2010er Jahren – mit Ausnahme der Personen ab 65 – zurück.




Publikation "Bildungschancen verbessern - Familien unterstützen"

"Die Ursachen für den Mangel an Fachkräften liegen dabei nicht nur bei der demografischen Entwicklung, sondern auch bei Defiziten im Bildungssystem und einer unzureichenden Unterstützung von Familien", ist in einer Publikation mit dem Titel "Bildungschancen verbessern - Familien unterstützen" zu lesen, auf die das IW Köln hinweist.

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Erwerbsmigration im Jahr 2022 stark gestiegen

Ende 2022 waren in Deutschland rund 351 000 Personen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union (EU) mit einem befristeten Aufenthaltstitel zum Zweck der Erwerbstätigkeit im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Zahl der Erwerbsmigrantinnen und Erwerbsmigranten, die aus Nicht-EU-Staaten zum Arbeiten nach Deutschland gekommen sind, seit 2010 (damals 85 000 Personen) stetig gestiegen.




Auswirkungen der ukrainischen Fluchtmigration ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs

Mit dem Einmarsch russischer Truppen begann am 24. Februar 2022 der Krieg in der Ukraine. In Folge des Krieges sind bis heute über 8 Mio. Menschen aus der Ukraine geflohen, viele nach Deutschland. Der Bericht gibt ein Jahr nach Beginn des Angriffskrieges einen Zwischenstand zu den Auswirkungen der ukrainischen Fluchtmigration auf den deutschen Arbeitsmarkt. (Quelle: BA)




Publikation: Zur Aushandlung von Gender in Diskursen über Künstliche Intelligenz und Arbeit

Das Working Paper "Vom Algorithmus diskriminiert?  Zur Aushandlung von Gender in Diskursen über Künstliche Intelligenz und Arbeit" der Hans-Böckler-Stiftung widmet sich daher den Themenfeldern und Problemlagen, Chancen, Risiken und Handlungsansä tzen, die in aktuellen internationalen Forschungen sowie in öffentlichen Diskursen hinsichtlich der Relevanz von KI und maschinellem Lernen aus Geschlechterperspektiven für die Arbeitswelt der Zukunft diskutiert werden.




25 Jahre Beauftragte für Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt: "Woche der Chancengleichheit" in NRW

Mit landesweit mehr als 40 Veranstaltungen feiern vom 08. bis zum 12. Mai die "Beauftragten für Chancengleichheit" in den NRW-Arbeitsagenturen und Jobcentern ihr 25jähriges Jubiläum. Ihre Aufgabe ist es, sich mit vielen Unterstützungsangeboten insbesondere für die Interessen von Frauen am Arbeitsmarkt einzusetzen und deren individuellen Bedürfnisse zu berücksichtigen.



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Aufsichtsratsvorsitzender: Stefan Kulozik, MAGS NRW

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